
Peter Wohlleben im GEO-Interview:
"Die Natur an sich hat einen Wert, auch für uns Menschen. Naturschutz und Erholung, so die aktuelle Gesetzeslage, haben deshalb Vorrang vor der Holzwirtschaft. Die Forstverwaltung ist verpflichtet, in mehr als der Hälfte der Wälder diesen Zielen Priorität zu geben. Aber davon sind wir weit entfernt. Das erkennt man schon daran, dass mehr als 50 Prozent der Wälder aus Nadelbäumen bestehen, vor allem Fichten und Kiefern. Es sind keine Wälder, sondern Plantagen. Erschaffen, um Holz zu produzieren. ...
"Was aber jeder von uns tun kann: genau hinschauen. Beobachten Sie beim nächsten Waldspaziergang: Wo und wie wird da gearbeitet? Welche Schilder gibt es? Welche Absperrungen? Aber auch: Wie sieht die Natur aus? Wie fühlt sie sich an?"
Wir danken Ihnen fürs Hinschauen! Frohe Ostern für Sie alle!