HVO100 fair besteuern: Klimaschutz stärken, Bürger & Wirtschaft entlasten!

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Das Problem

Deutschland blockiert beim Klimaschutz im Verkehrssektor eine sofort verfügbare, wirksame Lösung: Den nachhaltigen Dieselkraftstoff HVO100. Obwohl HVO100 aus biogenen Rest- und Abfallstoffen hergestellt wird und die CO₂-Emissionen über die gesamte Lebenszyklusbilanz um bis zu 90 Prozent senken kann, wird er in Deutschland durch veraltete Steuer- und Regulierungsstrukturen künstlich ausgebremst.

Das Kernproblem
Versäumte geopolitische Resilienz: Indem HVO100 steuerlich benachteiligt wird, verpassen wir die Chance, unsere Energieversorgung breiter aufzustellen. Jeder Liter HVO100 ersetzt fossiles Öl, macht Deutschland unabhängiger von Importen aus geopolitisch unsicheren Regionen und stärkt unsere Krisenfestigkeit bei globalen Preisschocks.

Ungerechte Steuerlast: Wer freiwillig den klimafreundlichen und strategisch wertvollen Kraftstoff HVO100 tankt, zahlt weiterhin die volle Energiesteuer. Der reale CO₂-Vorteil kommt wegen der hohen Abgabenlast an der Zapfsäule kaum beim Verbraucher an.

Veraltete Kfz-Steuer: Die Kfz-Steuer basiert starr auf theoretischen Fahrzeugwerten statt auf dem tatsächlichen Nutzungsverhalten. Ein Diesel, der nachweislich mit 90 % weniger CO₂ durch HVO100 betrieben wird, zahlt exakt dieselbe Kfz-Steuer wie ein Fahrzeug mit fossilem Diesel.

Bürokratie statt Pragmatismus: Anstatt vorhandene Ressourcen und Millionen Bestandsfahrzeuge sofort für Klimaschutz und Unabhängigkeit zu nutzen, verhindern Überregulierung und starre Vorgaben einen schnellen Markthochlauf und den flächendeckenden Ausbau der Tankstelleninfrastruktur.

Die Folgen
Diese Fehlsteuerung bremst die ökologische Transformation aus, erhöht unsere Anfälligkeit für internationale Krisen und belastet die Leistungsträger unserer Gesellschaft:
Erhöhte Vulnerabilität: Deutschland bleibt im Verkehrssektor unnötig stark abhängig von schwankenden fossilen Märkten und Weltpolitik.

Kommunen: Werden bei der Dekarbonisierung von Busflotten und Müllabfuhr finanziell überfordert.

Landwirtschaft, Handwerk & Logistik: Erhalten keine Anreize für klimafreundliche Flotten und verlieren im internationalen Wettbewerb an Attraktivität.

Privatpersonen & Pendler: Werden bestraft, wenn sie sich kein neues Elektroauto leisten können, aber dennoch sofort CO₂ einsparen und einen Beitrag zur Unabhängigkeit leisten wollen.

Ökologische Sinnhaftigkeit, ökonomische Vernunft und geopolitische Unabhängigkeit werden hier gegeneinander ausgespielt, anstatt durch weniger Regulierung, mehr Diversifizierung und gezielte Entlastungen mehr für den Klimaschutz und die Krisenfestigkeit unseres Landes zu erreichen.

Forderung und Umsetzung
Deutschland braucht technologieoffene, sofort wirksame und ökonomisch vernünftige Lösungen zur Reduzierung der CO₂-Emissionen im Verkehrssektor. Eine Schlüsseltechnologie liegt bereits vor uns: der erneuerbare Dieselkraftstoff HVO100.
HVO100 (nach DIN EN 15940) wird aus hydrierten Rest- und Abfallstoffen hergestellt und kann in Millionen bestehender Dieselfahrzeuge sofort getankt werden. Sowohl das Bundesministerium für Digitales und Verkehr als auch unabhängige Untersuchungen des ADAC bestätigen ein CO₂-Einsparpotenzial von bis zu 90 % über die gesamte Lebenszyklusbilanz (Well-to-Wheel).

