DEUTSCHE FEMIZIDE – DER STAAT GREIFT NICHT EIN: DIE BRUTALITÄT NIMMT ZU, DAS ALTER DER TÄTER AB


Im Monat August 2026 wurden drei Femizide mehr dokumentiert, als im gleichen Monat des vergangenen Jahres. Das ist eine Steigerung von mehr als 21%. Hinzu zu addieren sind drei gewaltsam getötete Frauen, die ein Mann totgerast hat und all jene Femizide, zu denen es keine Pressemeldung gegeben hat.
Der jüngste Täter bzw. Töter im August 2026 ist erst 16.
Er hat seine 61-jährige Oma in Eschweiler, Nordrhein-Westfalen, umgebracht.
Ein 19-jähriger Täter bzw. Töter hat im August 2026 in Hohen Neuendorf in Brandenburg seine 19-jährige Freundin getötet.
Ebenfalls im August 2026 erstach der 19-jährige Mika S. in Gosen Neu-Zittau, Brandenburg, seine 18-jährige Ex-Freundin Anna-Lena und einen Erzieher.
In Geretsried, Bayern, tötete im August 2026 ein 19-jähriger Täter bzw. Töter seine 73-jährige Oma sowie seinen Vater.
Solange der Staat nicht korrigierend eingreift, nimmt die Brutalität der Männergewalt zu und die Hemmschwelle sinkt weiter ab.
Die Täter bzw. Töter werden immer jünger. Ihr könnt Euch daran gewöhnen.
Oder aktiv werden und Gewalt gegen Frauen an unserer Seite bekämpfen.
Jede getötete Frau ist eine zuviel, jeder Femizid ist ein politischer Offenbarungseid.
Wir akzeptieren den gesellschaftlichen, politischen und medialen Konsens: „Nuhr eine Frau!“ nicht. Stattdessen werden wir die strukturelle Gewalt gegen Frauen am 25. November deutlich sichtbar machen.
Wir stehen vor den letzten Wochen für unsere diesjährige Kampagne zum 25. November, aber wir brauchen Euch. Bitte helft uns bei unserem Vorhaben und unterstützt, wenn Ihr könnt: https://gofund.me/61028b475
Wir würden nicht um Unterstützung bitten, wenn wir sie nicht bräuchten, um unser Protest-Projekt in drei Landeshauptstädten realisieren zu können. Leider sind wir momentan immer noch weit entfernt von unserem Spendenziel.
Ihr entscheidet über unser Mandat, über den Rahmen und Umfang unseres Protests.
Jede Spende, ob 5, 20 oder 50 Euro, trägt dazu bei, dass wir nicht aufgeben müssen. Dass wir weiter laut bleiben. Und dass wir gemeinsam dafür kämpfen, dass wirksamer Schutz nicht länger aufgeschoben wird.
Verzögerung ist kein Grund, den Mut zu verlieren.
Sie ist ein Grund, entschlossener denn je weiterzumachen!
#endVAWG #IstanbulConventionNow #saveXX
Credits für das Foto @ Mahsa Jiroudi