Sofortige Aufnahme von Sea-Watch geretteten Geflüchteten durch Rottenburg, Kiel, Berlin!

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Am Mittwoch den 12. Juni hat die Sea-Watch 3, als derzeit einziges ziviles Seenotrettungsschiff im Einsatz, 53 geflüchtete Menschen aus akuter Seenot gerettet. Schon wieder darf das Rettungsschiff, mit Kindern und einer schwangeren Frau an Bord, keinen Sicheren Hafen anfahren. Alleine in diesem Jahr sind über 500 Menschen schon bei der Flucht über das Mittelmeer ertrunken. Über 60 Kommunen haben sich seit letztem Sommer bereit erklärt, zusätzlich geflüchtete Menschen in ihren Kommunen willkommen zu heißen und setzten sich somit gegen das Sterben im Mittelmeer ein.

Das Innenministerium ignoriert die Aufnahmebereitschaft seitens der Kommunen weiter und gefährdet damit akut Menschenleben. Am 13. und 14. Juni fand in Berlin ein Kongress der SEEBRÜCKE im Roten Rathaus statt, auf dem zwölf Städte ein Bündnis "Kommunen Sicherer Häfen" gründeten. Stephan Neher (CDU), Oberbürgermeister von Rottenburg am Neckar, erklärte sich spontan dazu bereit, die 53 geretteten Menschen von der Sea-Watch in Rottenburg sofort aufzunehmen. Berlin und Kiel schlossen sich dieser Initiative direkt an. Darüberhinaus zeigte Herr Neher seine Bereitschaft mit Tatkraft voranzuschreiten, indem er anbot, wenn erforderlich, einen Bus loszuschicken und die Menschen abzuholen. Das Innenministerium muss nun schleunigst der Aufnahme zustimmen.

Lieber Herr Seehofer, liebes Innenministerium, lassen sie sofort die 53 Geretteten der Sea-Watch 3 nach Deutschland einreisen. Wir wollen, dass die Menschen in den Sicheren Häfen Rottenburg, Berlin und Kiel ankommen! Sprechen Sie sich dafür aus, dass Italien die Häfen öffnet! Untersüttzen Sie die Initative der Städte, Kommunen und Gemeinden - sie zeigt uns, was Menschlichkeit tatsächlich bedeutet.