

@Bundesministerin für Frauen, Dr. Franziska Giffey #giffey: Wie viele noch?
30. Mai 2019 in Taunusstein: Ein Jäger sieht gegen Mitternacht ein Auto durch den Wald fahren. Als er kurz darauf Schreie und Hilferufe vernimmt, läuft er in die Richtung, aus der die Geräusche kommen. Dort entdeckte er eine Frau, die von vier Männern umgeben und augenscheinlich verletzt ist. Umgehend alarmiert er die Polizei und hält die Männer bis zu deren Eintreffen mit seiner Waffe in Schach. Bei einem der Männer handelt es sich, einer Pressemitteilung der zuständigen Polizeibehörde zufolge, um den Freund der 39-jährigen Frau. Die Verletzte wurde zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. (Hessen)
02. Juni 2019 in Gütersloh: Eine 34-jährige Frau wird in der Nacht zu Sonntag auf dem Heimweg von einem ihr unbekannten Mann belästigt, geschlagen und getreten, letztlich schlägt er sie, am Boden liegend, in‘s Gesicht. Der Frau gelingt es, zu fliehen und die Polizei zu verständigen. (Nordrhein-Westfalen)
07. Juni 2019 in Koblenz: Vor dem Landgericht Koblenz muss sich ein Mann dafür verantworten, dass er am Morgen des 18. November 2018 in Moselweiß eine 72-jährige Frau geschlagen, gewürgt und vergewaltigt hat. (Rheinland-Pfalz)
08. Juni 2019 in Schöneberg: Drei Frauen (20, 21 und 40) alarmieren die Polizei. Sie bezeugen, dass sie von einem Mann zunächst angesprochen werden, an einem Gespräch mit ihm jedoch keinerlei Interesse haben. Daraufhin beschimpft der Aggressor die 20- und 21- Jährige rassistisch. Die 20-jährige Frau bittet ihn, aufzuhören. Stattdessen nimmt er eine Bierflasche vom Boden auf und schlägt sie der jungen Frau in‘s Gesicht. Anschließend flüchtet er. (Berlin)
09. Juni 2019 in Tempelhof: Am Pfingtsonntag geraten zwei Frauen im Alter von 18 und 21 Jahren in einen Streit, in dessen Verlauf sich ein unbekannter Mann einmischt. Als er mitbekommt, dass die 18- jährige und die 21-jährige Frau ein Paar sind, beschimpft er sie homosexuellenfeindlich. Zudem packt er die ältere der beiden an ihrem Revers und stößt sie nach hinten. Zum Schutz ihrer Freundin greift die 18-Jährige ein und stellt sich dazwischen, ihr schlägt der Aggressor in‘s Gesicht. Als daraufhin die 21-Jährige versucht, ihrerseits ihrer Lebensgefährtin zu helfen, packt der Mann sie am Handgelenk und schlägt ihr mit der Faust in‘s Gesicht. Den Einsatzkräften der Polizisten gegenüber gibt der Schläger an, dass er sich nur verteidigt habe. (Berlin)
09. Juni 2019 in München: Eine 28-jährige Frau ist am Pfingstsonntag nach einer Party mit ihrer 20-jährigen Schwester auf dem Weg nach Hause, da werden beide angegriffen: „Als die beiden Täter an uns vorbeiliefen, fasste einer meiner Schwester an die Brust. Da drehte ich mich um und fragte, was das solle. Da schlug einer der Männer auch schon zu“. Sie bekam eine Faust ins Gesicht, ging sofort zu Boden und einer der Täter schlug zudem mit einer Bierflasche auf ihren Kopf ein. So bezeugt es die Attackierte, der bei dem brutalen Übergriff die Nase gebrochen wurde. (Bayern)
09. Juni 2019 in Dessau-Roßlau: Am Pfingstsonntag wird ein Mann festgenommen, der dringend tatverdächtig ist, auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne ein 9-jähriges Mädchen „missbraucht“ zu haben. (Sachsen-Anhalt)
09. Juni 2019 in Stralsund: Am Abend des Pfingstsonntags ist eine Frau mit ihrem Kleinkind, das sie im Kinderwagen schiebt, unterwegs. Plötzlich wird die 19-Jährige von einem Mann angesprochen: Zunächst macht er ihr Komplimente zum hübschen Kind, dann „sexuelle Avancen“. Nach ihrer Ablehnung fasst ihr der Tatverdächtige in‘s Gesicht und versucht, sie in die Grünanlage zu ziehen. Obwohl durch den Übergriff im Gesicht verletzt, wehrt sie sich heftig und schreit um Hilfe. Daraufhin flüchtet der Täter. (Mecklenburg-Vorpommern)
10. Juni 2019 in Warstein: Im Verlauf eines Streits attackiert ein Mann seine 63-jährige Ehefrau mit einem Hammer und verletzt sie schwer. Im Anschluss an seine Gewalttat suizidiert er sich. (Nordrhein-Westfalen)
