Actualización sobre la peticiónHerr Minister Dobrindt, setzen Sie die Istanbul-Konvention endlich um #saveXXKURZ NACH MITTERNACHT, ERSTER MÄRZ UND BEREITS ZWEI FEMIZIDE
Professor Dr. Kristina WolffAlemania
1 de mar. de 2020

20 brutal getötete Frauen im Januar

15 brutal getötete Frauen im Februar und

bereits 2 gekillte Frauen im März 2020.

37 Femizide in 2020 und 177 Femizide in 2019 - MINDESTENS (!)

WEIT MEHR ALS JEDEN 2.TAG WIRD EINE FRAU UMGEBRACHT.

Dazu 17 langzeitvermisste Frauen, bei denen die Ermittlungsbehörden zum Teil offen von Tötungsdelikten ausgehen.

@MinisterinGiffey, @MinisterinLambrecht @MinisterSpahn @MinisterSeehofer: „Innere Sicherheit ist ein Thema, was Menschen im Herzen berührt“ (**)

01.01.2020 #Borken († 52 Jahre)

04.01.2020 #Langerwehe († 45 Jahre)

04.01.2020 #Langerwehe († 60 Jahre)

05.01.2020 #PreußischOldendorf († 54 Jahre)

06.01.2020 #Borgholzhausen († 38 Jahre)

11.01.2020 #Hannover († 23 Jahre)

11.01.2020 #Walsrode († Alter unbekannt)

12.01.2020 #Starnberg († 60 Jahre)

13.01.2020 #Flörsheim († 43 Jahre)

17.01.2020 #Münster († 23 Jahre)

19.01.2020 #Töging († 37 Jahre)

21.01.2020 #Billigheim († 84 Jahre)

21.01.2020 #Köln († 78 Jahre)

24.01.2020 #RotAmSee († 36 Jahre)

24.01.2020 #RotAmSee († 56 Jahre)

24.01.2020 #RotAmSee († 62 Jahre)

25.01.2020 #Maust († 78 Jahre)

28.01.2020 #OberhausenRheinhausen († 81 Jahre)

28.01.2020 #Trierweiler († 73 Jahre)

31.01.2020 # Völkersweiler († 55 Jahre)

01.02.2020 #Gummersbach († 55 Jahre)

03.02.2020 #Wiesbaden († 75 Jahre)

04.02.2020 #Kirchtimke († 52 Jahre) 

06.02.2020 #Selm († 54 Jahre) 

07.02.2020 #Minfeld († 33 Jahre) 

08.02.2020 #Solingen († 76 Jahre) 

10.02.2020 #Berlin († 53 Jahre) 

12.02.2020 #Bielefeld († 48 Jahre) 

13.02.2020 #Rendsburg († 28 Jahre) 

18.02.2020 #BadSoden († 38 Jahre) 

19.02.2020 #Hanau († 33 Jahre) 

19.02.2020 #Hanau († 72 Jahre) 

20.02.2020 #Neumarkt († 36 Jahre) 

23.02.2020 #Freital († 37 Jahre)

24.02.2020 #Dortmund († 30 Jahre)

01.03.2020 #BerlinMarzahn († 38 Jahre)

01.03.2020 #BerlinMarzahn († 9 Jahre) 

23. Februar 2020 in Altfraunhofen: Eine 67-jährige Frau wird von ihrem Mann, einem Sportschützen und Waffenbesitzer, massiv bedroht, sie verständigt den Notruf die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums und teilt den Beamten mit, dass der Aggressor sie nicht nur bedroht, sondern auch körperlich angegeht. Ein SEK kommt zum Einsatz, die Einsatzkräfte beschlagnahmen mehrere Schusswaffen des Aggressors, der nicht für alle eine erforderliche Erlaubnis hat. (Bayern)

24. Februar 2020 in Bonn: Eine 35-jährige Frau wird von ihrem Lebensgefährten, dem Vater des gemeinsamen Kindes, beschimpft, bedroht, geschlagen und schließlich mit einem messerähnlichen Gegenstand attackiert und verletzt, ermittelt wird in einem Tötungsdelikt. BILD zufolge war das Motiv Eifersucht. (Nordrhein-Westfalen)

