Niedrige Erzieherlöhne und Fachkräftemangel? Wir ändern das!
Niedrige Erzieherlöhne und Fachkräftemangel? Wir ändern das!
Das Problem
Die Berufsschulen sind verzweifelt. Immer weniger Leute zeigen Interesse an der Erzieher*innenausbildung und noch weniger bewerben sich. Wir wollen dies Ändern und dafür brauchen wir Ihre Stimme!
Neue Studien zeigen, dass es einen drastischen Mangel an Erzieher*innen in deutschen Kitas gibt. Das Problem ist durch den Etikettenschwindel und politische Fehlentscheidungen nicht kurzfristig zu entscheiden. Doch eines steht fest, der Mangel an Fachkräften schadet der Betreuung.
Allein in NRW fehlen bundesweit bis zum Jahre 2030 mehr als 230.000 ausgebildete Fachkräfte in den Kindertagesstätten. Dieser Mangel lässt sich mittlerweile auch im Kita-Alltag nicht mehr verstecken. Auf Grund der großen Nachfrage an Kita- Plätzen, werden die Gruppen, besonders im Ü3-Bereich immer weiter ausgeweitet. Im gegensatz dazu entscheiden sich immer weniger Schüler*innen nach ihrem Abschluss für die Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher/ zur staatlich anerkannten Erzieherin, weshalb es zu immer deutlicher werdendem Personalmangel in den Einrichtungen kommt. Eine „kindgerechte“ Personalausstattung und ausreichend Plätze in allen Kitas, sind aufgrund dessen nicht mehr zu realisieren, da schlichtweg das qualifizierte Personal dafür fehlt. Die optimalen Personalschlüssel, sowohl in der U3, als auch in der Ü3 können nun nicht mehr eingehalten werden, was zur Folge hat, dass nun die gleiche Anzahl an Erzieher*innen, eine größere Anzahl an Kindern betreuen muss, wodurch die Aufsichtspflicht nicht mehr im vollen Maße gewährleistet werden kann. Diese Entwicklungen schwanken von Bundesland zu Bundesland. Bei einer Befragung von über 4500 Kita- Leiter*innen kristallisierte sich jedoch heraus, dass ca. 40% der befragten Kitas, dass 40% der befragten Kitas, im Durchschnitt mit weniger Personal arbeiten als benötigt wird. Doch um an qualifiziertes Personal zu kommen, muss dieses erstmal ausgebildet werden. Bei der Ausbildung der staatlich anerkannten Erzieher*innen gibt es jedoch zwei fundamentale Probleme, die angegangen werden müssen, bevor sich etwas ändern kann. Zum einen braucht es auch ausgebildetes Lehrpersonal, welches die Auszubildenden während ihrer Ausbildung begleitet. Auch hier zeichnet sich momentan ein Mangel an qualifizierten Berufsschullehrern und Quereinstieg ab. Zum anderen verliert die konsekutive Ausbildung auf Grund ihrer fehlenden Vergütung, für die heutige Generation ihren Reiz.
Deswegen fordern wir:
- Eine bessere Bezahlung für Berufschullehrer*innen, welche die Erzieher*innenausbildung begleiten
- Mehr praxisintegrierte Ausbildungsplätze
- Eine feste Bezahlung der konsekutiven Ausbildungsform
- Eine bessere Bezahlung der Erzieher*innen
- Bessere Arbeitsbedingungen für Erzieherinnen und Erzieher
Quellen: https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article233338557/Erziehermangel-in-den-Kitas-Bis-2030-fehlen-230-000-Fachkraefte.html (Stand 15.03.2022)
Das Problem
Die Berufsschulen sind verzweifelt. Immer weniger Leute zeigen Interesse an der Erzieher*innenausbildung und noch weniger bewerben sich. Wir wollen dies Ändern und dafür brauchen wir Ihre Stimme!
Neue Studien zeigen, dass es einen drastischen Mangel an Erzieher*innen in deutschen Kitas gibt. Das Problem ist durch den Etikettenschwindel und politische Fehlentscheidungen nicht kurzfristig zu entscheiden. Doch eines steht fest, der Mangel an Fachkräften schadet der Betreuung.
Allein in NRW fehlen bundesweit bis zum Jahre 2030 mehr als 230.000 ausgebildete Fachkräfte in den Kindertagesstätten. Dieser Mangel lässt sich mittlerweile auch im Kita-Alltag nicht mehr verstecken. Auf Grund der großen Nachfrage an Kita- Plätzen, werden die Gruppen, besonders im Ü3-Bereich immer weiter ausgeweitet. Im gegensatz dazu entscheiden sich immer weniger Schüler*innen nach ihrem Abschluss für die Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher/ zur staatlich anerkannten Erzieherin, weshalb es zu immer deutlicher werdendem Personalmangel in den Einrichtungen kommt. Eine „kindgerechte“ Personalausstattung und ausreichend Plätze in allen Kitas, sind aufgrund dessen nicht mehr zu realisieren, da schlichtweg das qualifizierte Personal dafür fehlt. Die optimalen Personalschlüssel, sowohl in der U3, als auch in der Ü3 können nun nicht mehr eingehalten werden, was zur Folge hat, dass nun die gleiche Anzahl an Erzieher*innen, eine größere Anzahl an Kindern betreuen muss, wodurch die Aufsichtspflicht nicht mehr im vollen Maße gewährleistet werden kann. Diese Entwicklungen schwanken von Bundesland zu Bundesland. Bei einer Befragung von über 4500 Kita- Leiter*innen kristallisierte sich jedoch heraus, dass ca. 40% der befragten Kitas, dass 40% der befragten Kitas, im Durchschnitt mit weniger Personal arbeiten als benötigt wird. Doch um an qualifiziertes Personal zu kommen, muss dieses erstmal ausgebildet werden. Bei der Ausbildung der staatlich anerkannten Erzieher*innen gibt es jedoch zwei fundamentale Probleme, die angegangen werden müssen, bevor sich etwas ändern kann. Zum einen braucht es auch ausgebildetes Lehrpersonal, welches die Auszubildenden während ihrer Ausbildung begleitet. Auch hier zeichnet sich momentan ein Mangel an qualifizierten Berufsschullehrern und Quereinstieg ab. Zum anderen verliert die konsekutive Ausbildung auf Grund ihrer fehlenden Vergütung, für die heutige Generation ihren Reiz.
Deswegen fordern wir:
- Eine bessere Bezahlung für Berufschullehrer*innen, welche die Erzieher*innenausbildung begleiten
- Mehr praxisintegrierte Ausbildungsplätze
- Eine feste Bezahlung der konsekutiven Ausbildungsform
- Eine bessere Bezahlung der Erzieher*innen
- Bessere Arbeitsbedingungen für Erzieherinnen und Erzieher
Quellen: https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article233338557/Erziehermangel-in-den-Kitas-Bis-2030-fehlen-230-000-Fachkraefte.html (Stand 15.03.2022)
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Petition am 15. März 2022 erstellt