Kein Alkohol in Quengelzonen – ein kleiner Schritt gegen Sucht, ein großer für Betroffene

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Dorothee Salge und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Ich habe meine Schwester an ihre Alkoholsucht verloren.

Sie war über 20 Jahre krank – und mit ihr unsere ganze Familie. Denn Alkoholabhängigkeit betrifft nie nur eine einzelne Person. Angehörige leiden mit, oft still, oft unsichtbar. Co-Abhängigkeit, Ohnmacht, Angst und Scham sind für viele Familien Alltag – darüber wird jedoch kaum gesprochen. Sucht ist bis heute ein Tabuthema.

Jedes Mal, wenn ich einen Supermarkt betrete und Alkohol in den sogenannten Quengelzonen sehe, reißt diese Wunde wieder auf. Diese Bereiche befinden sich direkt an den Kassen und sind gezielt darauf ausgelegt, impulsives Kaufverhalten auszulösen. Für suchtkranke oder gefährdete Menschen kann genau dieser Impuls fatal sein.

Alkohol ist kein gewöhnliches Konsumgut.

In Deutschland sterben jährlich rund 74.000 Menschen an den Folgen von Alkohol- und Tabakkonsum (Deutsches Krebsforschungszentrum). Hinter dieser Zahl stehen Familien, Kinder, Geschwister, Freund:innen – und unzählige Geschichten wie meine.

Es geht um Aufklärung, um Sensibilität – und um einen realistischen ersten Schritt:

👉 Alkohol darf nicht dort verkauft werden, wo gezielt Impulskäufe provoziert werden.

Supermärkte können Verantwortung übernehmen, indem sie:

  • alkoholische Produkte aus Quengelzonen entfernen,
  • sie in separate Bereiche verlagern,
  • oder zumindest nicht direkt an der Kasse platzieren.

Diese Maßnahme ist einfach umsetzbar, wirtschaftlich zumutbar und kann dennoch einen großen Unterschied machen – besonders für Menschen, die versuchen, abstinent zu bleiben, und für jene, die jeden Tag mit ihrer Sucht kämpfen.

Sucht ist keine Charakterschwäche.

Und Angehörige sind keine Randnotiz.

Indem wir Alkohol aus Quengelzonen verbannen, setzen wir ein Zeichen: für Prävention, für Mitgefühl und für ein bewussteres gesellschaftliches Miteinander.

Bitte unterstützen Sie diese Petition.

Für mehr Aufklärung.

Für weniger Tabus.

Und für all jene, die noch eine Chance verdienen.

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Nadja SaedPetitionsstarter*in

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Dorothee Salge und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Ich habe meine Schwester an ihre Alkoholsucht verloren.

Sie war über 20 Jahre krank – und mit ihr unsere ganze Familie. Denn Alkoholabhängigkeit betrifft nie nur eine einzelne Person. Angehörige leiden mit, oft still, oft unsichtbar. Co-Abhängigkeit, Ohnmacht, Angst und Scham sind für viele Familien Alltag – darüber wird jedoch kaum gesprochen. Sucht ist bis heute ein Tabuthema.

Jedes Mal, wenn ich einen Supermarkt betrete und Alkohol in den sogenannten Quengelzonen sehe, reißt diese Wunde wieder auf. Diese Bereiche befinden sich direkt an den Kassen und sind gezielt darauf ausgelegt, impulsives Kaufverhalten auszulösen. Für suchtkranke oder gefährdete Menschen kann genau dieser Impuls fatal sein.

Alkohol ist kein gewöhnliches Konsumgut.

In Deutschland sterben jährlich rund 74.000 Menschen an den Folgen von Alkohol- und Tabakkonsum (Deutsches Krebsforschungszentrum). Hinter dieser Zahl stehen Familien, Kinder, Geschwister, Freund:innen – und unzählige Geschichten wie meine.

Es geht um Aufklärung, um Sensibilität – und um einen realistischen ersten Schritt:

👉 Alkohol darf nicht dort verkauft werden, wo gezielt Impulskäufe provoziert werden.

Supermärkte können Verantwortung übernehmen, indem sie:

  • alkoholische Produkte aus Quengelzonen entfernen,
  • sie in separate Bereiche verlagern,
  • oder zumindest nicht direkt an der Kasse platzieren.

Diese Maßnahme ist einfach umsetzbar, wirtschaftlich zumutbar und kann dennoch einen großen Unterschied machen – besonders für Menschen, die versuchen, abstinent zu bleiben, und für jene, die jeden Tag mit ihrer Sucht kämpfen.

Sucht ist keine Charakterschwäche.

Und Angehörige sind keine Randnotiz.

Indem wir Alkohol aus Quengelzonen verbannen, setzen wir ein Zeichen: für Prävention, für Mitgefühl und für ein bewussteres gesellschaftliches Miteinander.

Bitte unterstützen Sie diese Petition.

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Für weniger Tabus.

Und für all jene, die noch eine Chance verdienen.

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