NEIN zur Streichung der 3000€ Familien-/ Kinderstartgeld! Halten Sie Ihr Wort, Hr. Söder!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Nadine Widerstein und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Danke für Ihre Unterstützung - zusammen sind wir stark & setzen ein Zeichen für Familien! ❤️ Denn...

...wir fühlen uns im Stich gelassen. Aus einer massiven Kürzung wird eine komplette Streichung des Bayerischen Familiengeldes (neu: sog. "Kinderstartgeld") - bevor auch nur eine Familie davon profitieren konnte. Das dürfen wir nicht zulassen!

Am 6. September 2025 erblickte unser drittes Kind Frederik das Licht der Welt – ein Moment voller Liebe, Hoffnung und Vertrauen in die Zukunft. Wie viele junge Familien in Bayern haben wir unsere Elternzeit und unsere finanzielle Planung nach dem neuen Familiengeld/Kinderstartgeld in Höhe von 3.000 € ausgerichtet, das zum ersten Geburtstag ausgezahlt werden sollte. Und jetzt? Jetzt sollen Kinder, die ab dem 1. Januar 2025 geboren werden, plötzlich leer ausgehen. Zuerst wurde das Familiengeld von 6.000 € auf 3.000 € halbiert und in „Kinderstartgeld“ umbenannt – und bevor auch nur eine Familie vom neuen Kinderstartgeld profitieren konnte, soll es schon wieder komplett gestrichen werden.

#Finanzielle Not der Familien: Wir alle kämpfen mit steigenden Lebenshaltungskosten, hohen Mieten und bis zu 500 € für einen Krippenplatz pro Monat. Zehntausende Eltern haben bereits die Elternzeitanträge bei ihren Arbeitgebern eingereicht und das Kinderstartgeld in die finanziellen Planungen einkalkuliert. Herr Söder, ist Ihnen bewusst, in welche schwierige finanzielle Lage Sie Familien bringen, die ab dem 01. Januar 2026 mit der Auszahlung gerechnet haben und das Kinderstartgeld, so wie wir, fest einkalkuliert haben? Warum wird das, womit wir gerechnet haben, kompromisslos, herzlos und fristlos gestrichen?

#Vertrauen&Verlässichkeit in die Politik: Dieses Geld war kein Geschenk – es war ein Versprechen für Familien. Ein Versprechen auf das sich hunderttausende Familien verlassen haben. Wir fühlen uns betrogen – nicht nur um das Geld, sondern um unser Vertrauen. Vertrauen in eine Politik, die uns Familien ein Jahr lang das neue Kinderstartgeld versprochen hat. Am 24. Juni 2025 postet Hr. Söder ein Bild von einem Säugling mit der Überschrift: „Bayern schenkt dir 3.000 Euro zum ersten Geburtstag“. Wir Familien haben Ihnen vertraut, Hr. Söder! Ist das die „verlässliche Politik“ von der Sie immer wieder sprechen? Herr Söder, ist Ihnen bewusst, welchen Vertrauensverlust in die Politik Sie bei uns Bürgerinnen und Bürgern verursachen?

#Einsparungen bei Familien: Zurück bleibt der Eindruck, dass die Belange von Familien für die Bayerische Staatsregierung derzeit keine hohe Priorität haben. Natürlich ist uns bewusst, dass die wirtschaftliche Lage angespannt ist. Aber warum sparen Sie erneut in diesem großen Umfang gerade bei Familien, Hr. Söder, wo jede Unterstützung zählt und eine breite gesellschaftliche Mehrheit staatliche Unterstützung begrüßt? Warum ausgerechnet von Ihrer Staatsregierung Herr Söder, die sich selbst gerne als familienfreundlich bezeichnet und sich bei jeder Gelegenheit lobt, „wie gut es Familien in Bayern geht“? 

#Fehlende Betreuungsplätze: Das eingesparte Kinderstartgeld fließt in die Betriebskosten der Kitas – aber es entsteht dadurch kein einziger neuer Betreuungsplatz. In Bayern fehlen zehntausende Betreuungsplätze. Bei der Betreuung der unter Dreijährigen liegt Bayern sogar im letzten Drittel aller Länder. Viele Eltern brauchen das Kinderstartgeld schlichtweg als Einkommensersatz, weil sie keinen Betreuungsplatz für ihr Kind finden. Herr Söder, wie sollen Mütter und Väter ihren Lebensunterhalt sichern, wenn in Bayern zehntausende Betreuungsplätze für Kinder fehlen? Warum wird bei der finanziellen Unterstützung ein künstliches Entweder-oder geschaffen – anstatt auch wegen der zehntausenden fehlenden Betreuungsplätze Eltern und Kitas gleichermaßen finanziell zu stärken?