25. Februar 2020 in Bergfelde: Eine 42-jährige Frau wird zum wiederholten Mal von ihrem Mann zusammengeschlagen. (Brandenburg)

25. Februar 2020 in Hannover: Passanten werden aufmerksam, als ein schwarzer BMW am Mittag vermehrt hupt und sich im Schritttempo einer jungen, ca. 30-jährigen Frau annähert. Es kommt zu einer lautstarken Auseinandersetzung, dann wird die Frau auf offener Straße vom Fahrer angegangen, an den Haaren gezogen und ins Auto geschubst.  Der Aggressor rast davon, die Polizei sucht weitere Zeugen, die Hinweise zu der möglichen Entführung geben können. (Niedersachsen)

26. Februar 2020 Landgericht Saarbrücken: Eine 29-jährige Frau wurde mehrfach ihrem Lebensgefährten verprügelt: „Als er von meiner Schwangerschaft erfuhr, ist er total ausgerastet. Am Telefon hat er gesagt, ich soll das Kind abtreiben. Ansonsten würde er mit mir gegen den Baum fahren oder mir so lange gegen den Bauch schlagen, bis mir das Kind aus der Fresse käme.“ Er schlägt sie in ihrer Schwangerschaft, aufs Auge, die Schläfen und in ihren Babybauch. Sie verliert das gemeinsame Kind, der Aggressor wird in erster Instanz zu 15 Monaten auf Bewährung verurteilt – wegen Körperverletzung und versuchtem Schwangerschaftsabbruch.. Der Täter/ Töter legt Berufung ein, das Strafmaß ist ihm zu hoch. Mit Erfolg, Richter Raymond Gilles: „Er hätte weiterschlagen können – hat es aber nicht getan.“
Obwohl der Täter/Töter bereits mehrere Einträge in seinem polizeilichen Führungszeugnis hatte, lautet das Revisionsurteil: fünf Monate auf Bewährung. (Saarland)

28. Februar 2020 in Köln: Eine 51-jährige Frau und ihr Sohn werden vom Ehemann und Vater mit einem Messer zu verletzt. Die Mordkommission ermittelt wegen versuchten Totschlags (Nordrhein-Westfalen)

28. Februar 2020 in Berlin: Mehrere Frauen werden vom hochaggressiven Rapper "Fler" online beleidigt und qua Hatespeech abgewertet. Eine Frau bedroht er mit einer Kopfgeldprämie in höhe von 2.000,-€. (Berlin)

01. März 2020 in Marzahn: Eine 38-jährige Mutter soll von ihrem Ehemann umgebracht worden sein, die Mordkommission ermittelt (Berlin)

01. März 2020 in Marzahn: Eine 9-jährige Tochter soll von ihrem Vater umgebracht worden sein, die Mordkommission ermittelt (Berlin)

01. März 2020 in Rostock: Die Mutter von drei Kindern wird von einem Mann im Hinterhof ihres Zuhauses mit Messerstichen niedergestochen und lebensgefährlich verletzt. (Mecklenburg-Vorpommern)

01. März in Berlin: Eine Frau und ihre drei Kinder, darunter ein Säugling (!), sind der Gewalt des Lebensgefährten, bzw. Vaters hilflos ausgesetzt, als der sich rund zwei Stunden mit einem anderen Fahrer ein illegales Rennen liefert - die Kinder waren teilweise nicht einmal angeschnallt. (Berlin)

IMMER NOCH:

Seit Montag, 14. Januar 2019 werden die 20-jährige Bisrat T. H. und ihr fünf Monate alter Sohn Mekson K. H. in Wabern vermisst.

Seit Montag, 18. Februar 2019 wird die 15-jährige Rebecca Reusch in Berlin vermisst.

Seit Sonntag, 23. Juni 2019 wird die 35-jährige Anna Smaczny aus Gelsenkirchen vermisst.

Seit Samstag, 06. Juli 2019 wird die 38-jährige Shahnaz Parven in Stuttgart vermisst.

Seit Samstag, 13. Juli 2019 werden die 16-jährige Tatjana und ihre 41-jährige Mutter Maria Gertsuski in München vermisst.

Seit Sonntag, 14. Juli 2019 wird die 24-jährige Nadine G. mit ihrem fünf Wochen alten Säugling in Nürnberg vermisst.

