Petition updateNEIN zur Streichung der 3000€ Familien-/ Kinderstartgeld! Halten Sie Ihr Wort, Hr. Söder!Söders Familien-/ Kinderstartgeld - erst Kürzung & jetzt Streichung! Auf den sozialen Medien teilen!
Oliver BerntCoburg, Germany
Nov 11, 2025

Wir fühlen uns im Stich gelassen. Aus einer massiven Kürzung wird eine komplette Streichung des Bayerischen Familiengeldes - bevor auch nur eine Familie davon profitieren konnte. Das dürfen wir nicht zulassen!

Am 6. September 2025 kam unser Sohn Frederik zur Welt – ein Moment voller Liebe, Hoffnung und Vertrauen in die Zukunft. Wie viele junge Familien in Bayern haben wir unsere Elternzeit und unsere finanzielle Planung auf das neue Familiengeld von 3.000 € aufgebaut, das zum ersten Geburtstag ausgezahlt werden sollte. Es galt für alle Kinder, die ab dem 1. Januar 2025 geboren werden. Dieses Geld war kein Geschenk – es war ein Versprechen. Eine Unterstützung, auf die man sich verlassen sollte.

Und jetzt? Jetzt sollen Kinder, die ab dem 1. Januar 2025 geboren werden, plötzlich leer ausgehen. Zuerst wurde das Familiengeld von bis zu 7.200 € auf 3.000 € mehr als halbiert – und bevor auch nur eine Familie davon profitieren konnte, soll es schon wieder komplett gestrichen werden. Zurück bleibt das bittere Gefühl, dass Familien der Politik schlicht egal sind. Wir fragen uns: War das etwa von langer Hand geplant – wollte man uns mit den noch zugesagten 3.000 € in Sicherheit wiegen, die Gesellschaft besänftigen, nur um dann heimlich alles zu streichen? Und das dann ausgerechnet von einer Staatsregierung, die sich selbst gerne als familienfreundlich bezeichnet und sich bei jeder Gelegenheit überschwänglich lobt, „wie gut es Familien in Bayern geht“?

Wir fühlen uns betrogen – nicht nur um das Geld, sondern um unser Vertrauen. Vertrauen in eine Politik, die groß von Familienunterstützung spricht, aber genau dort spart, wo es am meisten weh tut. Wir alle kämpfen mit steigenden Lebenshaltungskosten, hohen Mieten und der ständigen Sorge, wie wir unseren Kindern das Beste ermöglichen können. Diese Entscheidung trifft uns mitten ins Herz – und sie trifft unsere Kinder, unsere Zukunft.

Warum immer wieder Familien? Warum ausgerechnet dort, wo jede Unterstützung zählt und eine breite gesellschaftliche Mehrheit staatliche Unterstützung begrüßt? Warum wird das, was uns versprochen wurde, kommentarlos, kompromisslos und herzlos gestrichen?

Wir fordern die Bayerische Staatsregierung auf, ihr Wort zu halten und die Streichung des Familiengeldes rückgängig zu machen.

Bitte unterstützen Sie uns – unterzeichnen Sie diese Petition, damit Familien in Bayern wieder auf das zählen können, was ihnen versprochen wurde. Gemeinsam können wir zeigen: Wir lassen uns dieses gebrochene Versprechen nicht länger gefallen.

Bitte teilen Sie diese Petition in den sozialen Medien und helfen Sie damit über 100.000 Familien pro Jahr in Bayern!

gez. Oliver Bernt

PS: Wir richten unseren Fokus nun gezielt auf die Beibehaltung vom Kinderstartgeld, um die Eltern zu unterstützen, die ab dem 1. Januar 2026 fest mit einer Auszahlung gerechnet haben und für die der Bedarf deshalb besonders dringlich ist. Aus diesem Grund habe ich den Petitionstext angepasst. Die bisherige Fassung lautete:

Petitionstext vom 13.11.2024 bis 10.11.2025:

Bitte klicken Sie nicht einfach weg, sondern unterzeichnen Sie diese Petition aus Solidarität für die Senioren, Kranken und Kinder mit ihren Familien in unserer Gesellschaft!  Die Betroffenen haben keine Lobby und gehören oft zu den "Vergessenen". Unsere Politikerinnen und Politiker müssen endlich verstehen, dass wir massive Sozialkürzungen bei Senioren, Kranken und Kindern mit ihren Familien nicht akzeptieren werden - egal ob in Bayern oder irgendwo anders in Deutschland - egal ob vor oder nach der Bundestagswahl. Wir akzeptieren keine Sozialkürzungen bei Menschen, die auf den Sozialstaat bzw. die Sozialversicherungssysteme wirklich angewiesen sind: Rentner, Kranke & Kinder mit ihren Familien! Jede Unterschrift zählt!

