

Dieses Wochenende haben die meisten Menschen in Deutschland den Sommer genossen. Ein Baby und zwei Frau haben ihn nicht mehr erlebt.
Medial war es ruhig, denn die geschlechtsspezifischen Gewaltexzesse brechen in der Regel erst zum Wochenstart durch: In Weißenfels, Sachsen-Anhalt, soll ein Mann am späten Samstagabend seine 47-jährige Lebensgefährtin angezündet haben, sie schwebt noch in Lebensgefahr, so die Presse.
Am Sonntag wurde in Kehl, Baden-Württemberg, die Leiche einer 84-jährigen Frau gefunden. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln nach eigenen Angaben wegen Mordverdachts.
Auch in Wuppertal, Nordrhein-Westfalen, waren Spezialeinsatzkräfte der Polizei im Einsatz. Dort hat ein polizeibekannter Mann in der Nacht zum heutigen Montag seine 27-jährige Ex-Freundin mit dem Messer bedroht.
Erst gestern mussten eine 34-jährige Frau und ein Baby (3 Monate) die Gewalt eines Mannes, des Kindsvaters, mit dem Leben bezahlen. Er soll in Waldachtal, Baden-Württemberg, erst die Mutter erstochen, dann absichtlich einen für das Baby tödlichen Unfall verursacht haben, indem er auf einer Kreisstraße in den Gegenverkehr raste. Bei dem selbstverursachten Aufprall auf ein entgegenkommendes Fahrzeug wurden zudem sein Kleinkind (22 Monate) und die unbeteiligte Autofahrerin, 29 Jahre, schwer verletzt.
Von alleine ändert sich überhaupt gar nichts an der strukturellen, tradierten, männlichen Gewalt.
Aber wir können zusammen verändern: https://gofund.me/d0210f44