

Ich möchte die Funktion 'Update' nutzen, um aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse (Evidenz) mit euch zu teilen. Diese 'Update zu Evidenz' untermauern zudem die dringende Notwendigkeit eines 'Umdenkens' der sogenannten Hygienestandards.
Heute möchte ich euch folgende Information nicht vorenthalten:
"Long COVID: Hirnstammreduktion und strukturelle Trennungen zwischen Hirnstamm und Kleinhirn
„Bahnbrechend: Durch die Erkenntnisse, die wir gewonnen haben, gehen wir davon aus, dass wir einen Bio-Marker gefunden haben, der das Krankheitsbild quasi beweist. Das ist ein organischer Befund, das ist nicht psychisch“, so der Hamburger Wissenschaftler Dr. Christof Ziaja, der eine aktuelle veröffentlichte Studie federführend geleitet hat, deren Ergebnisse er als „bahnbrechend“ bezeichnet.
Diese Studie umfasste 44 Post-COVID-Syndrom (PCS)-Patienten (15 bettlägerig) und 14 altersentsprechende gesunde Kontrollpersonen. Mit einem funktionalen MRT wurden die Patientinnen und Patienten über mehrere Jahre hinweg mehrmals untersucht. „Wir haben im Verlauf der Erkrankung sehen können, dass ein bestimmter Teil ihres Gehirns massiv geschrumpft ist.
Konkret geht es um eine Verbindung zwischen dem Stammhirn, dem Kleinhirn und dem Hirnmark, dem sogenannten vierten Ventrikel, das relevant ist für wesentliche Dinge wie: Erholung, Schlaf-Wach-Rhythmus, Herzschlag, Vitalität und vieles mehr. Diese Verbindung – eine Art Brücke (das Dach der sogenannten Rautengrube) – ist bei den Betroffenen gewissermaßen gebrochen. Und das erklärt viele Symptome.
Etwa, dass Patienten eben keine Erholung mehr finden und morgens völlig gerädert aufwachen. Diese Ergebnisse stützen die Hypothese des „Broken Bridge Syndroms“, die besagt, dass strukturelle Trennungen zwischen Hirnstamm und Kleinhirn zur PCS-Symptomatik beitragen. Das "Broken-Bridge-Syndrom" legt nahe, dass Störungen der Liquordynamik, insbesondere im vierten Ventrikel, neurodegenerative Prozesse auslösen können.
Das Vorhandensein von Autoantikörpern und Spike-Protein-Epitopen könnte die Liquorstauung verschlimmern und zum Zusammenbruch wichtiger neuronaler Strukturen führen. „Wir gehen aktuell davon aus, dass Spike-Proteine des Corona-Virus das Immunsystem toxische Auto-Antikörper produzieren lässt, die die entzündlichen Prozesse in der Rückenmarkflüssigkeit vorantreiben. Eben diese Flüssigkeit haben wir auch in den betroffenen Hirnregionen gefunden.
Weiter gehen wir seitens der Autoren der Studie davon aus, dass die Veränderungen, die wir auch im Bereich der sogenannten weißen Substanz gesehen haben, möglicherweise mit Schädigungen entlang der Nervenfaserbahnen einhergehen.“ „Weitere Forschung ist erforderlich, um die zugrunde liegenden neuroinflammatorischen Mechanismen, die Dysregulation des erweiterten autonomen Systems und mögliche therapeutische Interventionen bei PCS aufzuklären“, so die Studienautoren."
Quelle: https://bsky.app/profile/ralfwittenbrink.bsky.social/post/3lmmkxaflnc2b
Studie: https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2025.04.08.25325108v1