Für eine menschenwürdige Unterbringung und Behandlung aller Flüchtlinge in Bayern.

Für eine menschenwürdige Unterbringung und Behandlung aller Flüchtlinge in Bayern.

Das Problem

Wer an den Notunterkünften der Flüchtlinge vorbei geht, fühlt sich auf traurige Weise an Bilder erinnert, die man eigentlich nur aus dem Fernsehen kennt:

Dünnwandige Zelte mit zu wenig Platz, Menschen warten stundenlang auf Essen, ärztliche Hilfe oder Kleidung, Kinder spielen mit einem alten Ball oder sitzen mit leerem Blick auf dem Boden.

Das Bizarre: Es handelt sich nicht um ein Behelfslager in Afrika oder dem Nahen Osten, sondern um eine offizielle Einrichtung mitten im reichen Bayern. Ein Anblick, der bestürzt und beschämt, wenn man bedenkt, dass die Verantwortlichen seit langem über die große Zahl der Flüchtlinge informiert waren, die in Deutschland Schutz suchen müssen.

Gleichzeitig gibt es einen massiven öffentlichen und privaten Leerstand an nutzbarem Wohnraum, welcher den häufig traumatisierten und durch die Flucht entkräfteten Menschen ein Mindestmaß an Ruhe, Privatsphäre und Sicherheit bieten würde.

Statt diesen zu nutzen, werden hilfsbedürftige Menschen in bewusst teuer gebaute, unwirtliche Gemeinschaftsunterkünfte und nun sogar Zeltlager gepfercht, in welchen sie von Sicherheitsdiensten wie Gefangene bewacht werden. Dass dies nicht notwendig ist, machen andere Bundesländer vor, in welchen Flüchtlinge teilweise zu über 90% in privaten Unterkünften leben können.

Ein Zustand für den man sich als BürgerInnen des Freistaates Bayern schämen muss, in welchem christliche Werte wie Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft offizielle Staatsräson sein sollten.

Deshalb fordern die UnterzeichnerInnen dieser Petition eine sofortige Unterbringung aller Flüchtlinge in Bayern in Wohnungen oder vergleichbaren Unterkünften.

Des Weiteren fordern wir alle unwürdigen Praktiken bei der Behandlung der Flüchtlinge sofort abzuschaffen. Dies betrifft die Ausgabe von Essenspaketen statt Geld sowie die Zwangsunterbringung in Gemeinschaftsunterkünften und die Residenzpflicht. Zudem muss es einen schnellen und unbürokratischen Zugang zu Gesundheitseinrichtungen, Bildung und Arbeit geben.

Deshalb, sehr geehrter Ministerpräsident Horst Seehofer, machen Sie das Flüchtlingsleid zur Chefsache und sorgen Sie für menschenwürdige Zustände in Bayern!

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Ralf MitschkePetitionsstarter*in
Diese Petition hat 16.525 Unterschriften erreicht

Das Problem

Wer an den Notunterkünften der Flüchtlinge vorbei geht, fühlt sich auf traurige Weise an Bilder erinnert, die man eigentlich nur aus dem Fernsehen kennt:

Dünnwandige Zelte mit zu wenig Platz, Menschen warten stundenlang auf Essen, ärztliche Hilfe oder Kleidung, Kinder spielen mit einem alten Ball oder sitzen mit leerem Blick auf dem Boden.

Das Bizarre: Es handelt sich nicht um ein Behelfslager in Afrika oder dem Nahen Osten, sondern um eine offizielle Einrichtung mitten im reichen Bayern. Ein Anblick, der bestürzt und beschämt, wenn man bedenkt, dass die Verantwortlichen seit langem über die große Zahl der Flüchtlinge informiert waren, die in Deutschland Schutz suchen müssen.

Gleichzeitig gibt es einen massiven öffentlichen und privaten Leerstand an nutzbarem Wohnraum, welcher den häufig traumatisierten und durch die Flucht entkräfteten Menschen ein Mindestmaß an Ruhe, Privatsphäre und Sicherheit bieten würde.

Statt diesen zu nutzen, werden hilfsbedürftige Menschen in bewusst teuer gebaute, unwirtliche Gemeinschaftsunterkünfte und nun sogar Zeltlager gepfercht, in welchen sie von Sicherheitsdiensten wie Gefangene bewacht werden. Dass dies nicht notwendig ist, machen andere Bundesländer vor, in welchen Flüchtlinge teilweise zu über 90% in privaten Unterkünften leben können.

Ein Zustand für den man sich als BürgerInnen des Freistaates Bayern schämen muss, in welchem christliche Werte wie Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft offizielle Staatsräson sein sollten.

Deshalb fordern die UnterzeichnerInnen dieser Petition eine sofortige Unterbringung aller Flüchtlinge in Bayern in Wohnungen oder vergleichbaren Unterkünften.

Des Weiteren fordern wir alle unwürdigen Praktiken bei der Behandlung der Flüchtlinge sofort abzuschaffen. Dies betrifft die Ausgabe von Essenspaketen statt Geld sowie die Zwangsunterbringung in Gemeinschaftsunterkünften und die Residenzpflicht. Zudem muss es einen schnellen und unbürokratischen Zugang zu Gesundheitseinrichtungen, Bildung und Arbeit geben.

Deshalb, sehr geehrter Ministerpräsident Horst Seehofer, machen Sie das Flüchtlingsleid zur Chefsache und sorgen Sie für menschenwürdige Zustände in Bayern!

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Ralf MitschkePetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Horst Seehofer, Ministerpräsident des Freistaates Bayern
Horst Seehofer, Ministerpräsident des Freistaates Bayern
Bayerische Staatskanzlei

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