Illegale Fisch-Rückwürfe stoppen! Helft unserem Fisch!

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Fordere von Landwirtschafts- und Fischereiministerin Julia Klöckner: Setzen Sie sich für eine verantwortungsvolle Fischerei ein, die unsere Meeresbewohner vor dem sinnlosen Tod bewahrt. Halten Sie sich an das Versprechen der europäischen Fischereiminister, die Überfischung und illegale Rückwürfe bis 2020 zu beenden!

Warum?

Seit Jahren vernichten riesige internationale Fischfangflotten sinnlos tonnenweise Meerestiere und Jungfische von gefährdeten Arten – und werfen diese einfach wieder zurück ins Meer. Sie fischen mit riesigen Schleppnetzen bis auf den Grund der Meere. Damit fangen sie nicht nur wahllos alles, was ihnen entgegenschwimmt, sondern zerstören mit den Grundschleppnetzen auch die Meeresböden!

Unzählige Meerestiere und zu kleine, junge Fische, die nicht als Speisefisch verkauft werden können, landen dabei ungewollt im Netz, zum Beispiel junge Dorsche. Damit diese zu kleinen Fische nicht auf die Fangquoten angerechnet werden, werden sie einfach halbtot zurück ins Meer geworfen. Diese Rückwürfe sind illegal und müssen sofort beendet werden! Sie rotten die Fischbestände von morgen aus, denn diese getöteten Jungfische können nicht mehr heranwachsen und somit keinen Nachwuchs mehr bekommen. Wenn es den Fischbeständen nicht gut geht, sind auch die regionalen Küstenfischer gefährdet.

Gemeinsam mit Marion Kracht, Tina Schüssler, Aline Joers sowie unseren Partnern Our Fish und Followfish fordern wir deshalb von Julia Klöckner, dass sie sich für eine umweltschonende Fischerei einsetzt. Jetzt! 

Gib auch du uns deine Stimme und unterstütze uns gegen illegale Rückwürfe – so einfach geht es:

  1. Unterzeichne diese Petition
  2. Schreibe hier eine persönliche Protestmail: www.duh.de/stopptrueckwuerfe
  3. Dreh ein Handy-Video mit deinem Sprung ins Wasser, nominiere drei Freunde und poste es unter #StopptRückwürfe

Bitte kämpfe auch du mit uns für eine Fischerei, die europaweit auf verantwortungsvolle Fangpraktiken setzt. Fordere mit uns konkret folgende Dinge:

  • Die Kontrolle und vollständige Dokumentation der Fischerei und der Umsetzung des Rückwurfverbots auf EU-Ebene. Wer einen Fisch fängt, muss ihn an Land bringen und auf die Fangquoten anrechnen lassen. Das schafft Anreize für naturverträgliche Fangmethoden.
  • Ein gerechtes und transparentes Fangquoten-System, das regionale Küstenfischer und umweltschonende Fischereibetriebe fördert.
  • Konkrete Managementpläne zur Fischereibeschränkung in Nord- und Ostsee, aber auch in allen anderen europäischen Meeren. Meeresschutzgebiete dürfen nicht länger nur auf dem Papier bestehen, sondern müssen echte Rückzugsräume für Dorsch, Scholle und Co bieten.

Eine solche Fischerei ist gut für alle – für die Fischbestände, für die regionalen Küstenfischer und letztendlich auch für uns Verbraucher.

Wer steht hinter dieser Petition?

Wir als Deutsche Umwelthilfe und unser Partner Our Fish kämpfen auf politischer Ebene dafür, dass der Meeresschutz in der EU und in Deutschland vorankommt. Die prominenten Köpfe Marion Kracht, Tina Schüssler und Aline Joers setzen sich mit uns dafür ein, dass möglichst viel Menschen von diesem Thema erfahren – denn wir brauchen öffentlichen Druck, um unsere Meere wirklich retten zu können! Und auch Öko-Pionier Followfish will, dass eine vollständig dokumentierte Fischerei zukünftig Standard ist!

