Köln darf kein Ort für Kriegspropaganda sein – Auflagen für prorussische Autokorsos


Köln darf kein Ort für Kriegspropaganda sein – Auflagen für prorussische Autokorsos
Das Problem
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrte Verantwortliche der Stadt Köln,
für den 28. März 2026 ist erneut ein prorussischer Autokorso in Köln angekündigt, der mit dem Umfeld der Aktivistin Elena Kolbasnikova verbunden wird. In der Vergangenheit wurden solche Veranstaltungen von Symbolen und Parolen begleitet, die den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine relativieren oder rechtfertigen.
Die Initiatorin dieser Aktionen wurde bereits von einem Kölner Gericht wegen öffentlicher Billigung des russischen Angriffskrieges zu einer Geldstrafe verurteilt. Gerade deshalb muss die Stadt Köln sehr genau prüfen, unter welchen Bedingungen solche Veranstaltungen stattfinden dürfen.
Köln hat eine lange Tradition der Zivilcourage gegen autoritäre Ideologien.
Als im Jahr 1933 der erste nationalsozialistische Aufmarsch durch Köln zog, reagierten Bürgerinnen und Bürger mit spontanen Protesten – es ist überliefert, dass Anwohner aus den Fenstern Blumentöpfe auf die marschierenden Nazis warfen. Dieses historische Bild steht bis heute symbolisch für den Mut der Kölner Stadtgesellschaft.
Heute, fast ein Jahrhundert später, erwarten wir von unserer Stadt eine ebenso klare Haltung gegenüber jeder Form von Kriegspropaganda und autoritärem Nationalismus.
Wir fordern daher:
eine strenge Prüfung der Anmeldung und der Hintergründe der Organisatoren
klare Auflagen gegen Kriegspropaganda und extremistische Symbolik
ein konsequentes Einschreiten bei Verstößen gegen Strafrecht oder Versammlungsrecht
den Schutz der öffentlichen Ordnung und der Sicherheit der Kölner Bevölkerung
Köln ist eine offene, europäische Stadt.
Sie darf nicht zum Schauplatz von Veranstaltungen werden, die einen Angriffskrieg relativieren oder die Opfer dieses Krieges verhöhnen.
Mit freundlichen Grüßen
Sergey Malev
Köln

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Das Problem
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrte Verantwortliche der Stadt Köln,
für den 28. März 2026 ist erneut ein prorussischer Autokorso in Köln angekündigt, der mit dem Umfeld der Aktivistin Elena Kolbasnikova verbunden wird. In der Vergangenheit wurden solche Veranstaltungen von Symbolen und Parolen begleitet, die den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine relativieren oder rechtfertigen.
Die Initiatorin dieser Aktionen wurde bereits von einem Kölner Gericht wegen öffentlicher Billigung des russischen Angriffskrieges zu einer Geldstrafe verurteilt. Gerade deshalb muss die Stadt Köln sehr genau prüfen, unter welchen Bedingungen solche Veranstaltungen stattfinden dürfen.
Köln hat eine lange Tradition der Zivilcourage gegen autoritäre Ideologien.
Als im Jahr 1933 der erste nationalsozialistische Aufmarsch durch Köln zog, reagierten Bürgerinnen und Bürger mit spontanen Protesten – es ist überliefert, dass Anwohner aus den Fenstern Blumentöpfe auf die marschierenden Nazis warfen. Dieses historische Bild steht bis heute symbolisch für den Mut der Kölner Stadtgesellschaft.
Heute, fast ein Jahrhundert später, erwarten wir von unserer Stadt eine ebenso klare Haltung gegenüber jeder Form von Kriegspropaganda und autoritärem Nationalismus.
Wir fordern daher:
eine strenge Prüfung der Anmeldung und der Hintergründe der Organisatoren
klare Auflagen gegen Kriegspropaganda und extremistische Symbolik
ein konsequentes Einschreiten bei Verstößen gegen Strafrecht oder Versammlungsrecht
den Schutz der öffentlichen Ordnung und der Sicherheit der Kölner Bevölkerung
Köln ist eine offene, europäische Stadt.
Sie darf nicht zum Schauplatz von Veranstaltungen werden, die einen Angriffskrieg relativieren oder die Opfer dieses Krieges verhöhnen.
Mit freundlichen Grüßen
Sergey Malev
Köln

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Petition am 10. März 2026 erstellt