Mehr Unterstützung für Psychotherapien für geflüchtete Menschen

Das Problem

Im Jahr 2015 kamen ungefähr 890.000 Flüchtlinge nach Deutschland. Viele dieser Menschen flohen vor dem schrecklichen Bürgerkrieg in ihrem Heimatland Syrien. Jetzt müssen wieder Millionen Menschen vor dem brutalen Angriffskrieg Putins auf die Ukraine flüchten. Viele dieser Menschen sind durch ihre Erlebnisse traumatisiert und brauchend dringend Hilfe, nicht nur mit Sachspenden, sondern auch durch psychotherapeutische Unterstützung.

Wir fordern Nina Warken deshalb zu folgenden Maßnahmen auf:

  • Flüchtlinge sollen sofort nach ihrem Eintreffen im Deutschland das Recht auf eine Psychotherapie erhalten
  • Finanzielle Mittel für die benötigten Dolmetscher sollen bereit gestellt werden
  • Kostenlose Fortbildungen für Psychotherapeuten für die richtige Betreuung von Flüchtlingen sollen angeboten werden

Nur wenige der Betroffenen erhalten die Möglichkeit eine Psychotherapie zu machen. Dieses gravierende Problem ist aber nicht nur auf einen Mangel an Therapieplätzen zurück zu führen sondern hat noch weitere Ursachen.

Zum einen besteht für einen Flüchtling in Deutschland erst nach 36 Monaten ein Anrecht auf eine Therapie und zum anderen herrscht ein großer Mangel an Dolmetschern. https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/fluechtlinge-trauma-101.htm

Nur die geflüchteten Menschen aus der Ukraine wurden eine Ausnahme geschaffen, diese wurden seit dem 01.06.22 in das Gesundheitssystem integriert und haben dadurch einen sofortigen Anspruch auf einen Therapieplatz.

Zurzeit müssen traumatisierte Flüchtlinge ungefähr 9 Monate auf einen Therapieplatz warten. Die meisten dieser Therapien werden von Psychosozialen Zentren übernommen, die durch Spenden und Projektgelder finanziert werden. Diese Zentren müssen dennoch 40 % der Anfragen ablehnen. 

https://mediendienst-integration.de/artikel/gibt-es-genug-therapieplaetze-fuer-gefluechtete.html

Während dieser langen Zeit sind diese Menschen häufig ganz auf sich allein gestellt und es droht die Gefahr von Folgeerkrankungen und Selbstmorden. In einem Artikel des Ärzteblattes wird darüber berichtet, dass es unter den Flüchtlingen immer wieder zu Suiziden gekommen ist und das es sich dabei nicht um Einzelfälle sondern um ein systematisches Problem handelt. https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/104671/Traumatisierte-Fluechtlinge-warten-rund-sieben-Monate-auf-Therapie

Dieser Missstand hat natürlich nicht nur schwere Auswirkungen auf die Betroffenen selbst sondern auch auf die Gesellschaft. Das Zusammenleben und die Integration kann dadurch erschwert werden.

Seit Jahren engagieren wir uns bei unterschiedlichen sozialen Organisationen. Dadurch sind wir auch immer wieder mit Flüchtlingen in Kontakt gekommen und uns ist bewusst geworden, wie schlecht es diesen Menschen wirklich geht und das sie dringend unsere Unterstützung benötigen.

Helft deshalb bitte mit, unterzeichnet und verbreitet diese Petition.

Vielen herzlichen Dank für Eure Unterstützung.

Euer Aktionsbündnis für mehr Psychotherapieplätze 

Alina, Lukas, Mareike, Charlotte, Merret, Kathrin, Joeva, Julia und Diana

Link:

https://sites.google.com/view/mehrpsychotherapie/startseite

https://www.instagram.com/mehrpsychotherapieplaetze_de/

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Aktionsbündnis Mehr Psychotherapieplätze für DeutschlandPetitionsstarter*inAlina Diem, Lukas Webers, Mareike Inhoff, Charlotte Appel, Merret Klos, Kathrin Schallenberg, Joéva Lemieuvre, Julia Darboven und Diana Ammann

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Das Problem

Im Jahr 2015 kamen ungefähr 890.000 Flüchtlinge nach Deutschland. Viele dieser Menschen flohen vor dem schrecklichen Bürgerkrieg in ihrem Heimatland Syrien. Jetzt müssen wieder Millionen Menschen vor dem brutalen Angriffskrieg Putins auf die Ukraine flüchten. Viele dieser Menschen sind durch ihre Erlebnisse traumatisiert und brauchend dringend Hilfe, nicht nur mit Sachspenden, sondern auch durch psychotherapeutische Unterstützung.