Weitere Hintergrundinformationen

Die europäischen Mitgliedsstaaten haben sich mit der Unterzeichnung der Gemeinsamen Fischereipolitik dazu verpflichtet, die Überfischung bis 2020 zu beenden. Dazu zählt auch ein Stopp der Rückwürfe. Dies ist nur möglich wenn geltendes Recht tatsächlich angewendet wird. Aber bis jetzt ignorieren die Mitgliedsstaaten unverhohlen ihre eigenen Versprechen, obwohl unsere Meeresgebiete immer weiter zerstört werden! Es ist kaum noch Zeit bis 2020 und die Probleme werden immer größer – jeden Tag:

  • Über 40 Prozent der Fischbestände im Nord-Ost-Atlantik sind immer noch überfischt [1], im Mittelmeer sind es 90 Prozent!
  • Fische werden wie Abfall behandelt: Duzende Millionen von ihnen werden jedes Jahr wie Müll ins Meer zurückgeworfen, obwohl diese Rückwürfe bereits seit 2014 verboten sind [2].
  • Der Schutz der Meeresbewohner ist ein Witz: Gerade einmal 9 Prozent der Europäischen Meeresgebiete sind als Schutzgebiete ausgewiesen [3] und nicht 30 Prozent, wie WissenschaftlerInnen dringend empfehlen [4]. Außerdem bestehen die meisten dieser Meeresschutzgebiete nur auf dem Papier, nur ein sehr kleiner Prozentsatz von ihnen sind tatsächlich echte Schutzgebiete.

Die Europäischen Fischereiminister treffen sich im Oktober 2018, um die Fangquoten für das kommende Jahr in der Ostsee festzulegen. Im Dezember 2018 geht es dann um Nordsee und Nordatlantik. Bis dahin müssen wir ihnen die unmissverständliche Botschaft überbringen, dass es so keinesfalls weitergehen kann. Wenn sie ihr Versprechen einlösen wollen, bis 2020 die Überfischung zu beenden, müssen sie extrem schnell reagieren!

Die Regeln bestehen bereits! Aber sie müssen JETZT umgesetzt werden!
Deshalb: Gib uns deine Stimme und unterstütze uns gegen illegale Rückwürfe – hier noch einmal alles auf einen Blick:

  1. Unterzeichne diese Petition.
  2. Schreibe hier eine persönliche Protestmail: www.duh.de/stopptrueckwuerfe
  3. Dreh ein Handy-Video mit deinem Sprung ins Wasser, nominiere drei weitere Personen und poste es unter #StopptRückwürfe

Wir danken dir ganz herzlich! Gemeinsam bewegen wir mehr!

Eure Marion Kracht,
Tina Schüssler,
Aline Joers,
Our Fish,
Followfish
und die Deutsche Umwelthilfe e.V.

 

PS:

Gemeinnützige Organisationen wie die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH), sind auf Unterstützer angewiesen, um eine Vielzahl an Umwelt- und Verbraucherschutzthemen zu bearbeiten. Die Deutsche Umwelthilfe freut sich über eine Unterstützung ihrer Arbeit. Hier könnt ihr Fördermitglied werden, zum Beispiel mit 5 Euro im Monat. DUH Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft Köln | IBAN: DE45 3702 0500 0008 1900 02 |BIC: BFSWDE33XXX

 

Quellen:

[1] Scientific, Tehnical and Economic Committee for Fisheries - 54th Plenary Report- European Commission; https://stecf.jrc.ec.europa.eu/documents/43805/1672821/2017-04_STECF+PLEN+17-01_JRC106580.pdf (03/10/17)

[2] Our fish - What’s Happening to Our Fish?; http://our.fish/en/campaign/the-problem/ (03/10/17)

[3] EEA Newsletter, Issue 2017/3, 15 September 2017 - European Environment Agency ; https://www.eea.europa.eu/media/newsletter/eea-newsletter-issue-2017-3 (03/10/17)

[4]"IUCN Members Approve 30%-by-2030 Goal for MPAs" -MPA News; https://mpanews.openchannels.org/news/mpa-news/iucn-members-approve-30-2030-goal-mpas-%E2%80%94-most-ambitious-target-so-far-mpa-coverage (03/10/17)

 

Copyright Bilder und Videos: DUH; Marion Kracht, Tina Schüssler/Manuela Rauch, Aline Joers, followfish



Heute: Tina Schüssler, Marion Kracht, Aline Joers, followfish und die Deutsche Umwelthilfe verlässt sich auf Sie

Tina Schüssler, Marion Kracht, Aline Joers, followfish und die Deutsche Umwelthilfe benötigt Ihre Hilfe zur Petition „Julia Klöckner: Illegale Fisch-Rückwürfe stoppen! Helft unserem Fisch!”. Jetzt machen Sie Tina Schüssler, Marion Kracht, Aline Joers, followfish und die Deutsche Umwelthilfe und 65.153 Unterstützer/innen mit.