Das Problem: Die jetzige Besteuerung bremst den Wandel aus
Obwohl für HVO100 im nationalen Emissionshandel keine CO₂-Zertifikatskosten anfallen, bleibt die Energiesteuer hoch. HVO100 wird an der Zapfsäule steuerlich weitgehend wie fossiler Diesel behandelt. Zudem wird bei der Kfz-Steuer rein auf den theoretischen Fahrzeugwert geschaut, anstatt den tatsächlich genutzten klimafreundlichen Kraftstoff zu belohnen.
Wer heute aktiv Treibhausgase einspart, indem er HVO100 tankt, wird steuerlich benachteiligt. Das bremst die Transformation und belastet die Akteure, die auf Verbrennungsmotoren angewiesen sind.

Unsere zentralen Forderungen
1. Reduzierte Energiesteuer für nachhaltig zertifiziertes HVO100
Keine Pauschalsubvention, sondern eine faire steuerliche Differenzierung: Wer nachweislich Treibhausgase vermeidet, muss weniger steuerlich belastet werden. Eine befristete Absenkung der Energiesteuer auf HVO100 schafft den notwendigen Markthochlauf und macht klimafreundliche Kraftstoffe preislich attraktiv.
2. Einführung eines HVO100-Kfz-Steuerbonus
Die Kfz-Steuer muss das reale Fahrverhalten belohnen. Wir fordern eine Reduzierung der CO₂-Komponente der Kfz-Steuer für Fahrzeuge, die nachweislich mit HVO100 betrieben werden.
Stufe 1: Einführung als unbürokratisches Pilotmodell für gewerbliche und kommunale Flotten (Nutzung vorhandener digitaler Tankkarten und Verbrauchsdaten).
Stufe 2: Öffnung für Privatpersonen bei Vorliegen digitaler Nachweise.
3. Gezielte Entlastung wichtiger Säulen unserer Gesellschaft
Durch eine faire HVO100-Besteuerung entlasten wir direkt:
Kommunen & Rettungsdienste: Bezahlbare Dekarbonisierung von Busflotten, Müllabfuhr und Einsatzfahrzeugen.
Land- und Forstwirtschaft: Sofortige CO₂-Einsparung bei Traktoren und Maschinen ohne teure Neuanschaffungen.
Privatwirtschaft & Handwerk: Standortsicherung durch bezahlbare Logistik und Transportkosten – stärkt die deutsche Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich.
Privatpersonen & Pendler: Sozial gerechte Klimamobilität für alle, die sich nicht sofort ein neues Elektroauto leisten können.
4. Bürokratieabbau & Markttransparenz
Entkopplung der HVO100-Preisbildung vom fossilen Diesel durch eigenständige Indizes und Transparenz bei Steuerbestandteilen. Förderung des Infrakstrukturausbaus an Tankstellen ohne bürokratische Hürden.
5. Strenge Nachhaltigkeitskriterien & Missbrauchsschutz
Steuerliche Vorteile dürfen nur für zertifiziert nachhaltiges HVO100 (vorrangig aus Abfall- und Reststoffen) gelten. Zertifikate müssen transparent und unabhängig kontrolliert werden.

Warum dieser Weg richtig ist
Effizienz mit vorhandenen Mitteln: Der Bestand an Millionen Fahrzeugen wird sofort klimafreundlicher – ohne jahrelangen Vorlauf oder Milliarden an öffentlichen Subventionen.

Verbindung von Ökologie & Ökonomie: Echter Klimaschutz funktioniert nur, wenn Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit erhalten bleiben.

Technologieoffenheit: Elektromobilität und erneuerbare Kraftstoffe dürfen kein Gegeneinander sein, sondern müssen sich sinnvoll ergänzen.

Deutschland hat das Potenzial für eine vernünftige, bezahlbare und nachhaltige Zukunftsgestaltung. Lassen Sie uns HVO100 nicht länger steuerlich ausbremsen!

Jetzt unterzeichnen und die Initiative für eine faire Kraftstoffbesteuerung unterstützen!

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Bjoern WeyerPetitionsstarter*in

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