

Liebe Mitstreiterin, lieber Mitstreiter!
Die Petition gegen die Verleihung des "Karlspreises 2023" an Wolodymyr Selenskyj bleibt trotz der Aktion in Aachen weiter aktiv. Nur, dass sie jetzt einen etwas anderen Titel trägt:
KARLSPREIS an Präsident Selenskyj = historisches Desaster auf dem Weg zum totalen Krieg!!
Nun erst recht, wird sie weit über 1.000 Unterschriften erhalten. !!!
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Der WDR (TV und Radio) übertrug die Verleihung des Karlspreises 2023 an den Präsidenten S.E. Wolodymyr Selensky.
Ein Bericht vom Blogger Stefan Weinert, Ravensburg
Verleihung des Karlspreises 2023 an den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und die ukrainische Nation. Die Veranstaltung war ein historisches Desaster. Von der Anmoderation der beiden WDR-Reporter bis hin zur Rede des ukrainischen Präsidenten.
Man/frau könnte dieses Hochamt der geschichtlichen Verzerrung und Huldigungen von Protagonisten auch überschreiben mit „In Aachen nichts Neues“. Denn es wurden – wie zu erwarten – die üblichen Narrative verbreitet. Jene, die wir seit Februar 2022 aus den Zeitungen, den Nachrichtensendungen im Radio und Fernsehen, aus den Talk-Shows bei Anne Will, Maischberger, Illner, Lanz und Luis und anderen Fernsehformaten kennen.
Wären da nicht ein paar grobe, fahrlässige und irreale und auch surreale Aussagen und Vergleiche gemacht und getätigt worden.
Bereits die Anmoderation der beiden WDR-Mitarbeiter/innen legte bestätigte die bereits vorher festgelegte Spur der ganzen Sendung. Die Redaktion in Köln war von den Protesten und auch einer Gegenpetition informiert - sogar durch ein persönliches Telefonat noch am Sonntag. Doch - nicht einmal am Rande - wurde darauf eingegangen.
Zwar war Selenskyj mit seiner Rede zum Schluss der Veranstaltung dran, aber ich will hier nicht – was Aachen anbetrifft – chronologisch vorgehen, sondern ziehe es vor, den Charakter der Veranstaltung aus meiner inhaltlich gefassten Perspektive zu beschreiben.
In seiner „Dankesrede“ schwor Wolodymyr Selenskyj, der sich seit heute auch mit Olaf Scholz und den Wichtigsten im Saal duzt, die anwesende deutsche und europäische Elite darauf ein, dass es nur ein Europa mit und auf keinen Fall ohne die Ukraine geben kann: Beifall!! Klartext: Europa ohne die Ukraine ist kein Europa! Und um das zu unterstreichen, wechselte er von der zu Beginn an in Englisch gehaltenen Rede ins Ukrainische, weil – so seine Begründung – diese Sprache ab jetzt zu Europa (womit er die EU meint) gehört: Beifall!!
Selenskyj machte dem Plenum klar, dass Wladimir (ukr.: Wolodymyr) Putin nicht nur eine Katastrophe und den Tod gebracht hat, sondern er selbst in Person eine Katastrophe sei. Ein anderer "Wladimir" (nämlich er selbst) und Europa und die Ukraine aber werden diesen Tod und diese Katastrophe besiegen. So, sein Credo mit dem Hinweis und der versteckten Botschaft, dass Putin beseitigt werden muss. Und mit dem Herzen und von ihrer Philosophie her, sei die Ukraine ja längst Mitglied der NATO, verkündete er gekonnt manipulativ. Warum noch in Brüssel zögern. Keine Widerrede im Saal – wie denn auch! Nur Erschrecken auf den Gesichtern einiger weniger.
