Stoppen Sie die Planung einer Polizeistation für die Wasserschutzpolizei am Holzhauser Dampfersteg im Ammersee.

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Die Bayerische Verwaltungsschule in der Holzhausener Bucht ist in den vergangenen Jahren immer größer geworden. Die hinzu gekommenen Baukörper konnten aber nur durch einen geschickten Schachzug baurechtlich argumentiert werden. Man schlug einfach den Uferstreifen bis zum Seeholz der Dorfmitte Holzhausen zu, was dann eine wesentlich dichtere Bebauung zulies. Die nun zur Verfügung stehende Infrastruktur läd freilich zu weiteren Untaten an diesem Ort ein. Mit dem Bau einer Polizeistation in Form eines Bootshauses am dort gelegenen Dampfersteg besteht nun die Gefahr einer staatlichen Enklave, die am Ende den Verlust des von Kurt Eisner in den 1910er Jahren erkämpfte Rechtes des Menschen auf freien Zugang zum Wasser zur Folge haben könnte.

Seit dem Sommer 2002 kreuzt die Dießener Wasserschutzpolizei mit dem Boot „WSP 7“ über den Ammersee. Seine fragwürdige Größe, mit 8,70 Meter Länge und 3 Meter Breite, sorgt seitdem für Unruhe, da, für diese dampferähnliche Dimension, die Vorgaben von ganzjähriger Einsatzbereitschaft an unserem im Uferbereich oft sehr flach gehenden See nur schwierig zu erfüllen sind. Schon 2003 wurde die Planung eines neuen Steges mit Bootshaus für beide Polizeiboote mit Nebenräumen mit 13,5 Metern Länge und 8,4 Meter Breite, sowie einer zu erwartenden Firsthöhe von +- 8 Metern an einem 66 Meter langen Steg in St.Alban von Diessener Bürgern und Liebhabern unserer oberbayerischen Seen knapp verhindert.

Jetzt steht die Umsetzung dieser Planung am Dampfersteg Holzhausen ins Haus.

Gedanken zur Minimierung eines geeigneten Liegeplatzes müssten zuerst die Bereitschaft, die Größe und den Sinn des Bootes zu hinterfragen zu Grunde liegend haben. Ebenso ist der Gedanke nach einer geeigneten Infrastruktur für Wartung, Betankung und WC für die Einsatzkräfte einzubeziehen. In Stegen sind diese Dinge sämtlich gegeben, ebenso bietet die Präsenz der staatlichen Schifffahrt dort bereits ein gewerbliches Umfeld.

Aus Respekt vor den den Ammersee liebenden Bewohnern und Besuchern, sowie unserem Erbe, der Natur, schließt sich der erstrebte Standort, das historische Malerdorf Holzhausen, für „WSP7“ aus.



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