
Der deutsche Mai 2022 in an Grausamkeit, bzw. an tödlichen Gewaltexzessen gegen Mädchen und Frauen kaum zu überbieten:
† 03.05.2022 Burgdorf (Niedersachsen): Die 35-jährige Esra A. wird am helllichten Tag auf offener Straße von ihrem Ehemann, dem Vater ihrer beiden 16-jährigen Zwillingssöhne, mit Messerstichen hingerichtet. Der Vater war den Behörden im Vorfeld des Femizids als Gewalttäter bekannt.
† 03.05.2022 Obergünzburg (Bayern): Eine 65-jährige Frau wird von ihrem Ehemann erstochen.
† 03.05.2022 Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen): Eine 46-jährige Frau verliert den Kampf um ihr Leben, nachdem sie von ihrem Partner schwer verletzt und hilflos liegen gelassen wurde.
† 04.05.2022 Mettmann (Nordrhein-Westfalen): Eine 88-jährige Frau wird von ihrem Ehemann erschossen.
† 05.05.2022 Duisburg (Nordrhein-Westfalen): Eine 50-jährige Frau wird im Beisein ihrer beiden Töchter (15, 17) und ihres Ehemannes vom eigenen Sohn erstochen.
† 09.05.2022 Barmstedt (Schleswig Holstein): Eine 64-jährige Frau wird von ihrem eigenen Sohn erstochen.
† 09.05.2022 Hildesheim (Niedersachsen): Eine 79-jährige Frau wird von ihrem eigenen Sohn umgebracht.
† 10.05.2022 Hanau (Hessen): Der siebenjährigen Mukhmanii wird von ihrem eigenen Vater die Kehle aufgeschlitzt. Auch ihr 11-jähriger Bruder muss die Gewalt des Vaters mit dem Leben bezahlen. Der Täter (Vater) war den Behörden im Vorfeld des Femizids als Gewalttäter bekannt.
† 12.05.2022 Eberdingen (Baden-Württemberg): Eine 33-jährige Frau und zweifache Mutter wird von ihrem eigenen Ehemann erschossen.
† 12.05.2022 Eberdingen (Baden-Württemberg): Ihre 6-jährige Tochter wird vom eigenen Vater ebenfalls erschossen.
† 13.05.2022 Lage (Nordrhein-Westfalen): Eine 26-jährige Frau wird von ihrem Ex-Freund umgebracht.
† 14.05.2022 Stelle (Niedersachsen): Eine 35-jährige Frau und zweifache Mutter (11, 13) wird erdrosselt und im Wald entsorgt, von ihrem Partner.
Die angeführten Femizide konnten auch deswegen ausgeführt werden, weil die deutschen Landesregierungen, ebenso, wie die Bundesregierung, erkennbar zu wenig zum Schutz der von Gewalt betroffenen Mädchen und Frauen tun: Nach wie vor fehlen ein adäquater Etat, ebenso, wie es keine effiziente, nationale Gewaltbekämpfungsstrategie gibt - eine ressortübergreifende Definition zu FEMIZID sowieso nicht.
Die Ignoranz unserer Regierung (Bund UND Länder) in Bezug auf die -SEIT ÜBER 4 JAHREN FÄLLIGE!- Umsetzung der Istanbulkonvention werden noch viele Frauen mehr mit ihrem Leben bezahlen müssen.
Der Monat Mai 2022 ist nicht einmal zur Hälfte 'rum, als bereits 12 (!!!) Femizide dokumentiert sind.
DIE ISTANBUL-KONVENTION RETTET LEBEN!