Karlspreis 2023 - ein historisches Desaster - Stef-Art 2023
Der polnische Ministerpräsident hob seinen Kollegen aus der Ukraine auf das höchste Podest, welches das Nachkriegseuropa je errichtet hat. Kein Politiker seit Churchill habe sich aktiv so für sein Volk und Europa geopfert und eingesetzt, wie eben Herr Selenskyj. Unter Beifall der Anwesenden, die vergessen haben, dass Winston Churchill eine durchaus umstrittene Rolle vor, während und nach dem zweiten Weltkrieg gespielt hat, und dass zwischen dem Mann mit der Zigarre und dem im Kriegspulli noch hunderte von Männern und Frauen stehen, die es mit dem Engländer und vor allem Selenskyj aufnehmen könnten. Und - wenn schon der Zweite Weltkrieg bemüht wird - setzte der Pole den russischen Präsidenten Putin mit Adolf Hitler gleich. Schon vergessen, dass gerade Polen heute politisch ziemlich rechts steht?
Bei der Aufzählung der Menschen, die sich für Europa verdient gemacht haben, seit der Karlspreis 1950 aus der Taufe gehoben wurde, vergaß der deutsche Sozialdemokrat Olaf Scholz, derzeit Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, seinen Genossen Willy Brandt zu erwähnen, der durch seinen Kniefall und Bitte um Vergebung 1970 in Warschau, den ersten und entscheidenden Schritt zu einem friedlichen wieder vereinten Deutschland und für ein Europa mit sicherer Ostgrenze gemacht hat. Das musste Scholz auch vergessen, denn bei der Vergabe des Karlspreises 1971 wurde Willy Brandt nicht berücksichtigt – schlimmer noch, der Preis wurde - um das Unvermögen der Komission zu verbergen und zu kaschieren - erst gar nicht vergeben, weil Brandt ein echter Friedensbringer war und die Kriegswirtschaft eben nicht am Laufen hielt und ein Europa nicht nach den Vorstellungen der Post-Nazis wollte.
Zu Beginn der Veranstaltung hatte die Aachener Frau Oberbürgermeisterin Leupen in ihrer kriegerisch gehaltenen Rede genau das getan, was Luis Klamroth in seiner verheerenden Sendung "Hart aber fair" meinte machen zu müssen: Sie hatte ein Opfer des putinischen Krieges in den Saal eingeladen und hervorgehoben, was ihre Stadt alles für das ukrainische Volk tut.
Dieser Schulterschluss von Aachen aber, der bereits ein manipulativ-siamesischer ist, wird Europa mit der Ukraine ins Unglück stürzen. Denn ein Zurück wird und kann es nicht geben. Ein solches Zurück, wie gegenüber Putin, der einst unter Beifall im deutschen Bundestag reden durfte und dem man nun den Tod wünscht. Die Geschichte wird sich wiederholen, obwohl Selenskyj in seiner Rede beteuerte, dass dies eben nicht geschehen werde, und man stattdessen Frieden für die Kinder und Urenkel schaffe.
Putins Krieg hat aber nicht nur eine Seite, nämlich die des russischen Überfalls, sondern auch die des Verrats der NATO inklusive der EU-Staaten und der BRD an der Sowjetunion/GUS/ Russland! Der Wunsch der Ukraine, zur NATO zu gehören mag verständlich sein, der Verrat der USA, Europas (EU) und der BRD aber nicht!
Aachen, am 14. Mai 2023 – dem 75.ten Geburtstag des Staates Israel, der nicht einmal in den Nachrichten eine richtige und respektvolle Erwähnung fand – war nichts anderes als ein Tribunal (mit dem Tribun Selenskyj) und Aufruf zum totalen Krieg. Dieses Datum muss man/frau sich merken.
Die Petition gegen dieses unwürdige Verhalten Deutschlands und Europas hatte heute Morgen 920 Unterschriften. ich habe mich entschlossen, sie weiter aktiv zu belassen - und zwar mit einem etwas veränderten Titel. Denn zwar hat unser Protest die Handlung nicht verhindert - sie ist aber weiterhin protestwürdig!!