Petition updateHerr Minister Dobrindt, setzen Sie die Istanbul-Konvention endlich um #saveXXDEUTSCHE FEMIZIDE UND DIE BEFEUERNDE VIERTE GEWALT IM STAAT: DIE MEDIEN
Professor Dr. Kristina WolffGermany
May 17, 2026

Heute, am 17. Mai 2026, hat es in Ransbach-Baumbach (Rheinland-Pfalz) gekracht: Fahrer rast gegen Baum, Presse titelt „Unfall“. Gleichzeitig ermittelt die Mordkommission, ob ein Zusammenhang zu einer nahezu zeitgleich getöteten Frau besteht.
Ebenfalls heute hat ein, aktuell flüchtiger, Mann sein Auto zur Tatwaffe umfunktioniert: In Folge eines Autorennens in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) hat er eine Frau verletzt. Die Presse nutzt erneut die Vokabel „Unfall“. Dabei gibt es (glücklicherweise endlich!) zunehmend mehr Gerichtsurteile, die die männliche Selbstüberhöhung als Tötungsdelikt abstrafen.
Nur zwei Tage früher, am 15. Mai in Sonnefeld (Bayern): Polizei und Staatsanwaltschaft nutzen in ihrer offiziellen Pressemeldung, die von den Medien zumeist unverändert repliziert wird, die Formulierung „Hinweise, die auf ein Suizidgeschehen hindeuten“.

Es geht immer nur um eines: Der männliche Anspruch auf Macht und Kontrolle.
Wann fangen die Medien endlich an, für ihre Berichterstattung unter Berücksichtigung des realen Geschehens die treffend ausweisenden Worte Männergewalt und Femzid einzusetzen? 

Müssen Mädchen und Frauen weiterhin on top die „vierte Gewalt im Staat“ aushalten?

Männergewalt ist schon lange nicht mehr privat, sondern ein zunehmendes Risiko der Inneren Sicherheit.
Männergewalt muss benannt und öffentlich geächtet werden.

Dafür werden wir wieder auf die Straße gehen - am 15. November in Berlin. 
Für die geplante Kampagne, die unseren 3. FRAUEN.TRAUER.TAG. flankieren soll, brauchen wir BITTE! Eure Unterstützung: https://gofund.me/61028b475 

 

Credits für das Foto @ Christine Blohmann, Die Hoffotografen, Berlin

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