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Ausbildung statt Abschiebung für Mayaz

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Mayaz hat als Praktikantin bei uns in der Blumenbinderei Furth gearbeitet und jetzt einen Ausbildungsvertrag als Floristin bekommen und würde im September ihre Lehre beginnen. Doch sie darf nicht.

Das Landratsamt Landshut und die Ausländerbehörde Deggendorf lassen dies nicht zu.

Warum? Mayaz und ihre Familie sind Kriegsflüchtlinge aus Syrien. Sie haben ihr Zuhause verloren und wollten hier ein neues Leben beginnen.

Mayaz spricht sehr gut Deutsch, würde dieses Jahr ihren qualifizierten Mittelschulabschluss machen, ist voll integriert und das hilfsbereiteste, fleißigste und liebste Mädchen, das wir kennen.

Sie fällt jedoch unter das Dublinverfahren und soll nach Spanien abgeschoben werden.

Das Landratsamt hat jetzt die Familie, die nun bereits seit 1,5 Jahren in Furth lebt, einen Tag vor Ostern, in Coronazeiten, aus ihrer sicheren Umgebung gerissen und 25 km weiter in ein völlig verdrecktes Haus gebracht.

Drei Kinder im Alter von 2, 9 und 15 Jahren haben mal wieder ihr Zuhause, ihre Freunde, ihre Schule sowie die vertraute Umgebung verloren .

Die 2 jährige Lamis, die Tochter von Mayaz Schwester, hat eine hochgradige Skoliose und wartet auf eine lebenswichtige OP - auch sie soll abgeschoben werden.

Ihre Schwester Bayan leidet so massiv unter der Situation, dass sie depressiv wurde.

Der Vater von Mayaz ist Schreiner und hat bereits einen Arbeitsvertrag in einem Betrieb in Furth in der Tasche.

Aber er darf nicht für seine Familie sorgen.

Wir unterstützen diese Familie weiterhin und machen diesen Fall jetzt öffentlich, da wir es absolut unchristlich und unmenschlich finden, wie hier gehandelt wird.

Mayaz, wir kämpfen für dich, damit du dir deinen Traum erfüllen kannst.

Bitte helfen Sie mit, damit Mayaz und Ihre Familie weiter bei uns in Deutschland leben können!