HILFE, meine Mama wurde überfahren!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Heiko Zunft und 12 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Letztes Jahr habe ich einen geschwächten Igel von Hand aufgezogen. Wie alle Tiere sind sie wundervolle Geschöpfe und es liegt in unserer Verantwortung, diese zu schätzen und zu schützen.

Seit Millionen Jahren setzt sich der Igel äußerst erfolgreich mit seinem Stachelfell gegen seine Feinde zur Wehr. So erfolgreich, dass das Tier erdgeschichtlich gesehen zu den ältesten Säugetierformen zählt.

Vorfahren des Igels tauchten zum ersten Mal vor etwa 60 Millionen Jahren auf, kurz nach dem Aussterben der Dinosaurier!

Der größte Feind des Igels ist jedoch nun der Mensch. Die Gifte, die der Mensch im Garten und in der Landwirtschaft einsetzt, nimmt der Igel über seine Nahrung auf, kann daran erkranken und sterben. Ebenso bedrohen Gartengeräte, wie Tellersensen und Laubsauger, aber auch Mähmaschinen, Netze und Schwimmbäder das Leben des stachligen Überlebenskünstlers.

Besonders gefährlich sind Straßen. Man schätzt, dass pro Jahr in Deutschland eine halbe bis eine Million Igel im Straßenverkehr sterben. Trifft es ein Muttertier, so sterben oft auch die hilflosen Jungtiere im Nest. Durch den Straßenbau werden aber auch oft ganze Populationen voneinander getrennt. Folge dieser "Verinselung" sind Krankheiten und Seuchen, aber auch Inzucht, die zu Genveränderungen führen kann, was oftmals das Ende einer ganzen Population bedeutet.

In den letzten zehn Jahren ist der Igelbestand um mehr als 30 Prozent zurückgegangen. Die Weltnaturschutzunion (IUCN) hat den Igel sogar erstmals auf die Liste der gefährdeten Arten gesetzt.

Daher appelliere ich an die zuständigen Behörden, die Geschwindigkeitsbegrenzung auf unseren Umgehungsstraßen (im Ortenaukreis unter anderem Südring & Umgehungsstraße Ortenberg) ab der Abenddämmerung bis zum Morgengrauen auf 60 km/h zu reduzieren. Dies könnte helfen, die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Igeln zu verringern. Es ist eine kleine Änderung für uns Menschen, aber sie könnte einen großen Unterschied für das Überleben der Igel (und vielen anderen Wildtieren) machen. Bitte schätzen und schützen Sie unsere Tierwelt. Unterzeichnen Sie diese Petition zum Schutz der Igel! Herzlichen Dank! 

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Gianna BösPetitionsstarter*in

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Das Problem

Letztes Jahr habe ich einen geschwächten Igel von Hand aufgezogen. Wie alle Tiere sind sie wundervolle Geschöpfe und es liegt in unserer Verantwortung, diese zu schätzen und zu schützen.

Seit Millionen Jahren setzt sich der Igel äußerst erfolgreich mit seinem Stachelfell gegen seine Feinde zur Wehr. So erfolgreich, dass das Tier erdgeschichtlich gesehen zu den ältesten Säugetierformen zählt.

Vorfahren des Igels tauchten zum ersten Mal vor etwa 60 Millionen Jahren auf, kurz nach dem Aussterben der Dinosaurier!

Der größte Feind des Igels ist jedoch nun der Mensch. Die Gifte, die der Mensch im Garten und in der Landwirtschaft einsetzt, nimmt der Igel über seine Nahrung auf, kann daran erkranken und sterben. Ebenso bedrohen Gartengeräte, wie Tellersensen und Laubsauger, aber auch Mähmaschinen, Netze und Schwimmbäder das Leben des stachligen Überlebenskünstlers.

Besonders gefährlich sind Straßen. Man schätzt, dass pro Jahr in Deutschland eine halbe bis eine Million Igel im Straßenverkehr sterben. Trifft es ein Muttertier, so sterben oft auch die hilflosen Jungtiere im Nest. Durch den Straßenbau werden aber auch oft ganze Populationen voneinander getrennt. Folge dieser "Verinselung" sind Krankheiten und Seuchen, aber auch Inzucht, die zu Genveränderungen führen kann, was oftmals das Ende einer ganzen Population bedeutet.

In den letzten zehn Jahren ist der Igelbestand um mehr als 30 Prozent zurückgegangen. Die Weltnaturschutzunion (IUCN) hat den Igel sogar erstmals auf die Liste der gefährdeten Arten gesetzt.

Daher appelliere ich an die zuständigen Behörden, die Geschwindigkeitsbegrenzung auf unseren Umgehungsstraßen (im Ortenaukreis unter anderem Südring & Umgehungsstraße Ortenberg) ab der Abenddämmerung bis zum Morgengrauen auf 60 km/h zu reduzieren. Dies könnte helfen, die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Igeln zu verringern. Es ist eine kleine Änderung für uns Menschen, aber sie könnte einen großen Unterschied für das Überleben der Igel (und vielen anderen Wildtieren) machen. Bitte schätzen und schützen Sie unsere Tierwelt. Unterzeichnen Sie diese Petition zum Schutz der Igel! Herzlichen Dank! 

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Petition am 29. März 2025 erstellt