Petition updateHerr Minister Dobrindt, setzen Sie die Istanbul-Konvention endlich um #saveXXUND WIEDER HAT EINE MIT DEM LEBEN BEZAHLEN MÜSSEN: 147 GETÖTETE FRAUEN IN 2019 (*)
Professor Dr. Kristina WolffGermany
Nov 11, 2019

Mehr als 147 Gründe, kommenden Mittwoch, am 13. November 2019 ab 11:30 am Brandenburger Tor laut zu werden!

@BMFSFJ #giffey, @BMJV #lambrecht, @BMI #seehofer, @BMG #spahn: 

4 verantwortlich Ministerien (**). 

4 verantwortliche Minister*innen.

Mehr als 1,5 Jahre stoisches Aussitzen der #IstanbulKonvention, allein innerhalb der letzten 3 Wochen mit folgendem, tödlichen Ergebnis:

24.10. #Kempten
25.10. #Teltow
25.10. #Limburg
27.10. #Mannheim
02.11. #Kempten
03.11. #Gmünden
04.11. #Köln
07.11. #Zießau
10.11. #Bergkamen

10. November 2019 in Bergkamen: Eine 50-jährige Frau wird tot aufgefunden. Pressemeldungen zufolge von ihren drei Kindern. Die Staatsanwaltschaft geht von einem Gewaltverbrechen aus und verdächtigt den Ehemann und Vater der gemeinsamen Kinder, "die Frau wollte, dass der Mann aus der gemeinsamen Wohnung auszieht." so die Meldung. (Nordrhein-Westfalen)

IMMER NOCH:

Seit Montag, 14. Januar 2019 werden die 20-jährige Bisrat T. H. und ihr fünf Monate alter Sohn Mekson K. H. in Wabern vermisst.

Seit Montag, 18. Februar 2019 wird die 15-jährige Rebecca Reusch in Berlin vermisst.

Seit Sonntag, 23. Juni 2019 wird die 35-jährige Anna Smaczny aus Gelsenkirchen vermisst.

Seit Samstag, 06. Juli 2019 wird die 38-jährige Shahnaz Parven in Stuttgart vermisst.

Seit Samstag, 13. Juli 2019 werden die 16-jährige Tatjana und ihre 41-jährige Mutter Maria Gertsuski in München vermisst.

Seit Sonntag, 14. Juli 2019 wird die 24-jährige Nadine G. mit ihrem fünf Wochen alten Säugling in Nürnberg vermisst.

Seit Donnerstag, 18. Juli 2019 wird die 75-jährige Jutta Sajelian aus Eltville vermisst.    

Seit Freitag, 23. August 2019 werden die beiden Mädchen Amya Kashit (9 Jahre) und Layla Kashit (8 Jahre) sowie ihr Bruder Subhi Kashit (5 Jahre) in Gera vermisst.

Seit Samstag 07. September 2019 wird die 26-jährige Mutter eines 5-Jährigen in Duisburg vermisst.

Seit Mittwoch, 25. September 2019 wird die 23-jährige Studentin Yolanda Klug in Leipzig vermisst.

Seit Montag, 30. September 2019 wird die 17-jährige Juliane Holzwart in Freisen vermisst.

Seit Donnerstag, 10. Oktober 2019 wird die 70-jährige Brigitte Späth, geborene Frese in Dieburg vermisst.

Seit Freitag, 18. Oktober 2019 wird die 57-jährige Susanne Tillmann in Ingolstadt vermisst.

DEUTSCHLAND HAT VIELE GESICHTER.

Machen Sie sich Ihr Bild: https://www.instagram.com/saveXX_ger

 (*) Stand 10.11.2019

(**) https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/040/1904059.pdf

 

Leider wird auch diese Petition regelmäßig zur Multiplikation destruktiver Parolen verschiedener Reichsbürger*innen und/oder AfDler*innen und/oder anderer Trolle, missbraucht. Die Namen derer, die sich hier auf unterstem Stammtisch-Niveau negativ auslassen wiederholen sich, die populistischen Inhalte bleiben gleich. Dazu erneut:

Nahezu jede bundesdeutsche Familie hat in ihrer Biographie eine Fluchtgeschichte, sei es auf Basis religiöser (Hugenotten), politischer (Weltkriege), sexueller (Homophobie) oder anderer Umstände. Es ist ein, sehr häufig passiv erworbenes, Privileg, in einem Land leben zu dürfen, dass es sich leisten kann, Bedürftigen Platz und Schutz anzubieten.

Insofern appelliere ich dringend an Alle, noch einmal sehr genau zu überlegen, ob man selbst, bzw. die eigene Familie vom o.g. Schutz, der hier wieder und wieder, qua rechtspopulistisch-hetzenden Kommentaren, per se in Frage gestellt wird, profitierte, bevor ein weiterer, gesellschaftsspaltender und, auch in Bezug auf das Petitionsthema, völlig deplatzierter Kommentar abgelassen wird.

#saveXX richtet sich in die diametral gegenteilige Richtung aus: Der o.g. Schutz möge endlich effizient auf die Gruppe der bedrohten, gefährdeten und bereits misshandelten Frauen ausgeweitet werden! So, wie es den Anforderungen des Grundgesetzes, der Istanbul-Konventionen und auch der UN-Menschenrechtscharta entspricht.

Für den fortwährenden Versuch, das Petitionsthema durch Zerfasern aufzuweichen, indem:
1.) Die Schuld pauschal "den Flüchtlingen/ Immigranten/ Ausländern" zugeschoben wird
2.) daraufhin festgestellt wird, damit sei die verbleibende Zahl der Tötungen so gering, dass
3.) kein Handlungsbedarf bestehe, weil es kein relevantes Thema mehr gäbe, bietet diese Petition keinen Raum.

Im Rahmen dieser Petition werden keine „wichtigen Informationen“ (Nationalität) unterschlagen/ verschwiegen: Die Gewaltexzesse sind das Corpus Delicti, nicht der Pass.

Dem Grundsatz „don’t feed the Troll“ folgend, werde ich meine Energie nicht weiter auf das Kommentieren der sich kontinuierlich wiederholenden, abstrusen Entgleisungen verschwenden, sondern auf das Ziel einer messbar effizienten Reduktion der Gewaltverbrechen an Frauen fokussiert blieben.

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