
11. Dezember 2019 in Darmstadt: Am 18.03.2019 schlägt ein Mann seine 57-jährige Lebensgefährtin und Mutter seiner drei Kinder aus Eifersucht zunächst mit einem Stativ, bevor er sie mit drei Messerstichen in den Hals, bzw. die Halsschlagader tötet. Er soll sie niedergestochen haben, um ihren Auszug aus der gemeinsamen Wohnung in Offenbach zu verhindern - sie plante, sich ihrem neuen Freund zuzuwenden.
Alle drei erwachsenen Kinder des Paares hatten über ihre Nebenklagevertreterinnen auf größtmögliche Schuld ihres angeklagten Vaters plädiert: Jenseits dessen, dass er die Mutter am 27. Geburtstag seines ältesten Sohnes tötete, hinterließ er (vor seiner Flucht) eine Notiz an ihn: „Na, immer noch große Schnauze du Möchtegern? Jetzt musst du wohl gehen. Deine Mutter hatte auch die Schnauze voll von dir!“
Dazu die Verteidigerin des Attentäters Raluca Ricker: „Es ist per se niedrig, einen anderen Menschen zu töten. Für Mord muss da noch etwas mehr dazu kommen!“
Die elfte Strafkammer des Landgerichts Darmstadt unter Vorsitz von Volker Wagner folgte dieser Argumentation: „Wenn ich jemanden töten will, dann nehme ich nicht erst das Stativ. Das ist kein Mordwerkzeug“ so der Vorsitzende Richter. Der Vater wird lediglich des Totschlags schuldig befunden. Kein Mord, kein lebenslänglich, denn laut Volker Wagner: „Ein geschriebener Zettel an die Kinder begründet keine Niedrigkeit.“ (Hessen)
@FranziskaGiffey @ChristineLambrecht @HorstSeehofer @JensSpahn: WANN HABEN SIE ARTIKEL 15 „Aus- und Fortbildung von Angehörigen bestimmter Berufsgruppen“ DER SEIT 01. FEBRUAR LETZTEN JAHRES RECHTSVERBINDLICHEN ISTANBULKONVENTION (**) SICHERGESTELLT?
09. Dezember 2019 in Kempten: Eine 79-jährige Frau wird von ihrem Lebensgefährten totgeschlagen. (Bayern)
11. Dezember 2019 in München: Die 21-jährige Sabrina S. wird von ihrem Ex-Partner erstochen weil sie nicht weiter mit ihm zusammen sein wollte. (Bayern)
12. Dezember 2019 in Emsdetten: Eine 61-jährige, demente Frau wird von ihrem Ehemann im Altenheim umgebracht. (Nordrhein-Westfalen)
168 DEUTSCHE FEMIZIDE IN 2019 (***). MINDESTENS. SHAME – SHAME – SHAME ON YOU!
IMMER NOCH:
Seit Montag, 14. Januar 2019 werden die 20-jährige Bisrat T. H. und ihr fünf Monate alter Sohn Mekson K. H. in Wabern vermisst.
Seit Montag, 18. Februar 2019 wird die 15-jährige Rebecca Reusch in Berlin vermisst.
Seit Sonntag, 23. Juni 2019 wird die 35-jährige Anna Smaczny aus Gelsenkirchen vermisst.
Seit Samstag, 06. Juli 2019 wird die 38-jährige Shahnaz Parven in Stuttgart vermisst.
Seit Samstag, 13. Juli 2019 werden die 16-jährige Tatjana und ihre 41-jährige Mutter Maria Gertsuski in München vermisst.
Seit Sonntag, 14. Juli 2019 wird die 24-jährige Nadine G. mit ihrem fünf Wochen alten Säugling in Nürnberg vermisst.
Seit Donnerstag, 18. Juli 2019 wird die 75-jährige Jutta Sajelian aus Eltville vermisst.
Seit Freitag, 23. August 2019 werden die beiden Mädchen Amya Kashit (9 Jahre) und Layla Kashit (8 Jahre) sowie ihr Bruder Subhi Kashit (5 Jahre) in Gera vermisst.
Seit Samstag 07. September 2019 wird die 26-jährige Mutter eines 5-Jährigen in Duisburg vermisst.
Seit Mittwoch, 25. September 2019 wird die 23-jährige Studentin Yolanda Klug in Leipzig vermisst.
Seit Montag, 30. September 2019 wird die 17-jährige Juliane Holzwart in Freisen vermisst.
Seit Donnerstag, 10. Oktober 2019 wird die 70-jährige Brigitte Späth, geborene Frese in Dieburg vermisst.
Seit Freitag, 18. Oktober 2019 wird die 57-jährige Susanne Tillmann in Ingolstadt vermisst.
Seit Mittwoch, 23. Oktober 2019 wird die 43-jährige Iryna U. in Frankfurt vermisst.
Seit Montag, 18. November 2019 wird die 52-jährige Birgit E. in Plauen vermisst.
DEUTSCHLAND HAT VIELE GESICHTER.
Machen Sie sich Ihr Bild: https://www.instagram.com/saveXX_ger
(**) https://rm.coe.int/1680462535
(***) Stand 12.12.2019
Leider wird auch diese Petition regelmäßig zur Multiplikation destruktiver Parolen verschiedener Reichsbürger*innen und/oder AfDler*innen und/oder anderer Trolle, missbraucht. Die Namen derer, die sich hier auf unterstem Stammtisch-Niveau negativ auslassen wiederholen sich, die populistischen Inhalte bleiben gleich. Dazu erneut:
Nahezu jede bundesdeutsche Familie hat in ihrer Biographie eine Fluchtgeschichte, sei es auf Basis religiöser (Hugenotten), politischer (Weltkriege), sexueller (Homophobie) oder anderer Umstände. Es ist ein, sehr häufig passiv erworbenes, Privileg, in einem Land leben zu dürfen, dass es sich leisten kann, Bedürftigen Platz und Schutz anzubieten.
Insofern appelliere ich dringend an Alle, noch einmal sehr genau zu überlegen, ob man selbst, bzw. die eigene Familie vom o.g. Schutz, der hier wieder und wieder, qua rechtspopulistisch-hetzenden Kommentaren, per se in Frage gestellt wird, profitierte, bevor ein weiterer, gesellschaftsspaltender und, auch in Bezug auf das Petitionsthema, völlig deplatzierter Kommentar abgelassen wird.