Todesfälle von Kaninchen Besuchern in die Schuhe geschoben!


Todesfälle von Kaninchen Besuchern in die Schuhe geschoben!
Uns wurde ein Artikel aus dem Rietberger Stadtanzeiger von 5. April 2023 zugeschickt. Überschrift: „Die Kaninchen sollen sich künftig pudelwohl fühlen“. https://www.rietberger-stadtanzeiger.de/die-kaninchen-sollen-sich-kuenftig-pudelwohl-fuehlen/
In dem Artikel wird zugegeben, dass Tiere in der Ausstellung gestorben sind. Die Schuld dafür wird Parkbesuchern zugeschoben.
Wer Tiere im öffentlichen Raum ohne Schutz und lange allein lässt, wie im Gartenschaupark Rietberg, der muss damit rechnen, dass sie Schaden nehmen, und deshalb Vorsorge leisten.
Über die Unverfrorenheit, vom eigenen Versagen wieder einmal abzulenken, wundern wir uns inzwischen nicht mehr. Wir werden anfragen, aus welchen pathologischen Befunden hervorgeht, dass Besucher den Tod verursacht haben.
Sich selbst bezeichnen die Kaninchenzüchter forsch als „Tierschützer“. Tatsächlich ist dokumentiert, dass die Tiere in vielerlei Hinsicht vernachlässigt, ja sogar in Lebensgefahr gebracht wurden. Sie haben Hunger- und Durstphasen durchlitten, wurden extremer Hitze und Isolation ausgesetzt u.v.m.
Kaninchen sind Daueresser, die 60-80 Portionen Grünfutter in 24 Stunden essen. Hungerphasen, wie wir sie dokumentiert und gemeldet haben, können lebensgefährlich für sie sein.
Man mag sich das Leid der Tiere nicht ausmalen, wenn sie krank und allein in den Käfigen saßen. Unsere Videos dokumentieren große Zeitabstände der Versorgung.
Wenn wir Menschen antrafen, die die Tiere in der Ausstellung „versorgten“, haben wir nicht beobachten können, dass eine längere Beobachtung, erst Recht nicht die genaue Inaugenscheinnahme jedes einzelnen Tieres erfolgte.
Wer Tiere schlecht behandelt, sollte keine halten dürfen!