Diese Entscheidung trifft uns mitten ins Herz – und sie trifft unsere Kinder, unsere Zukunft. Wir fordern die Bayerische Staatsregierung auf, ihr Wort zu halten und die Streichung vom Familiengeld / Kinderstartgeld rückgängig zu machen.

Bitte unterzeichnen Sie diese Petition und helfen Sie den hunderttausenden Familien. Gemeinsam können wir zeigen: Wir lassen uns dieses gebrochene Versprechen nicht länger gefallen.

gez. Oliver Bernt von der sozialen Bewegung für den Erhalt des Kinderstartgeldes in Bayern

Presse- und Interviewanfragen bitte an Medienanfragen@web.de oder alternativ über die Plattform change.org.

avatar of the starter
Oliver BerntPetitionsstarter*in

144.528

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Nadine Widerstein und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Danke für Ihre Unterstützung - zusammen sind wir stark & setzen ein Zeichen für Familien! ❤️ Denn...

...wir fühlen uns im Stich gelassen. Aus einer massiven Kürzung wird eine komplette Streichung des Bayerischen Familiengeldes (neu: sog. "Kinderstartgeld") - bevor auch nur eine Familie davon profitieren konnte. Das dürfen wir nicht zulassen!

Am 6. September 2025 erblickte unser drittes Kind Frederik das Licht der Welt – ein Moment voller Liebe, Hoffnung und Vertrauen in die Zukunft. Wie viele junge Familien in Bayern haben wir unsere Elternzeit und unsere finanzielle Planung nach dem neuen Familiengeld/Kinderstartgeld in Höhe von 3.000 € ausgerichtet, das zum ersten Geburtstag ausgezahlt werden sollte. Und jetzt? Jetzt sollen Kinder, die ab dem 1. Januar 2025 geboren werden, plötzlich leer ausgehen. Zuerst wurde das Familiengeld von 6.000 € auf 3.000 € halbiert und in „Kinderstartgeld“ umbenannt – und bevor auch nur eine Familie vom neuen Kinderstartgeld profitieren konnte, soll es schon wieder komplett gestrichen werden.

#Finanzielle Not der Familien: Wir alle kämpfen mit steigenden Lebenshaltungskosten, hohen Mieten und bis zu 500 € für einen Krippenplatz pro Monat. Zehntausende Eltern haben bereits die Elternzeitanträge bei ihren Arbeitgebern eingereicht und das Kinderstartgeld in die finanziellen Planungen einkalkuliert. Herr Söder, ist Ihnen bewusst, in welche schwierige finanzielle Lage Sie Familien bringen, die ab dem 01. Januar 2026 mit der Auszahlung gerechnet haben und das Kinderstartgeld, so wie wir, fest einkalkuliert haben? Warum wird das, womit wir gerechnet haben, kompromisslos, herzlos und fristlos gestrichen?

#Vertrauen&Verlässichkeit in die Politik: Dieses Geld war kein Geschenk – es war ein Versprechen für Familien. Ein Versprechen auf das sich hunderttausende Familien verlassen haben. Wir fühlen uns betrogen – nicht nur um das Geld, sondern um unser Vertrauen. Vertrauen in eine Politik, die uns Familien ein Jahr lang das neue Kinderstartgeld versprochen hat. Am 24. Juni 2025 postet Hr. Söder ein Bild von einem Säugling mit der Überschrift: „Bayern schenkt dir 3.000 Euro zum ersten Geburtstag“. Wir Familien haben Ihnen vertraut, Hr. Söder! Ist das die „verlässliche Politik“ von der Sie immer wieder sprechen? Herr Söder, ist Ihnen bewusst, welchen Vertrauensverlust in die Politik Sie bei uns Bürgerinnen und Bürgern verursachen?

#Einsparungen bei Familien: Zurück bleibt der Eindruck, dass die Belange von Familien für die Bayerische Staatsregierung derzeit keine hohe Priorität haben. Natürlich ist uns bewusst, dass die wirtschaftliche Lage angespannt ist. Aber warum sparen Sie erneut in diesem großen Umfang gerade bei Familien, Hr. Söder, wo jede Unterstützung zählt und eine breite gesellschaftliche Mehrheit staatliche Unterstützung begrüßt? Warum ausgerechnet von Ihrer Staatsregierung Herr Söder, die sich selbst gerne als familienfreundlich bezeichnet und sich bei jeder Gelegenheit lobt, „wie gut es Familien in Bayern geht“? 

