

IKEA, nehmt die Hunde von der Verkaufsfläche – euer Einrichtungshaus ist für alle da!
Das Problem
IKEA nennt es „Inklusion". Es ist das glatte Gegenteil.
Seit dem 15. Juni 2026 dürfen Hunde auf die Verkaufsfläche aller deutschen IKEA-Einrichtungshäuser. Verkauft wird das als Geschenk an die Community. In Wahrheit ist es Lifestyle-Marketing auf dem Rücken von Menschen, die sich nicht wehren können – und es hält der eigenen Logik keine zehn Sekunden stand.
Wer einen Hund wirklich braucht, durfte immer schon rein. Blindenführ- und Assistenzhunde waren in jedem IKEA stets willkommen. Echte Teilhabe war nie das Problem und steht auch nicht zur Debatte. Was jetzt neu ist, ist kein Plus an Inklusion, sondern Bequemlichkeit für alle, die ihren Hund freiwillig mitbringen wollen. Und für diese Bequemlichkeit sperrt IKEA Menschen mit Tierhaarallergie, Asthma und geschwächtem Immunsystem aus ihrem eigenen Möbelhaus aus. Der Punkt, an dem IKEA sich entscheiden musste, lautete: Komfort der einen oder Zugang der anderen. IKEA hat sich gegen die Kranken entschieden.
Und es ist nicht einmal konsequent: Im Restaurant, im Marktplatz-Bistro und im Schwedenshop bleiben Hunde weiter draußen. IKEA weiß also ganz genau, dass es Orte gibt, an die ein Hund nicht gehört – verkauft die halbe Maßnahme aber trotzdem als großen Wurf. Das ist kein Konzept, das ist ein Etikettenschwindel.
Tierhaarallergien gehören zu den häufigsten Allergien in Deutschland und betreffen Millionen Menschen. Und die Gruppe ist größer, als viele denken: Wer „nur" auf Katzen allergisch ist, reagiert wegen verwandter Allergene häufig ebenso auf Hunde. Für sie alle – und für Asthmatiker:innen, die auf jeden Atemzug angewiesen sind – wird das Einrichtungshaus jetzt zur No-go-Zone.
Den Hunden selbst tut ihr damit übrigens auch keinen Gefallen: Menschenmassen, Lärm, glatte Böden, stundenlange Wege durch ein Regallabyrinth, fremde Hunde auf engstem Raum. Für viele Tiere ist das blanker Stress, kein Ausflug.
Unsere Forderung ist einfach: Nehmt diese Entscheidung zurück.
Hunde gehören nicht auf die Verkaufsfläche eines Möbelhauses. Assistenz- und Blindenführhunde bleiben selbstverständlich willkommen – wie eh und je. Ein Einrichtungshaus, das mit „für alle" wirbt, muss für alle betretbar sein.
Wenn IKEA Hundebesitzer:innen entgegenkommen will, gäbe es Wege – etwa eine betreute Wartestation am Eingang. Aber der erste, überfällige Schritt ist die Rücknahme.
Unterschreibe jetzt – damit IKEA wieder ein Ort für alle wird.
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Das Problem
IKEA nennt es „Inklusion". Es ist das glatte Gegenteil.
Seit dem 15. Juni 2026 dürfen Hunde auf die Verkaufsfläche aller deutschen IKEA-Einrichtungshäuser. Verkauft wird das als Geschenk an die Community. In Wahrheit ist es Lifestyle-Marketing auf dem Rücken von Menschen, die sich nicht wehren können – und es hält der eigenen Logik keine zehn Sekunden stand.
Wer einen Hund wirklich braucht, durfte immer schon rein. Blindenführ- und Assistenzhunde waren in jedem IKEA stets willkommen. Echte Teilhabe war nie das Problem und steht auch nicht zur Debatte. Was jetzt neu ist, ist kein Plus an Inklusion, sondern Bequemlichkeit für alle, die ihren Hund freiwillig mitbringen wollen. Und für diese Bequemlichkeit sperrt IKEA Menschen mit Tierhaarallergie, Asthma und geschwächtem Immunsystem aus ihrem eigenen Möbelhaus aus. Der Punkt, an dem IKEA sich entscheiden musste, lautete: Komfort der einen oder Zugang der anderen. IKEA hat sich gegen die Kranken entschieden.
Und es ist nicht einmal konsequent: Im Restaurant, im Marktplatz-Bistro und im Schwedenshop bleiben Hunde weiter draußen. IKEA weiß also ganz genau, dass es Orte gibt, an die ein Hund nicht gehört – verkauft die halbe Maßnahme aber trotzdem als großen Wurf. Das ist kein Konzept, das ist ein Etikettenschwindel.
Tierhaarallergien gehören zu den häufigsten Allergien in Deutschland und betreffen Millionen Menschen. Und die Gruppe ist größer, als viele denken: Wer „nur" auf Katzen allergisch ist, reagiert wegen verwandter Allergene häufig ebenso auf Hunde. Für sie alle – und für Asthmatiker:innen, die auf jeden Atemzug angewiesen sind – wird das Einrichtungshaus jetzt zur No-go-Zone.
Den Hunden selbst tut ihr damit übrigens auch keinen Gefallen: Menschenmassen, Lärm, glatte Böden, stundenlange Wege durch ein Regallabyrinth, fremde Hunde auf engstem Raum. Für viele Tiere ist das blanker Stress, kein Ausflug.
Unsere Forderung ist einfach: Nehmt diese Entscheidung zurück.
Hunde gehören nicht auf die Verkaufsfläche eines Möbelhauses. Assistenz- und Blindenführhunde bleiben selbstverständlich willkommen – wie eh und je. Ein Einrichtungshaus, das mit „für alle" wirbt, muss für alle betretbar sein.
Wenn IKEA Hundebesitzer:innen entgegenkommen will, gäbe es Wege – etwa eine betreute Wartestation am Eingang. Aber der erste, überfällige Schritt ist die Rücknahme.
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Die Entscheidungsträger*innen
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Petition am 15. Juni 2026 erstellt
