Kahla : Gegen Garagen Abriss " Am Alten Gericht "

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Das Problem

Rettet unsere Garagen in Kahla – Gegen den sinnlosen Abriss von über 300 Garagen

Mit großer Sorge und Unverständnis beobachten wir die Pläne der Stadt Kahla, einen Garagenkomplex mit über 300 Garagen abreißen zu lassen. Als Begründung wird angegeben, die Garagen seien „baufällig“. Doch viele Besitzer und Nutzer wissen: Das entspricht nicht der Realität.

Diese Garagen sind weit mehr als nur einfache Stellplätze. Für viele Menschen sind sie über Jahrzehnte hinweg ein wichtiger Bestandteil ihres Alltags geworden – sie dienen als Lagerraum, Werkstatt, Treffpunkt und sicherer Unterstand für Fahrzeuge und persönliche Gegenstände. Zahlreiche Eigentümer investieren regelmäßig Zeit, Geld und Arbeit in die Pflege und Instandhaltung ihrer Garagen.

Ein pauschaler Abriss würde nicht nur Sachwerte vernichten, sondern auch ein Stück Gemeinschaft und Geschichte unserer Stadt zerstören.

Wir fordern die Stadt Kahla auf:

den geplanten Abriss sofort zu stoppen,
unabhängige Gutachten zum tatsächlichen Zustand der Garagen einzuholen,
gemeinsam mit den Garagenbesitzern nach Lösungen für Erhalt und Sanierung zu suchen,
transparente Entscheidungen im Interesse der Bürger zu treffen.
Es darf nicht sein, dass funktionierende Garagen ohne nachvollziehbare Grundlage verschwinden sollen. Viele Bürger sind auf diese Garagen angewiesen. Gerade in Zeiten steigender Kosten und knappen Raums ist ein Erhalt wichtiger denn je.

Mit Ihrer Unterschrift setzen Sie ein Zeichen gegen unnötige Zerstörung und für den Erhalt unserer Garagenanlage in Kahla.

Gemeinsam können wir verhindern, dass über 300 Garagen und ein Stück gewachsene Gemeinschaft verloren gehen.

Bitte unterschreiben und teilen Sie diese Petition!

 

 

GESTERN HAT KAHLA EIN ZEICHEN GESETZT.

Die Stadtratssitzung am 28.05.2026 hat gezeigt:
Dieses Thema bewegt die Menschen mehr, als manche vielleicht gedacht haben.

Der Saal war voll.
Viele Bürger sind unserem Aufruf gefolgt.
Und schon bevor die eigentliche Tagesordnung begann, wurde über die Garagen am „Alten Gericht“ hitzig diskutiert.

Warum?

Weil die Sorgen der Menschen real sind.

In der Sitzung wurden einfache und berechtigte Fragen gestellt:

👉 Was soll konkret auf der Fläche entstehen?
Antwort: „Irgendwann soll dort mal gebaut werden.“

👉 Gibt es bereits ein Baukonzept?
Antwort: Nein.

👉 Gibt es einen Investor oder konkrete Pläne?
Antwort: Nein.

👉 Gibt es eine Lösung für die wegfallenden Garagen und Stellplätze?
Antwort: Die Betroffenen sollen sich bei der Stadt melden.

Doch auf die konkrete Nachfrage, wie diese Lösung aussehen soll und ob es dafür bereits einen Plan gibt, kam erneut:

❌ Nein.

Und genau das macht viele Menschen fassungslos.

Der Eindruck, der gestern entstanden ist:
Die Garagen sollen verschwinden, obwohl es offenbar weder ein fertiges Konzept noch konkrete Lösungen gibt.

Über 300 Garagen.
Über Jahrzehnte gewachsene Gemeinschaft.
Werkstätten, Erinnerungen, Schrauberorte, sichere Stellplätze.

Und trotzdem soll alles abgerissen werden — ohne zu wissen, was danach wirklich kommt.

Besonders enttäuschend war für viele Bürger:
Kaum Einsicht seitens der Stadt oder des Stadtrates.
Nur eine Stimme sprach offen aus, dass zuerst Lösungen geschaffen werden müssen, bevor man Menschen ihre Garagen nimmt.

Trotz allem gab es gestern auch etwas Positives:

Der enorme Rückhalt.

Ich war überrascht, wie viele Menschen hinter diesem Thema stehen.
Wie viele Bürger ihre Sorgen offen ausgesprochen haben.
Wie viele verstanden haben, dass es hier um mehr geht als nur um Garagen.

Die Petition wächst weiter — jeden einzelnen Tag.

Und wir werden weitermachen.

📢 Der nächste Stadtrat tagt am Donnerstag, den 25.06.2026.

Auch dort werden wir wieder präsent sein.
Sachlich. Friedlich. Aber hörbar.

Denn Bürger dürfen erwarten, dass nicht einfach etwas zerstört wird, ohne vorher einen klaren Plan und echte Lösungen vorzulegen.

Danke an alle, die gestern da waren.
Danke für euren Rückhalt.
Und danke an jeden Einzelnen, der dieses Thema nicht einfach schweigend hinnimmt.

Bitte weiter teilen.
Bitte weiter darüber sprechen.
Kahla schaut hin.

Kommentare von Unterstützer*innen

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