Welche Kürzungen hat die Bayerische Staatsregierung unter dem Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) im Nachtragshaushalt 2025 beschlossen?
1. 50 - 68 % Kürzung vom Familiengeld: Statt insgesamt 6.000 - 7.200 € nur noch 3.000 € Familiengeld für Kinder von 1-3 Jahren
2. 50 % Kürzung vom Pflegegeld: Statt 1.000 € nur noch 500 € pro Jahr Pflegegeld ab Pflegestufe 2 (Davon sind Kranke oder altersbedingt Senioren betroffen!)
3. 100 % Kürzung vom Krippengeld: Statt insgesamt 2.400 € gar keine Unterstützung mehr für Kinder von 1-3 Jahren

In diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten, dürfen wir niemals zulassen...

...dass in einem verzweifelten Versuch, den Staatshaushalt in einem der reichsten Bundesländer zu optimieren, den Preis dafür die Schwächsten unserer Gesellschaft zahlen sollen!

...dass diese tiefgreifenden Kürzungen - ohne gesellschaftlichen Aufschrei, ohne eine demokratische Gegenbewegung aus der Bevölkerung - ein gefährlicher Präzedenzfall werden – ein Vorbote für noch mehr Entscheidungen einer eventuellen CDU/CSU-Regierungsbeteiligung auf Bundesebene zu Lasten unserer Senioren, Kranken und Kinder mit ihren Familien?

...dass die Familien und Kinder, die den Wohlstand unserer aller (!) Zukunft sichern, und die Kranken und Senioren, die unserer aller (!) heutigen Wohlstand oft über Jahrzehnte hart erarbeitet haben, diese Krise bezahlen sollen!

Wir sind erschrocken wie schnell, wie hoch und wie einseitig zu Lasten von Senioren, Kranken und Kindern mit ihren Familien diese massiven Kürzungen erfolgen!

Bitte unterschreiben und teilen Sie diese Petition auf Ihren Sozialen Netzwerken (WhatsApp, Facebook, Instagram & Co.)! Wem es möglich ist, bitte ich, Werbemaßnahmen für die Petition über Change.org zu finanzieren. Circa 50 % (Stand: 30.12.2024) unserer Unterstützerinnen und Unterstützer erreichen wir derzeit über diese Werbemaßnahmen. Tun Sie es für die vielen Kinder mit ihren Familien und für die vielen Pflegebedürftigen mit ihren Angehörigen. Wir dürfen diese Kürzungen nicht zulassen!

Warum lehnen wir diese Kürzungen im Detail ab?
1. Diese unsozialen Sozialkürzungen gehen einseitig und mit einem gewaltig hohen Kürzungsanteil zu Lasten unserer jungen Familien und pflegebedürftigen bzw. älteren Menschen im Freistaat Bayern. Viele Betroffene werden sich nun die Frage stellen müssen, wo hier die christliche und soziale Verantwortung ist, die die Christlich-Soziale Union - kurz CSU - so hochhält? 

2. Es ist zu erwarten, dass eine weitere Senkung der Geburtenrate stattfinden wird, wenn Familien nicht die notwendige finanzielle Unterstützung weiterhin erhalten. Von 2022 auf 2023 sind 8.392 Babys weniger in Bayern geboren worden - ein Rückgang um 6,7 % und der niedrigste Wert seit 2014! Von Januar bis August 2024 gab es in Deutschland einen Geburtenrückgang um 3,1 % - davon wird auch Bayern betroffen sein. Nun kommen die deutlichen Kürzungen, die sich nochmal negativ auf die Geburtenzahlen auswirken. Viele Familien werden sich nun die Frage stellen müssen, können wir uns ein weiteres Kind überhaupt noch leisten?

3. Die Änderung greift bereits für alle Kinder, die ab dem 01. Januar 2025 geboren werden. Für die Pflegebedürftigen greift diese Änderung ab dem 01. Januar 2026. Familien und Pflegebedürftige haben diese Gelder fest eingeplant, gerade in diesen wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Die Kürzungen bzw. Streichung ist viel zu kurzfristig. Viele Betroffene werden sich nun die Frage stellen müssen, wie kann ich kurzfristig mit einer hohen Mieten, deutlich gestiegener Lebenshaltungskosten und wirtschaftlicher Schieflage meine Ausgaben noch bestreiten?

