

Für einen zukunftsorientierten Stadionausbau!


Für einen zukunftsorientierten Stadionausbau!
Das Problem
Die Stadt Kiel und der Verein Holstein Kiel planen den Ausbau des Holstein-Stadions. Ein Projekt, das ausschließlich der Gewinnmaximierung des Vereins dient und mit Hilfe von Steuer- und EU-Fördergeldern umgesetzt werden soll!
✖ Erhöhung der Zuschauerkapazitäten auf 25.000 Plätze
✖ Neubau der Haupttribüne mit Eventbereich für 3.600 Gäste
✖ Neubau eines Parkhauses mit bis zu 1.500 Plätzen
Die Verantwortlichen vergessen dabei, wieder einmal, die Bürgerinnen und Bürger in den besonders betroffenen Stadtteilen. Denn so ein Ausbau muss neben den Umweltaspekten gerade in einem Wohngebiet auch maßvoll und zukunftsorientiert sein! Im Moment bringen die Pläne dort nur Nachteile: Mehr Verkehr, mehr Lärm & Müll ‒ das wollen wir nicht zulassen!
Mit dem Neubau der Tribünen, die mit einer Höhe von bis zu 26 Metern geplant sind, sollen die Zuschauerkapazitäten auf 25.000 Fans erhöht werden. Ein zusätzlicher Eventbereich soll Veranstaltungen mit bis zu 3.600 Teilnehmern ermöglichen.
➤ Noch mehr Lärm & Müll durch noch mehr Besucher, nicht nur an Spieltagen!
Durch das geplante 19 m hohe Parkhaus mit bis zu 1.500 Plätzen würde noch mehr Verkehr in und durch die Stadtteile geleitet. Zudem sollen für die 15 Meter breite Zufahrtsstraße erneut Schrebergärten und ökologisch wertvolle Grünflächen, die den Lebensraum vieler Tierarten bilden, im Kieler Stadtgebiet vernichtet werden!
➤ Noch weniger Grünflächen, dafür noch mehr CO2-Ausstoß durch Verkehrschaos vor der Haustür!
Wie passt das zu dem Green-City-Image der Stadt Kiel?
Besonders vor dem Hintergrund, dass die Stadt Kiel mit dem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet wurde und im Rahmen der Mobilitätswende bis 2035 den innerstädtischen Verkehr um 40% verringern will, sind die vorgestellten Ausbaupläne nicht vermittelbar.
Warum ist bei einem Bauprojekt dieser Größenordnung z.B. ein Parkhaus mit bis zu 1.500 Stellplätzen überhaupt Teil der Planung?
Gerade wenn man ganz aktuell auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutzgesetz (Nachbesserung der Maßnahmen zur CO2-Reduzierung) schaut, wird klar, dass diese Pläne von gestern sind!
Es sollen erneut Schrebergärten im Kieler Stadtgebiet weichen:
Die Kündigungen für die betroffenen Schrebergärten wurden bereits Anfang letzten Jahres ausgesprochen und wurden Ende 2021 wirksam.
Es sollen massiv Grünflächen und damit Teile des noch verbleibenden Kieler Grüngürtels in unseren Stadtteilen vernichtet werden: Es ist dokumentiert, dass in dem Waldstück Rehe, Feldhasen, Graureiher und viele andere schützenswerte Tierarten (Fledermäuse) leben. Der Lebensraum der Tiere soll für den Stadionausbau massiv eingeschränkt, wenn nicht gänzlich zerstört werden. Zudem hat der Wald für dortige Anwohner auch eine Lärmschutzfunktion gegenüber der B503.
Noch liegt kein rechtsgültiger Bebauungsplan für das Gebiet vor, aber die Stadtverwaltung arbeitet daran, diesen genehmigungsfähig zu machen!
Zur gleichen Zeit werden diverse Vorarbeiten für die Stadionerweiterung geleistet: Der Kampfmittelräumdienst überprüft den Boden, es werden Vermessungsarbeiten durchgeführt und Bodenproben entnommen.
Erst seit Kurzem werden mit dem Abriss der ersten Schrebergarten-Lauben bereits Tatsachen geschaffen! Laut Auskunft der Stadt Kiel geschieht dies aber angeblich nicht, um die Herstellung der Baustraße für das gesamte Projekt vorzubereiten. Wir haben erhebliche Zweifel an der Glaubwürdigkeit dieser Aussage...
Sie sehen, es ist Eile geboten und wir brauchen jede Stimme, jede Spende: Helfen Sie mit, die vorgestellten Ausbaupläne zu verhindern!
Bürgerinitiative
"Für einen zukunftsorientierten Stadionausbau"
Quellen:
Informationsveranstaltung für Anwohner*innen am 30.09.20 und
im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung am 14.06.21
KN Berichterstattungen seit dem 01.10.2020
Schriftverkehr und Gespräche mit der Stadtverwaltung/Investoren/Verein
987
Das Problem
Die Stadt Kiel und der Verein Holstein Kiel planen den Ausbau des Holstein-Stadions. Ein Projekt, das ausschließlich der Gewinnmaximierung des Vereins dient und mit Hilfe von Steuer- und EU-Fördergeldern umgesetzt werden soll!
