Schützen Sie die Sophienhöhe als Naturerholungsgebiet. Untersagen Sie den Bau einer Kartbahn!

Schützen Sie die Sophienhöhe als Naturerholungsgebiet. Untersagen Sie den Bau einer Kartbahn!

Das Problem

Das Gelände des heutigen Tagebaus Hambacher Forst war bis vor 40 Jahren der größte zusammenhängende alte Mischwald in Nordrhein-Westfalen. Der uralte Baumbestand, aber auch die umliegenden Dörfer fielen Rheinbraun, der RWE Tochter für den Braunkohle-Tagebau, zum Opfer.

Die im Umkreis lebenden Menschen wurden weder für den Verlust des Waldes, noch für die enorme Staubbelastung, noch für das tag- und nächtelange Brummen der riesigen Bagger und Förderbänder entschädigt.

Die einzige „Zusage“ lautete: "Wir forsten die Abraumhalde für Sie wieder auf".

Die Rekultivierung im Norden des Tagebaus fand zwar nur mit insgesamt 25 Baumsorten statt, was weniger als 1/10 des ursprünglichen Baumartenbestandes ausmacht. Dennoch hat sich in den Gebieten, die mittlerweile rekultiviert sind, die Natur wieder Nischen erobert: 6 verschiedene Fledermausarten und verschiedene Vogelarten, wie z.B. der Uhu, sind wieder heimisch. Viele vom Aussterben bedrohte Wildbienenarten haben sich ebenfalls angesiedelt.

Während im Norden des Tagebaus Hambach die Rekultivierung fortgeschritten ist, wird im Süden (bei Kerpen) noch gebaggert. Dem Bagger soll auch die Kartbahn Kerpen zum Opfer fallen. Und wohin will Rheinbraun sie verlegen: An den bereits rekultivierten nördlichen Rand der Sophienhöhe. Damit kann sie von Natur und Mensch nicht mehr als ruhiges Naherholungsgebiet genutzt werden – denn wer will schon belästigt von Motorengeheul spazieren gehen? 

Der Bürgermeister der Gemeinde Niederzier, der für die Flächennutzung zuständig ist, sowie die Bürgermeister der direkt von der geplanten Kartbahn betroffenen Gemeinden Titz und Elsdorf haben sich leider bis jetzt nicht für einen Schutz der Natur und gegen den Bau der Kartbahn entschieden.  Es ist zu befürchten, dass Umweltschutzbestimmungen und Anwohnerrechte in interkommunaler Zusammenarbeit ausgehebelt werden. Der Naturschutz bleibt in der eh schon von industrieller Landwirtschaft geprägten Gegend auf der Strecke.

Wir wollen den Bau der Kartbahn verhindern!

Wir wollen die Sophienhöhe als Schutzraum für die Natur in einer von Tagebau und industrieller Landwirtschaft zerstörten Landschaft schützen!

Die Sophienhöhe soll Naherholungsgebiet bleiben und darf nur naturnah genutzt werden!

Die Sophienhöhe muss Freiraum bleiben für Mensch und Natur!

 

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Michaela SchuhPetitionsstarter*in

Verifizierter Erfolg

Diese Petition war mit 557 Unterstützer*innen erfolgreich!

Das Problem

Das Gelände des heutigen Tagebaus Hambacher Forst war bis vor 40 Jahren der größte zusammenhängende alte Mischwald in Nordrhein-Westfalen. Der uralte Baumbestand, aber auch die umliegenden Dörfer fielen Rheinbraun, der RWE Tochter für den Braunkohle-Tagebau, zum Opfer.

Die im Umkreis lebenden Menschen wurden weder für den Verlust des Waldes, noch für die enorme Staubbelastung, noch für das tag- und nächtelange Brummen der riesigen Bagger und Förderbänder entschädigt.

Die einzige „Zusage“ lautete: "Wir forsten die Abraumhalde für Sie wieder auf".

Die Rekultivierung im Norden des Tagebaus fand zwar nur mit insgesamt 25 Baumsorten statt, was weniger als 1/10 des ursprünglichen Baumartenbestandes ausmacht. Dennoch hat sich in den Gebieten, die mittlerweile rekultiviert sind, die Natur wieder Nischen erobert: 6 verschiedene Fledermausarten und verschiedene Vogelarten, wie z.B. der Uhu, sind wieder heimisch. Viele vom Aussterben bedrohte Wildbienenarten haben sich ebenfalls angesiedelt.

Während im Norden des Tagebaus Hambach die Rekultivierung fortgeschritten ist, wird im Süden (bei Kerpen) noch gebaggert. Dem Bagger soll auch die Kartbahn Kerpen zum Opfer fallen. Und wohin will Rheinbraun sie verlegen: An den bereits rekultivierten nördlichen Rand der Sophienhöhe. Damit kann sie von Natur und Mensch nicht mehr als ruhiges Naherholungsgebiet genutzt werden – denn wer will schon belästigt von Motorengeheul spazieren gehen? 

Der Bürgermeister der Gemeinde Niederzier, der für die Flächennutzung zuständig ist, sowie die Bürgermeister der direkt von der geplanten Kartbahn betroffenen Gemeinden Titz und Elsdorf haben sich leider bis jetzt nicht für einen Schutz der Natur und gegen den Bau der Kartbahn entschieden.  Es ist zu befürchten, dass Umweltschutzbestimmungen und Anwohnerrechte in interkommunaler Zusammenarbeit ausgehebelt werden. Der Naturschutz bleibt in der eh schon von industrieller Landwirtschaft geprägten Gegend auf der Strecke.

Wir wollen den Bau der Kartbahn verhindern!

Wir wollen die Sophienhöhe als Schutzraum für die Natur in einer von Tagebau und industrieller Landwirtschaft zerstörten Landschaft schützen!

Die Sophienhöhe soll Naherholungsgebiet bleiben und darf nur naturnah genutzt werden!

Die Sophienhöhe muss Freiraum bleiben für Mensch und Natur!

 

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Michaela SchuhPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Johannes Remmel
Johannes Remmel
Umweltminister des Landes NRW
Regionalrat Köln
Regionalrat Köln
Regionalrat des Regierungsbezirkes Köln
Wolfgang Spelthahn
Wolfgang Spelthahn
Landrat des Kreises Düren
Hermann Heuser
Hermann Heuser
Bürgermeister der Gemeinde Niederzier
Wilfried Effertz
Wilfried Effertz
Bürgermeister der Gemeinde Elsdorf

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