IPO - Industriepark Oberelbe muss gestoppt werden!

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IPO – das Projekt Industriepark Oberelbe muss gestoppt werden!

 Die Städte Pirna, Dohna, Heidenau und Dresden planen außerhalb deren Stadtgebiete einen riesigen Industriepark anzulegen. Das Landschaftsgebiet ist jedoch schon durch den Bau der A17 und der B172a stark betroffen und soll nun nach den Vorstellungen der Herren Bürgermeister in einer noch nie dagewesenen Dimension regelrecht zerstört werden.

Mensch und Tier sollen einen riesigen Industriepark billigen und versuchen sich damit zu arrangieren. Schon jetzt gibt es durch den abgeschlossenen Bau der A17 und der B172a keine ausreichenden Rückzugsmöglichkeiten für Tiere vieler Arten. Die Trassen bilden Barrieren und zerschneiden die Landschaft. An den Rändern der Autobahn wurden bescheidene Buschreihen an Hängen gepflanzt. Leider sind diese auch umzäunt. Tiere durchbrechen die Barrieren. Dies zeigt, wie sehr die Tiere unter dem Mangel eines Rückzugsgebietes leiden.

Zudem ist ein Lärmschutz an der A17 im Bereich Großsedlitz quasi nicht vorhanden. Seit Jahren sind die Anwohner, besonders in der Nacht, vom Lärm der Autobahn beeinträchtigt. Die Lebensqualität ist gesunken.

Die beste Lösung ist der sofortige Stopp der Industrieparkplanung, noch bevor größere Summen an Steuergeldern für das Projekt gebunden werden. Stattdessen sollten Teile des Gebietes renaturiert (aufgeforstet) und Gelder für den Umbau in eine ökologische Landwirtschaft bereitgestellt werden. Wir können der Natur ein Stück zurückgeben. Wir sollten es sogar.

Das betreffende Gebiet wird bis zum Bau des IPO von konventioneller Landwirtschaft genutzt. Eine weitere Zersiedlung der Landschaft wird keine Verbesserung des Lebens der Menschen und erst recht kein Überleben der Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen darstellen. Meiner Meinung nach ist das Projekt IPO keine Chance für die Region, es bedeutet nur den weiteren Werteverlust für die hier lebende Bevölkerung und Verschwendung von Millionen Euro Steuergelder. Zudem treffen einige wenige Politiker und deren Stadträte riskante, irreversible Entscheidungen ohne die Meinung und Zustimmung der Bevölkerung einzuholen. Diese wird erst informiert, wenn „Tatsachen“ geschaffen wurden. Als bestes Beispiel ist der Vorentwurf des FNP der Stadt Heidenau zu nennen.

Wird es nicht Zeit, dass Sie aus ihren und den Fehlern Ihrer Vorgänger lernen?

Gern stehe ich für Rückfragen zur Verfügung und stelle Kartenmaterial bereit.

Informationsquellen:

http://www.sz-online.de/nachrichten/was-bringt-der-industriepark-oberelbe-3932175.html

http://www.mueller-dohna.de/industriepark-oberelbe/

https://www.kreidefossilien.de/news/gewerbegebiet-am-autobahnzubringer-in-pirna



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