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DEUTSCHE FEMIZIDE – TAG FÜR TAG VOM BUNDESINNENMINISTERIUM GEBILLIGT UND WEITERHIN IGNORIERT

Professor Dr. Kristina WolffGermany
Aug 22, 2026

Die tödliche Männergewalt zieht sich auch mitten in der Urlaubssaison durch die Bundesrepublik: Nahezu täglich verlieren wir ein weiteres Frauenleben, viele davon in aller Öffentlichkeit, anteilig am helllichten Tag. Die Täter/Töter können ihre Gewaltexzesse weiterhin ausführen, ohne dass die Bundespolitik in Deutschland mit präventiven Maßnahmen korrigiert. 


Stand heute, 22. August 2026, konnten 131 deutsche Femizide für das Jahr 2026 dokumentiert werden und das sind lediglich die, zu denen es eine Pressemeldung gegeben hat.

Hier die Frauen, die in den letzten Tagen ihr Leben lassen mussten, weil ein Mann seinen tödlichen Anspruch auf Macht und Kontrolle durchsetzte:

🕯️ 19.08.2026 – Bad Neuenahr-Ahrweiler (Rheinland-Pfalz): Ein 26-jähriger Gewalttäter tötet seine 52-jährige Mutter.

🕯️ 19.08.2026 – Hepstedt (Niedersachsen): Ein 90-jähriger Gewalttäter erschießt seine 65-jährige Ehefrau.

🕯️ 15.08.2026 – Melsungen (Hessen): Ein 74-jähriger Gewalttäter erschießt seine 75-jährige Ex-Partnerin am helllichten Tag vor Zeugen auf offener Straße.

🕯️12.08.2026 – Hohen Neudorf (Brandenburg): Ein 19-jähriger Gewalttäter ersticht seine 19-jährige Partnerin.

🕯️12.08.2026 – Rheine (Nordrhein-Westfalen): Ein 55-jähriger Gewalttäter ersticht seine 46-jährige Ehefrau und Mutter seines Sohnes - ebenfalls auf offener Straße am helllichten Tag.

In Berlin (Berlin) wurde am gestrigen 21. August eine Frauenleiche im öffentlichen Raum gefunden, die Mordkommission ermittelt. Zudem ereilte uns am 19. August die Meldung, dass ein 33-Jähriger seine 29-jährige Freundin aus Heilbronn (Baden-Württemberg) im Schwedenurlaub umbrachte – seine Auslieferung ist beantragt.

Jede getötete Frau ist eine zuviel, jeder Femizid ist ein politischer Offenbarungseid.
Wir akzeptieren den gesellschaftlichen, politischen und medialen Konsens: „Nuhr eine Frau!“ nicht. Stattdessen werden wir die strukturelle Gewalt gegen Frauen am 25. November deutlich sichtbar machen.

Wir sind mitten in den Vorbereitungen für die Kampagne zum 25. November, aber wir brauchen Euch.
Bitte helft uns bei unserem Vorhaben und unterstützt, wenn Ihr könnt: https://gofund.me/61028b475 

Wir würden nicht um Unterstützung bitten, wenn wir sie nicht bräuchten, um unser Protest-Projekt in drei Landeshauptstädten realisieren zu können. Leider sind wir momentan immer noch weit entfernt von unserem Spendenziel. 

Ihr entscheidet über unser Mandat, über den Rahmen und Umfang unseres Protests.
Jede Spende, ob 5, 20 oder 50 Euro, trägt dazu bei, dass wir nicht aufgeben müssen. Dass wir weiter laut bleiben. Und dass wir gemeinsam dafür kämpfen, dass wirksamer Schutz nicht länger aufgeschoben wird.

Verzögerung ist kein Grund, den Mut zu verlieren. 
Sie ist ein Grund, entschlossener denn je weiterzumachen!

#endVAWG #IstanbulConventionNow #saveXX
Credits für das Foto @ Marius Sperlich und @ Hellen Langhorst

 

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