Seit Donnerstag, 18. Juli 2019 wird die 75-jährige Jutta Sajelian aus Eltville vermisst.   

Seit Freitag, 23. August 2019 werden die beiden Mädchen Amya Kashit (9 Jahre) und Layla Kashit (8 Jahre) sowie ihr Bruder Subhi Kashit (5 Jahre) in Gera vermisst.

Seit Mittwoch, 25. September 2019 wird die 23-jährige Studentin Yolanda Klug in Leipzig vermisst.

Seit Montag, 30. September 2019 wird die 17-jährige Juliane Holzwart in Freisen vermisst.

Seit Donnerstag, 10. Oktober 2019 wird die 70-jährige Brigitte Späth, geborene Frese in Dieburg vermisst.

Seit Freitag, 18. Oktober 2019 wird die 57-jährige Susanne Tillmann in Ingolstadt vermisst.

Seit Samstag, 07. Dezember 2019 wird die 35-jährige Anita S. in Wattenscheid-Günningfeld vermisst.

Seit Samstag 08. Januar 2020 wird die 59-jährige Manuela Kramer in Bergen vermisst.

Seit Donnerstag 16. Januar 2020 wird die 57-jährige Phoosuk Düstersiek in Lage vermisst.

 

DEUTSCHLAND HAT VIELE GESICHTER.

Machen Sie sich Ihr Bild: https://www.instagram.com/saveXX_ger

(*) Stand 01.03.2020

(**) Zitat Franziska Giffey im Gespräch mit Frank Capellan, Deutschlandfunk, 20.10.2018

Leider wird auch diese Petition regelmäßig zur Multiplikation destruktiver Parolen verschiedener Reichsbürger*innen und/oder AfDler*innen und/oder anderer Trolle, missbraucht. Die Namen derer, die sich hier auf unterstem Stammtisch-Niveau negativ auslassen wiederholen sich, die populistischen Inhalte bleiben gleich. Dazu erneut:

Nahezu jede bundesdeutsche Familie hat in ihrer Biographie eine Fluchtgeschichte, sei es auf Basis religiöser (Hugenotten), politischer (Weltkriege), sexueller (Homophobie) oder anderer Umstände. Es ist ein, sehr häufig passiv erworbenes, Privileg, in einem Land leben zu dürfen, dass es sich leisten kann, Bedürftigen Platz und Schutz anzubieten.

Insofern appelliere ich dringend an Alle, noch einmal sehr genau zu überlegen, ob man selbst, bzw. die eigene Familie vom o.g. Schutz, der hier wieder und wieder, qua rechtspopulistisch-hetzenden Kommentaren, per se in Frage gestellt wird, profitierte, bevor ein weiterer, gesellschaftsspaltender und, auch in Bezug auf das Petitionsthema, völlig deplatzierter Kommentar abgelassen wird.

#saveXX richtet sich in die diametral gegenteilige Richtung aus: Der o.g. Schutz möge endlich effizient auf die Gruppe der bedrohten, gefährdeten und bereits misshandelten Frauen ausgeweitet werden! So, wie es den Anforderungen des Grundgesetzes, der Istanbul-Konventionen und auch der UN-Menschenrechtscharta entspricht.

Für den fortwährenden Versuch, das Petitionsthema durch Zerfasern aufzuweichen, indem:

1.) Die Schuld pauschal "den Flüchtlingen/ Immigranten/ Ausländern" zugeschoben wird

2.) daraufhin festgestellt wird, damit sei die verbleibende Zahl der Tötungen so gering, dass

3.) kein Handlungsbedarf bestehe, weil es kein relevantes Thema mehr gäbe, bietet diese Petition keinen Raum.

Im Rahmen dieser Petition werden keine „wichtigen Informationen“ (Nationalität) unterschlagen/ verschwiegen: Die Gewaltexzesse sind das Corpus Delicti, nicht der Pass.

Dem Grundsatz „don’t feed the Troll“ folgend, werde ich meine Energie nicht weiter auf das Kommentieren der sich kontinuierlich wiederholenden, abstrusen Entgleisungen verschwenden, sondern auf das Ziel einer messbar effizienten Reduktion der Gewaltverbrechen an Frauen fokussiert blieben.

 

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