Wir fordern Nina Warken deshalb zu folgenden Maßnahmen auf:

  • Flüchtlinge sollen sofort nach ihrem Eintreffen im Deutschland das Recht auf eine Psychotherapie erhalten
  • Finanzielle Mittel für die benötigten Dolmetscher sollen bereit gestellt werden
  • Kostenlose Fortbildungen für Psychotherapeuten für die richtige Betreuung von Flüchtlingen sollen angeboten werden

Nur wenige der Betroffenen erhalten die Möglichkeit eine Psychotherapie zu machen. Dieses gravierende Problem ist aber nicht nur auf einen Mangel an Therapieplätzen zurück zu führen sondern hat noch weitere Ursachen.

Zum einen besteht für einen Flüchtling in Deutschland erst nach 36 Monaten ein Anrecht auf eine Therapie und zum anderen herrscht ein großer Mangel an Dolmetschern. https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/fluechtlinge-trauma-101.htm

Nur die geflüchteten Menschen aus der Ukraine wurden eine Ausnahme geschaffen, diese wurden seit dem 01.06.22 in das Gesundheitssystem integriert und haben dadurch einen sofortigen Anspruch auf einen Therapieplatz.

Zurzeit müssen traumatisierte Flüchtlinge ungefähr 9 Monate auf einen Therapieplatz warten. Die meisten dieser Therapien werden von Psychosozialen Zentren übernommen, die durch Spenden und Projektgelder finanziert werden. Diese Zentren müssen dennoch 40 % der Anfragen ablehnen. 

https://mediendienst-integration.de/artikel/gibt-es-genug-therapieplaetze-fuer-gefluechtete.html

Während dieser langen Zeit sind diese Menschen häufig ganz auf sich allein gestellt und es droht die Gefahr von Folgeerkrankungen und Selbstmorden. In einem Artikel des Ärzteblattes wird darüber berichtet, dass es unter den Flüchtlingen immer wieder zu Suiziden gekommen ist und das es sich dabei nicht um Einzelfälle sondern um ein systematisches Problem handelt. https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/104671/Traumatisierte-Fluechtlinge-warten-rund-sieben-Monate-auf-Therapie

Dieser Missstand hat natürlich nicht nur schwere Auswirkungen auf die Betroffenen selbst sondern auch auf die Gesellschaft. Das Zusammenleben und die Integration kann dadurch erschwert werden.

Seit Jahren engagieren wir uns bei unterschiedlichen sozialen Organisationen. Dadurch sind wir auch immer wieder mit Flüchtlingen in Kontakt gekommen und uns ist bewusst geworden, wie schlecht es diesen Menschen wirklich geht und das sie dringend unsere Unterstützung benötigen.

Helft deshalb bitte mit, unterzeichnet und verbreitet diese Petition.

Vielen herzlichen Dank für Eure Unterstützung.

Euer Aktionsbündnis für mehr Psychotherapieplätze 

Alina, Lukas, Mareike, Charlotte, Merret, Kathrin, Joeva, Julia und Diana

Link:

https://sites.google.com/view/mehrpsychotherapie/startseite

https://www.instagram.com/mehrpsychotherapieplaetze_de/

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Aktionsbündnis Mehr Psychotherapieplätze für DeutschlandPetitionsstarter*inAlina Diem, Lukas Webers, Mareike Inhoff, Charlotte Appel, Merret Klos, Kathrin Schallenberg, Joéva Lemieuvre, Julia Darboven und Diana Ammann

Die Entscheidungsträger*innen

Nina Warken
Nina Warken
Bundesgesundheitsministerin

Neuigkeiten zur Petition