Herr Spahn, stellen Sie Gebärenden JETZT Hebammen an die Seite!

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Stellen Sie Gebärenden JETZT Hebammen an die Seite. Sie brauchen Unterstützung bei der Geburt!

Jeden Tag werden Kinder geboren.
In Deutschland sind es fast 2000 am Tag.

Die werdenden Mütter brauchen eine Geburtsbegleitung und erhalten diese im schlimmsten Fall nicht mehr. Bereits vor Covid-19 war Hebammenpersonal rar und die Geburtsstationen dünn besetzt.

Die aktuelle Situation spitzt die Lage sehr zu!

Seit der Erhöhung der Haftpflichtversicherung 2012 haben sehr viele selbstständige Hebammen die Geburtshilfe aufgegeben, weil sie sich diese nicht mehr leisten konnten.

Von 80.000 ausgebildeten Hebammen im berufsfähigen Alter sind derzeit nur noch etwa 20.000 in der Geburtshilfe aktiv. Die Anzahl der in Krankenhäusern tätigen festangestellten Hebammen und Entbindungspfleger liegt bei 9.385 (im Jahr 2017), die der Beleghebammen und Belegentbindungspfleger liegt bei 1.848 (im Jahr 2017). Nur etwa 8700 Hebammen betreuen außerklinische Geburtshilfe.

Aus diesem Grund fordern wir, umgehend Maßnahmen zu ergreifen, damit Hebammen, die die Geburtshilfe aufgegeben hatten, jetzt spontan Geburten im Krankenhaus und auch zu Hause begleiten dürfen und durch ein Sonder-Haftpflicht-Paket abgesichert sind.

Ich bin Carola Hauck, Filmemacherin mit Medizinstudium und MA in  Sexualpädagigik und Familienplanung aus München, BY, Deutschland.
Ich forsche seit 2008 intensiv zum Thema Geburt und Hebammen. Ein Resultat der Forschung ist der Dokumentarfilm “Die sichere Geburt - Wozu Hebammen?”, in dem u.a. Geburtshelfer wie Prof. Dr. Frank Louwen (Vorsitzender der DGG) zu Wort kommen. 

Mütter brauchen Hebammen - JETZT!

Das brauchen wir:

1. Ergreifen Sie bitte umgehend Maßnahmen, damit Hebammen, die die Geburtshilfe aufgegeben haben, ab sofort wieder Geburten begleiten dürfen und durch ein Sonder-Haftpflicht-Paket abgesichert sind!

2. Richten Sie bitte Stellen ein, bei denen sich Schwangere beim Einsetzen der Wehen melden können, so dass dann eine Hebamme zu ihr nach Hause geschickt werden kann. Damit die Kinder dort im Beisein des Vaters oder zweiten Mutter, geborgen geboren werden können.

Selbst, wenn die Hebamme bereits einige Jahre keine Geburtshilfe mehr gemacht hat, so ist eine Begleitung durch sie viel sicherer, als wenn eine Frau ihr Kind alleine zur Welt bringt. 

Die Frauen haben Angst und verlassen sich darauf, dass ihnen geholfen wird.

Die Einschränkungen in Krankenhäusern zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus stellt das ganze Land vor riesige Herausforderungen. So wichtig die meisten Maßnahmen sind, es werden wichtige Gruppen vergessen:

Werdende Mütter verlassen sich in den meisten Fällen darauf, in einer Klinik ihr Kind zu gebären. Durch die aktuellen Schulschließungen bleiben jedoch sehr viele berufstätige Mütter zu Hause und sehr viele davon arbeiten in einer Klinik.Helfen Sie, damit die Schwangeren, die in den nächsten Tagen bis Monaten ihre Kinder bekommen, diese sicher und mit einer professionellen Hebamme an ihrer Seite zur Welt bringen können, um Notfälle zu vermeiden.

Die Kinder sind unsere Zukunft - wir müssen dafür sorgen, dass sie gesund auf die Welt kommen. Jede Frau hat das Recht auf eine sichere und natürliche Geburt. Sie hat das Recht ihr Kind gut begleitet zu Hause im Beisein ihres Partners/ihrer Partnerin gebären zu können. 

Lassen Sie uns gemeinsam die Lösung umsetzen, damit die Kinder nicht mit geplanten Kaiserschnitten auf die Welt geholt werden - für langfristig gesunde und gut gebundene Kinder.

Bitte: Sonder-Haftpflicht-Paket SOFORT für sichere Geburten und gesunde Babys und Mütter!

Herzlich, Carola Hauck

Information und Hintergrund zur Erstellerin der Petition:

Carola Hauck beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit dem Thema sichere Geburt zu dem sie auch einen Dokumentarfilm erstellt hat. Der Film wird u.a. als Standardwerk an Ausbildungsstätten eingesetzt. https://die-sichere-geburt.de

credit Foto: Corinna Hansen-Krewer, www.soul-feelings.de