Neuigkeit zur PetitionKatastrophe im brandenburgischen Nationalpark Unteres Odertal bei SchwedtDie Tiere sterben…und es passiert nichts….
Hans Joachim RichterBremen, Deutschland
18.12.2024

(Titelfoto Privat)

Sehr geehrte Mitstreiter, Tierfreunde und Unterstützer,

auch in diesem Herbst und Winter sind die Tiere im Nationalpark Unteres Odertal wieder den Wassermassen, die durch die hohen Wasserstände von Oder und Neisse sowie den polnischen Flüssen in Schlesien zustande kamen und noch kommen werden, schutzlos ausgeliefert. 

Vor der Überschwemmung       Nach der Überschwemmung
27.09.2024 (Foto privat)               30.09.24 (Foto privat)

Die beiden Aufnahmen belegen wie schnell das Wasser steigt. Es sind Aufnahmen von etwas auseinander liegenden Örtlichkeiten, aber von der gleichen Gegend.

                
Die Zäune stehen immer noch, wie behauptet wird, zur Prävention obwohl die ASP (Afrikanische Schweine Pest) längst mitten in Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, also mitten in Deutschland angekommen ist.

Die Zäune bringen wenig bis überhaupt nichts, abgesehen von Tierleid und hohe Steuerzahlerkosten.
Es ist sowieso davon auszugehen, dass die ASP höchstwahrscheinlich durch Menschen weitergegeben wird, die den Virus durch Kontaminierung weitergeben an Hausschweinbestände und in andere Bundesgebiete tragen, wahrscheinlich durch Jäger, Landwirte oder Urlauber.  

Zum Thema ASP und deren Verbreitung, sowie den Überschwemmungen des Gebietes Unteres Odertal, spricht hier Professor Herzog von der TU Dresden:
Oderhochwasser, Afrikanische Schweinepest und ASP-Zäune

(Sollte das nicht funktionieren, kopieren Sie bitte folgende Adresse und geben sie in Ihren Browser ein: https://www.youtube.com/watch?v=kU8KhDQaVcQ  )

Bitte dieses Video unbedingt auf Ihren sozialen Netzwerken teilen, um die Reichweite zu erhöhen. Danke schön.

Im Jahr 2021 stiegen die Kosten für die ASP-Bekämpfung im Land Brandenburg auf gut 44 Millionen Euro, für 2022 wurden bereits rund 59 Millionen Euro für Bekämpfungsmaßnahmen in den Haushalt eingestellt. 

Näheres hier: 
Finanzierung-von-ASP-Bekämpfungsmaßnahmen

Die Bauernzeitung Brandenburg sprach sogar von ca. 63 Mio.

Bis Ende 2023 gab das MSGIV, je nach Quelle, zwischen 130,0 und 142 Millionen Euro für die Bekämpfung der ASP aus. Davon flossen 98 % an die Kommunen 2024 ist die Summe natürlich noch wesentlich höher. Nachzulesen hier ab Seite 157.

Alle Klagen gegen die Zäune wurden bisher verschleppt. Näheres liest man in dem Bericht von Wildtierschutz Deutschland e.V. hier und hier

Interessante und aktuelle Informationen sind auch auf der NEUEN Webseite der Bürgerinitiative Unteres Odertal zu finden. Schauen Sie auch dort bitte hinein und teilen es mit Freunden, Verwandten und Bekannten.

Vielen herzlichen Dank für die bisherige und hoffentlich weitere Unterstützung in Form von Unterschriften und Geldspenden für die Verbreitung der Petition Katastrophe im brandenburgischen Nationalpark Unteres Odertal bei Schwedt sowie die finanzielle Unterstützung der Klagen vom Wildtierschutz Deutschland e.V. und von Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht.   

Anfragen von Presse und Privatpersonen gerne an: presse@change.org (werden an uns weitergeleitet).

Mit freundlichen Grüßen
Andrea Zillmann und Achim Richter

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