

(Titelbild ist aus dem Gebiet vom 12.02.22 von Privat)
Sehr geehrte Mitstreiter, Tierfreunde und Unterstützer,
vielen Dank für die mittlerweile über 110 000 Unterschriften!
Trotzdem möchte ich Sie herzlich bitten, die Petition mit allen Kräften zu teilen, damit der Druck auf die Verantwortlichen steigt. Denn bis jetzt weigert sich die örtliche Politik mit fadenscheinigen Argumenten etwas Konkretes zu tun.
Die momentane Situation:
In einer von der Opposition in Brandenburg beantragen Ausschusssitzung im Umweltministerium, am Montag den 07.02.22, ist unter dem Strich nicht viel herausgekommen. Umwelt- und Gesundheitsminsterium sowie der Landkreis haben versucht ihre Positionen zu erläutern. Leider auch mit zum Teil irreführenden oder falschen Informationen. So sprachen die Staatssekretärinnen beider Ministerien hinsichtlich des Zaunbaus in der Uckermark von „Gefahr im Verzug“, obwohl die sich aus der polnischen Grenzregion anbahnende Gefahr des Seuchenübertritts beim Bau des ersten Zauns bereits seit zwei Jahren sichtbar und bekannt war.
Außerdem wurde argumentiert, dass die gestorbenen Tiere ja Parasiten hatten bzw. bei den gestorbenen Vögeln die Vogelgrippe festgestellt wurde.
Sehr fadenscheinige Argumente um die Todesfalle ASP Zaun zu relativieren. Wildtiere haben häufig Parasiten, die aber bestimmt kein Herz-Kreislaufversagen ausgerechnet direkt am ASP Zaun verursachen, wie beim gestorbenen Hirschkalb und anderen Rehen festgestellt. Andere Bilder lassen eventuell auch auf Genickbrüche schließen, wie beim letzten Update Titelbild zu sehen.
Zum Argument „Gefahr in Verzug“ hat die Seite Wir sind Tierarzt einige interessante Informationen bereitgestellt.
Obwohl vor ca. 2 Wochen vom Tagesspiegel noch gemeldet wurde, dass der Zaun nun doch versetzt wird, wurde später, aus welchen Gründen auch immer, die Hoffnung wieder zerschlagen, wie rbb24 meldet.
In einem öffentlichen Appell der Landrätin Dörk werden erstaunliche Dinge zur Sprache gebracht, die aber durch die Kommentatoren schnell widerlegt werden. Unter anderem stellt meine Mitpetentin Fr. Zillmann ein paar gute Fragen zu den aufgestellten Thesen. (Zu den Kommentaren bitte nach unten scrollen)
Durch unsere tollen Unterstützer wird der Druck weiter erhöht:
Der Deutsche Tierschutzbund hat inzwischen wegen der Tierschutzvergehen am Zaun Strafanzeige gegen die Landrätin erlassen.
Nachdem die Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht (DJGT) und Wildtierschutz Deutschland im Namen von anerkannten Umweltorganisationen in Brandenburg – dazu ist nun auch der BUND Brandenburg gestoßen – bereits eine Beschwerde bei der EU-Kommission eingereicht und beim Landkreis Uckermark Antrag auf eine Wiederaufnahme des Verfahrens gestellt hat, liegt jetzt ein Eilantrag zur einstweiligen Verfügung beim Verwaltungsgericht Potsdam. Ziel ist der Abbau der rechtswidrigen Zäune und die Wiederherstellung des Nationalparks Unteres Odertal, ohne dadurch den Seuchenschutz erheblich zu schwächen.
Wildtierschutz Deutschland erhöht nun den Druck auch auf das für den Nationalpark zuständige Umweltministerium. Bisher beschränkt sich das grüne Ministerium mehr oder weniger auf die Zuschauerrolle, obwohl es längst wegen der illegal aufgestellten Zäune und der unterlassenen Umweltverträglichkeitsprüfungen (FFH) hätte Weisungen an den Landkreis erteilen können. In diesem Zusammenhang behält sich Wildtierschutz Deutschland weitere rechtliche Mittel vor.
Bitte unterstützen Sie die Initiative von Wildtierschutz Deutschland und der DJGT mit einer Spende über diesen Spendenlink (Paypal, Kreditkarte, SEPA-Einzug, Überweisung).
Darüber können weitere rechtliche Maßnahmen finanziert werden.
Außerdem hat Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg e.V. eine Mitmachaktion gestartet: Mitmachaktion für die Tiere im Odertal
Weitere Informationen findet man unter dem LINK.
Bleiben Sie uns bitte weiter treu und teilen diese Petition. Vielen Dank!
Vielen Dank für die Hashtag-Aktion von Animals United für die sozialen Medien: #RettetDieTiereImOdertal (Kopieren und z.B. bei Facebook in die Suche eingeben)
Wenn Sie uns, zusätzlich zu Ihrer Unterschrift, unterstützen wollen, fragen Sie doch einfach mal bei der Lokalpolitik nach, warum der Tod der Wildtiere in Kauf genommen wird.
Aber bitte, unbedingt höflich bleiben: Landkreis Uckermark
Anfragen von Presse und Privatpersonen gerne an: presse@change.org (werden an uns weitergeleitet)
Mit freundlichen Grüßen
Andrea Zillmann und Achim Richter