✖ Erhöhung der Zuschauerkapazitäten auf 25.000 Plätze
✖ Neubau der Haupttribüne mit Eventbereich für 3.600 Gäste
✖ Neubau eines Parkhauses mit bis zu 1.500 Plätzen
Die Verantwortlichen vergessen dabei, wieder einmal, die Bürgerinnen und Bürger in den besonders betroffenen Stadtteilen. Denn so ein Ausbau muss neben den Umweltaspekten gerade in einem Wohngebiet auch maßvoll und zukunftsorientiert sein! Im Moment bringen die Pläne dort nur Nachteile: Mehr Verkehr, mehr Lärm & Müll ‒ das wollen wir nicht zulassen!
Mit dem Neubau der Tribünen, die mit einer Höhe von bis zu 26 Metern geplant sind, sollen die Zuschauerkapazitäten auf 25.000 Fans erhöht werden. Ein zusätzlicher Eventbereich soll Veranstaltungen mit bis zu 3.600 Teilnehmern ermöglichen.
➤ Noch mehr Lärm & Müll durch noch mehr Besucher, nicht nur an Spieltagen!
Durch das geplante 19 m hohe Parkhaus mit bis zu 1.500 Plätzen würde noch mehr Verkehr in und durch die Stadtteile geleitet. Zudem sollen für die 15 Meter breite Zufahrtsstraße erneut Schrebergärten und ökologisch wertvolle Grünflächen, die den Lebensraum vieler Tierarten bilden, im Kieler Stadtgebiet vernichtet werden!
➤ Noch weniger Grünflächen, dafür noch mehr CO2-Ausstoß durch Verkehrschaos vor der Haustür!
Wie passt das zu dem Green-City-Image der Stadt Kiel?
Besonders vor dem Hintergrund, dass die Stadt Kiel mit dem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet wurde und im Rahmen der Mobilitätswende bis 2035 den innerstädtischen Verkehr um 40% verringern will, sind die vorgestellten Ausbaupläne nicht vermittelbar.
Warum ist bei einem Bauprojekt dieser Größenordnung z.B. ein Parkhaus mit bis zu 1.500 Stellplätzen überhaupt Teil der Planung?
Gerade wenn man ganz aktuell auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutzgesetz (Nachbesserung der Maßnahmen zur CO2-Reduzierung) schaut, wird klar, dass diese Pläne von gestern sind!
Es sollen erneut Schrebergärten im Kieler Stadtgebiet weichen:
Die Kündigungen für die betroffenen Schrebergärten wurden bereits Anfang letzten Jahres ausgesprochen und wurden Ende 2021 wirksam.
Es sollen massiv Grünflächen und damit Teile des noch verbleibenden Kieler Grüngürtels in unseren Stadtteilen vernichtet werden: Es ist dokumentiert, dass in dem Waldstück Rehe, Feldhasen, Graureiher und viele andere schützenswerte Tierarten (Fledermäuse) leben. Der Lebensraum der Tiere soll für den Stadionausbau massiv eingeschränkt, wenn nicht gänzlich zerstört werden. Zudem hat der Wald für dortige Anwohner auch eine Lärmschutzfunktion gegenüber der B503.
Noch liegt kein rechtsgültiger Bebauungsplan für das Gebiet vor, aber die Stadtverwaltung arbeitet daran, diesen genehmigungsfähig zu machen!
Zur gleichen Zeit werden diverse Vorarbeiten für die Stadionerweiterung geleistet: Der Kampfmittelräumdienst überprüft den Boden, es werden Vermessungsarbeiten durchgeführt und Bodenproben entnommen.
Erst seit Kurzem werden mit dem Abriss der ersten Schrebergarten-Lauben bereits Tatsachen geschaffen! Laut Auskunft der Stadt Kiel geschieht dies aber angeblich nicht, um die Herstellung der Baustraße für das gesamte Projekt vorzubereiten. Wir haben erhebliche Zweifel an der Glaubwürdigkeit dieser Aussage...
Sie sehen, es ist Eile geboten und wir brauchen jede Stimme, jede Spende: Helfen Sie mit, die vorgestellten Ausbaupläne zu verhindern!
Bürgerinitiative
"Für einen zukunftsorientierten Stadionausbau"
Quellen:
Informationsveranstaltung für Anwohner*innen am 30.09.20 und
im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung am 14.06.21
KN Berichterstattungen seit dem 01.10.2020
Schriftverkehr und Gespräche mit der Stadtverwaltung/Investoren/Verein
987
Die Entscheidungsträger*innen
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Petition am 26. Oktober 2020 erstellt