4. Durch diese Kürzungen werden viele einkommensschwächere Haushalte belastet. Pflegende Angehörige und Pflegebedürftige sind im Vergleich zur Gesamtbevölkerung bereits jetzt von einem erhöhten Armutsrisiko betroffen. Familien mit Kindern im Alter von 1-3 Jahren müssen bereits die hohen Krippenbeiträge, die in den letzten Jahren im Durchschnitt deutlich gestiegen sind und mittlerweile schnell 300 - 500 € für ein Kind kosten können, aufwenden. Es gibt auch kein erhöhte Förderung für kinderreiche Familien, ab dem 3. Kind, mehr. Viele Betroffene werden sich nun die Frage stellen müssen, wie kann ich einen weiteren sozialen Abstieg verhindern?

5. Bayern ist bisher in vielerlei Hinsicht ein sehr attraktives Bundesland für Familien. Durch diese Kürzungen verliert Bayern an Attraktivität und es werden auch weniger Fachkräfte mit ihren Familien nach Bayern ziehen. Fachkräftemangel ist eine der großen Herausforderungen für Unternehmen. Viele Menschen werden sich nun die Frage stellen müssen, können wir uns eine Verschärfung des Fachkräftemangel im Freistaat Bayern leisten?

6. Kinder sichern unseren Wohlstand der Zukunft und die Pflegebedürftigen haben unseren heutigen Wohlstand oft über Jahrzehnte hart erarbeitet. Viele Betroffene werden sich nun die Frage stellen müssen, warum tragen wir die Hauptlast dieser Krise?

7. Erst im Oktober 2024 haben der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder und die Bayerische Sozialministerin Ulrike Scharf medienwirksam einen symbolischen Scheck für das Millionste Kind vom Familiengeld übergeben. Es gab bis zur Bekanntgabe keinen Anschein über geplante Kürzungen, ganz im Gegenteil, die finanziellen Förderungen wurden als Erfolgsmodell dargestellt. Viele Menschen werden sich nun die Frage stellen müssen, warum fallen die in der Vergangenheit immer wieder als wichtige Herzensanliegen bezeichneten Förderungen der Bayerischen Staatsregierung nun als erstes den Einsparungen zum Opfer?

8. Die Veröffentlichung der massiven Kürzungen kamen zu einem Zeitpunkt, wo es in Berlin eine der größten politischen Krisen der letzten Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte, gab. Viele Menschen werden sich nun die Frage stellen müssen, warum es keinen gesellschaftlichen Diskurs darüber gab, wie die notwendigen Kürzungen der Staatsausgaben vielseitig und in einem längeren Prozess und nicht nur einseitig zu Lasten der Schwächsten und in einer kurzfristigen Entscheidung erzielt werden können?

9. Es wurde oft lediglich von einer Umschichtung der Investitionen in das System der Pflege- und Kinderbetreuung gesprochen. Der Gesamtbetrag würde somit bleiben und kommt den Betroffenen indirekt zugute. Auf der anderen Seite werden die massiven Sozialkürzungen aber auch mit "Wir müssen dort einsparen, wo wir einsparen können." (Zitat Hubert Aiwanger, stellvertretender Bayerischer Ministerpräsident und Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.) oder "Die Krise führt dazu, dass wir handeln müssen." (Zitat Markus Söder, Bayerischer Ministerpräsident) begründet. Viele Menschen werden sich nun die Frage stellen müssen, warum es keine klare und einheitliche Kommunikation gibt?

... diese Aufzählung könnten wir noch weiter fortführen ...

Wir fordern eine vollständige Rücknahme dieser massiven Kürzungen. Als Betroffene oder aus Solidarität zu den Betroffenen bitten wir um Unterzeichnen und Teilen dieser Petition. 

Vielen Dank für Ihre Solidarität.

Oliver Bernt

Hinweis: Es sollen mit dieser Petition keine bedürftigen Gruppen gegeneinander ausgespielt werden. Als alleiniges Ziel verfolgt diese Petition die vollständige Rücknahme der massiven Kürzungen bei Familien-, Pflege- und Krippengeld und die Beibehaltung der geplanten Investitionen in die Strukturen der Pflege- und Kinderbetreuung.

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