Schließen Sie die Pelzfarmen in Polen!

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Als ich das erste Mal erfahren habe, dass der Gesetzentwurf über den Verbot der Pelztierhaltung in Polen  ins Parlament eintreffen wir, war ich Stolz darauf, dass wir sowas großartiges erreichen können. Endlich wird es ein für alle Mal Schluss sein mit der Quälerei der Pelztiere im Land an der Weichsel.

Alle Farmen sehen ähnlich aus. Die Tiere sind in kleinen nebeneinander liegenden Käfigen eingesperrt. Sie werden auf bloßen Gittern geboren, dort verbringen diese auch ihr ganzes Leben. Im Freien leben sie auf großen Weiten. Sie laufen, klettern und graben Höhlen. Auf den Farmen können diese Tiere ihre natürlichen Bedürfnisse überhaupt nicht befriedigen. Vor Stress geraten sie oft ins Wahnsinn, oft führt es zu gegenseitigen Bissen und sogar zum Kannibalismus. Das erste und letzte Mal verlassen sie den Käfig im Moment der Schlachtung: sie werden vergast oder durch Stromschlag getötet. Und das alles wegen Mode und blinder Sucht nach Erlös.

Im Tierheim in Korabiewice hab ich Füchse kennen gelernt, die aus Pelzfarmen gerettet worden sind. Es ist schwer zu fassen, dass diese wunderschönen und klugen Tiere von jemanden in Käfigen eingesperrt werden. Ich bin froh, dass sie jetzt ein neues Zuhause und ein neues Leben haben. Traurig ist nur, dass es nur die wenigsten sind, die Glück hatten. Jedes Jahr werden Millionen von anderen Tieren in Käfigen geboren.

Den Preis für solche Farmen zahlen auch Menschen die in den Umgebungen leben. Sie müssen sich mit dem schrecklichen Geruch, den Fliegenplagen und anderen Unannehmlichkeiten auseinandersetzen. Sie protestieren gegen Farmen, weil sie das Beste für ihre Kinder und Enkel wollen.

Mein Stolz dauerte aber nicht lange und wurde leider durch eine große Enttäuschung ersetzt: Die Abgeordneten erwägen, das Verbot der Pelztierzucht aus dem Entwurf zur Änderung des Tierschutzgesetzes zu streichen. Nur weil man die Sucht nach Gewinn von einer Handvoll Züchtern befriedigen will, müssen 10 Millionen Tiere jährlich in Schmerzen und Leiden leben.

Sehr geehrter Herr Jarosław Kaczyński, ich befürchte, dass die Abgeordneten entscheiden werden sowohl die Tiere als auch die Wähler zu enttäuschen, deshalb bitte ich Sie, alle notwendigen Schritte zu unternehmen, um die Pelzfarmen in Polen zu schließen. Sie haben kürzlich gesagt, dass "das Leiden von Pelztieren eines der schlimmsten Leiden überhaupt ist" und ich stimme Ihnen völlig zu. Aber sie können nicht länger warten - sie brauchen unsere Hilfe so schnell wie möglich. Wenn wir alle stolz auf Polen sein wollen, zeigen wir doch der ganzen Welt, dass wir uns um Tiere kümmern. Sie fühlen Angst und Schmerz genau so wie wir. Machen wir doch Polen zum Anführer des Tierschutzes, und nicht zum Land, wohin ungewollte Zuchtfarmen verschoben werden.

Sehr geehrter Herr Kaczyński, ich bitte Sie darum, das Verbot für Pelztierzucht ein Teil der geplanten Änderung des Tierschutzgesetzes bleiben zu lassen. Bitte nehmen Sie die Seite der Tiere an, damit wir stolz darauf sein können, wie Tiere in Polen behandelt werden.


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