HVV für Alle – 1 Euro am Tag ist genug!

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HVV für Alle – 1 Euro am Tag ist genug!

#1euTagHVVAbo

Wir fordern:

  • Das Jahres-Abo für den HVV-Gesamtbereich für 1 € am Tag, also 365 € im Jahr anzubieten, so wie es Wien bereits 2012 umsetzte.
  • Die Stadt Hamburg soll sich dafür stark machen, dass dieses Abo allen Arbeitnehmern zu 100% vom Arbeitgeber als Job-Ticket (steuerfreie Sachleistung) finanziert wird.
  • Bei Schülern, Studenten und finanziell benachteiligten Personen soll die Stadt die Kosten für das Ticket übernehmen.


Das Beispiel von Wien, einer Großstadt mit 1,8 Mio Einwohnern (genau wie Hamburg), zeigt: Die Einführung des 1€-Tarifs wird eine große Anzahl an neuen Abos zur Folge haben, so dass die Preissenkung wieder ausgeglichen werden kann. Der notwendige Ausbau des ÖPNV kann durch eine City-Maut oder eine flächendeckende Parkraumbewirtschaftung finanziert werden. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Wir meinen: Der Zugang zu Mobilität für alle Menschen und eine Verringerung der Luftverschmutzung sowie des Verkehrslärms werden unsere Stadt deutlich lebenswerter machen – und das sollte uns etwas wert sein und darf nicht an den Kosten scheitern.

Genauso steht es übrigens auch im rot-grünen Hamburger Koalitionsvertrag von 2015 unter dem Punkt "Mobilität":

"Die Koalitionsfraktionen bekennen sich zu Hamburg als Stadt der Mobilität. Mobilität ist wesentliche Voraussetzung zu wirtschaftlichem Wohlstand und gesellschaftlicher Teilhabe. Verkehrspolitik ermöglicht Mobilität und stellt sicher, dass die Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt so weit wie möglich verringert werden."

Hintergrund:

Wien hat es vorgemacht und den Öffentlichen Nahverkehr für 1 € am Tag im Jahres-Abo angeboten. Andere deutsche Städte wie Hannover, Stuttgart und Frankfurt machen es Wien nach oder senken die Preise für den ÖPNV bereits zum Teil deutlich, anstatt sie, wie in Hamburg alle Jahre wieder, anzuheben:

In Wien konnten mit der Senkung der Preise für das Jahresabo so viele Neukunden und Neukundinnen gewonnen werden, dass sich die Mindereinnahmen durch die Preissenkung wieder aufhoben. Weitere Einnahmen wurden durch die Einführung von Anwohner-Parktickets erzielt und konnten in den Ausbau des ÖPNV und das Radverkehrsnetz investiert werden.

Für Hamburg wäre es der Schritt heraus aus einer stetigen Spirale von Preiserhöhungen des HVV. Die Ticketpreise steigen im Schnitt um 2,4% pro Jahr seit 2003. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise steigen mit 1,3% pro Jahr deutlich weniger! Mit aktuell 3,30 € für eine einfache Fahrt im Großbereich besetzt Hamburg den Spitzenplatz in Deutschland. Auch die Monatskarte ist mit 105,40€ nirgends teurer.


Forderungen im Detail:


Finanzierung durch den Arbeitgeber:
Die 365 € im Jahr für das 1€Abo können zu 100% vom Arbeitgeber finanziert werden. Das Steuerrecht sieht eine steuerfreie Sachleistung von bis zu 42 € im Monat vor. Dabei ist die Finanzierung eines Jobtickets für den ÖPNV ausdrücklich vom Gesetzgeber als Sachleistung gedacht. Die Stadt hat die Möglichkeit, auf die Arbeitgeber und Arbeitnehmer zuzugehen und das Jobticket zum Standard werden zu lassen. Eine Leistung, die selbst von kleinen Firmen erbracht werden kann.

Sozialticket:
Der Zuschuss der Stadt Hamburg für das "Sozialticket" beträgt bereits 21,10 € im Monat. Die Anhebung des Beitrages auf 30,42 €, um auf 1 €/Tag zu kommen, sollte keine große Hürde darstellen. Außerdem sollte jeder, der eine finanzelle Unterstützung durch den Staat erhält, auch das "Sozialticket" beantragen können.

Semesterticket:
Studierende zahlen bereits heute 175,50 € pro Semester und damit 96 Cent am Tag. Hier fordern wir eine Übernahme dieser Gebühr durch die Stadt. Hamburg sollte allen Schüler, Schülerinnen und Studierenden einen freien und kostenlosen Zugang zur Mobilität ermöglichen.

Ein Euro am Tag ist genug – machen wir Hamburg zu einer Stadt für Alle:
lebenswert, schadstoffarm und mobil. Es führt kein Weg dran vorbei!

Eine Kampagne von HVV Umsonst

www.facebook.com/HVV-Umsonst-301691789922570

http://hvvumsonst.blogsport.de/



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