
Liebe Unterstützer*innen,
unser Spendenziel ist klar erreicht und wir sind überwältigt: DANKE EUCH!
Am Dienstag, dem 06. September hat der Bundestag den Finanzplan 17 des Bundesministeriums für Familie, Senioren Frauen und Jugend (BMFSFJ) debattiert (1).
Die zunehmende, häusliche Gewalt war keine Rede wert.
Deutsche Femizide wurden ebenfalls nicht erwähnt.
Und, obwohl sie Teil des Koalitionsvertrages ist: Die Umsetzung der Istanbul-Konvention ist, nach nunmehr 4,5 Jahren Ignoranz, weder vorbereitet, noch debattiert, geschweige denn budgetiert worden.
Obwohl erst am Sonntag, dem 04. September weitere vier Femizide -in Berlin Lichtenberg, in Korschenbroich, in Fürth und in Bremerhaven- ausgeübt wurden, ist die strukturelle, tradierte, männliche Gewalt gegen Frauen im Bundesfrauenministerium kein Thema (2).
Stattdessen läuft das Bundesprogramm für Maßnahmen gegen Gewalt gegen Frauen, das sogenannte Innovationspragramm zum Jahresende aus, d.h. konkret in weniger als 3 Monaten (3).
Eure Spende fließt mit jedem Cent 1:1 in unsere Kampagne, wir arbeiten daran, sie so reichweitenstark, wie irgend möglich werden zu lassen. Deswegen lassen wir dieses Unterstützungstool (https://gofund.me/eed3313f) weiterhin offen, es ermöglicht uns, Euro für Euro mehr, noch weiter in die Öffentlichkeit zu gehen.
Wir sind allesamt unfassbar dankbar für Eure Rückendeckung!
Und, wir sind intensiv damit beschäftigt, ein unübersehbares Zeichen gegen Femizide zu setzen.
Seid versichert: ES WIRD UNMISSVERSTÄNDLICH!
(1) https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2022/kw36-de-familie-senioren-frauen-jugend-903640
(2) https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/bundestag-beraet-haushaltsentwurf-2023-199462
(3) https://dserver.bundestag.de/btd/20/023/2002306.pdf (S. 3 unten)