#Fehlende Betreuungsplätze: Das eingesparte Kinderstartgeld fließt in die Betriebskosten der Kitas – aber es entsteht dadurch kein einziger neuer Betreuungsplatz. In Bayern fehlen zehntausende Betreuungsplätze. Bei der Betreuung der unter Dreijährigen liegt Bayern sogar im letzten Drittel aller Länder. Viele Eltern brauchen das Kinderstartgeld schlichtweg als Einkommensersatz, weil sie keinen Betreuungsplatz für ihr Kind finden. Herr Söder, wie sollen Mütter und Väter ihren Lebensunterhalt sichern, wenn in Bayern zehntausende Betreuungsplätze für Kinder fehlen? Warum wird bei der finanziellen Unterstützung ein künstliches Entweder-oder geschaffen – anstatt auch wegen der zehntausenden fehlenden Betreuungsplätze Eltern und Kitas gleichermaßen finanziell zu stärken?

Diese Entscheidung trifft uns mitten ins Herz – und sie trifft unsere Kinder, unsere Zukunft. Wir fordern die Bayerische Staatsregierung auf, ihr Wort zu halten und die Streichung vom Familiengeld / Kinderstartgeld rückgängig zu machen.

Bitte unterzeichnen Sie diese Petition und helfen Sie den hunderttausenden Familien. Gemeinsam können wir zeigen: Wir lassen uns dieses gebrochene Versprechen nicht länger gefallen.

gez. Oliver Bernt von der sozialen Bewegung für den Erhalt des Kinderstartgeldes in Bayern

Presse- und Interviewanfragen bitte an Medienanfragen@web.de oder alternativ über die Plattform change.org.

avatar of the starter
Oliver BerntPetitionsstarter*in
Jetzt unterstützen

144.528


Die Entscheidungsträger*innen

Ulrike Scharf (CSU)
Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales
Beantwortet
Wir haben in Bayern in den vergangenen Jahren beachtliche Schritte unternommen, um Familien mit Kindern im zweiten und dritten Lebensjahr gezielt zu unterstützen. Mit der Einführung des Bayerischen Familiengeldes im Jahr 2018 und des Bayerischen Krippengeldes im Jahr 2020 haben wir beispielhafte Leistungen geschaffen. Vor allem das Familiengeld gibt es nur im Freistaat – es ist bundesweit einzigartig. Seit seiner Einführung wurden rund 4,6 Mrd. Euro an Familien in Bayern ausgezahlt. Am 12. November 2024 haben wir gemeinsam im Ministerrat eine weitere wichtige Richtungsentscheidung getroffen: Wir entwickeln die freiwilligen Leistungen für Familien weiter und geben mehr Geld in das System der Kinderbetreuung und damit für die Familien. Das Familien- und Krippengeld soll ab 1. Januar 2026 zu einer einmaligen Leistung, dem Kinderstartgeld, in Höhe von 3.000 Euro zusammengefasst werden. Damit setzen wir in Bayern unseren deutschlandweit einmaligen Weg fort, Familien mit Kleinkindern eine spezielle Unterstützungsleistung zu gewähren, und stärken gleichzeitig die Kinderbetreuung im Freistaat im Sinne der Familien. Für Eltern, die das Bayerische Familiengeld bereits beziehen bzw. schon einen Bescheid erhalten haben, soll es keine Änderungen geben. Im Zuge dieser Neuausrichtung der Familienunterstützung in Bayern bleibt das Gesamtfinanzvolumen im Familienbereich trotz der aktuell enormen finanz- und gesellschaftspolitischen Herausforderungen unangetastet. Mit den freiwerdenden Mitteln entlasten wir die Kommunen effektiv und leisten einen substantiellen Beitrag zur Schaffung gleichwertiger Infrastruktur. Es ist mir ein wichtiges Anliegen, dass keine Kürzungen erfolgen und die Gesamtsumme der Unterstützungsleistungen für die Familien in Bayern erhalten bleibt. Unsere Zielsetzung im Freistaat ist und bleibt dabei stets, die bestmögliche Unterstützung für Familien sicherzustellen.
Markus Söder
Markus Söder
Bayerischer Ministerpräsident - CSU
Hubert Aiwanger
Hubert Aiwanger
Freie Wähler - Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

Kommentare von Unterstützer*innen

Neuigkeiten zur Petition