10. Juni 2019 in Wolfsburg: Vor den Augen der gemeinsamen Tochter (10) attackiert ein Mann seine 45-jährige Noch-Ehefrau, die sich, Presseberichten zufolge, hat trennen wollen. Als Nachbarn gegen 21:45 Uhr Lärm aus der Wohnung hören und die Wohnungsinhaberin schwer verletzt und um Hilfe schreiend im Treppenhaus vorfinden, alarmieren sie sofort die Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdienst. Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen gab es einen Streit, in dessen Verlauf der Ex-Lebensgefährte die Kindsmutter mit Messerstichen gegen den Oberkörper lebensgefährlich verletzt. Auch die Tochter, die versucht, sich schützend vor ihre Mutter zu stellen, wird körperlich verletzt. Die Frau verstirbt. Damit ist ihre 10-jährige Tochter Augenzeugin der Hinrichtung ihrer Mutter durch den eigenen Vater. Tatmotiv: Rasende Eifersucht. (Niedersachsen)
11. Juni 2019 in Bad Wildungen: Am helllichten Tag verfolgt ein Mann eine Frau, hält sie von hinten fest und versucht, ihr unter das T-Shirt zu fassen. Anschließend versucht er, sie zu betäuben, indem er ihr ein Taschentuch mit einer unbekannten Flüssigkeit vor‘s Gesicht hält. Die Frau verliert das Bewusstsein. Zu weiteren sexuellen Handlungen kam es nicht, polizeilichen Angaben zufolge, weil der Täter gestört worden sein könnte. (Hessen)
11. Juni 2019 in Bamberg: Ein Mann schlägt eine junge Frau im Vorbeifahren von ihrem Fahrrad, sodass diese mit Kopfverletzungen in‘s Klinikum gebracht werden muss. (Bayern)
11. Juni 2019 in Dortmund: Ein Mann muss sich vor Gericht dafür verantworten, am 31.10.2018 die Mutter seiner beiden Söhne (7, 3) mit 43 Messerstichen getötet und im Anschluss ein Photo der Leiche auf Facebook gepostet zu haben (24 Likes). Gegen den Aggressor hatte die 31-jährige Ex-Freundin bereits wegen eines früheren Streits ein Annäherungsverbot erwirkt, d.h. er hätte zum Tatzeitpunkt nicht in ihrer Nähe sein dürfen. Trotz dieser Missachtung, trotz der insgesamt 43 Messerstiche und trotz des anschließenden Posts plädiert Oberstaatsanwalt Carsten Dombert: „Am 31. Oktober hat der Angeklagte die Beziehung auf schreckliche Art und Weise beendet. Er hat versucht, das Opfer in der Beziehung zu bevormunden. Er litt unter einer wahnhaft, unbegründeten Eifersucht. (Anm: ER litt?) Es lässt sich aber nicht belegen, dass er niedere Beweggründe für die Tat hatte.“ Deshalb lautet der Antrag auf Totschlag, nicht auf Mord. Der Verteidiger des Gewalttäters Jan-Henrik Heinz: „Jedem muss klar sein, dass das Geschehen, so wie mein Mandant es geschildert hat, nicht widerlegt werden kann. (…) Zehn Tage hat er wie ein treuer Hund vor der Wohnung im Auto gewohnt. Dann darf er wieder rein. Es gibt Streit. Er will gehen. Sie beschimpft ihn, bespuckt ihn. Das ist nicht zu widerlegen. Das ist eine genügend schwere Beleidigung, die bei ihm zum Affekt führte. Ich beantrage fünf Jahre Haft wegen Totschlags in einem minderschweren Fall.“ Das letzte Wort steht dem Angeklagten zu, der beteuert, er habe seine Frau über alles geliebt. (Nordrhein-Westfalen)
12. Juni 2019 in Hannover: Zeitverzögert wird publik, wie Studenten (6. Semester) der Tierärztlichen Hochschule Hannover ihre Kommilitoninnen beleidigen, indem sie in tarngefleckter Militärkleidung und mit Fahnen störend durch die Hörsäle marschieren und per T-Shirt-Aufdruck kundgeben, sie wollten ihre „Schlampen-Mitstudentinnen“ mal so richtig „feucht machen“. Während die Hochschulleitung die Show als „unanständig, militaristisch, menschenfeindlich und primitivst frauenverachtend“ verurteilt, ist unklar, ob der „Spaß“ für die Studenten Konsequenzen haben wird. (Niedersachsen)
12. Juni 2019 in der Fischbeker Heide: Am Abend finden Einsatzkräfte der Polizei eine Frauenleiche. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde die 36-Jährige in einer Kneipe getötet, nachdem sie zuvor mit einem Mann gestritten hatte. In welcher Beziehung der Tatverdächtige zu der Getöteten steht, ist noch nicht bekannt, die weiteren Ermittlungen, auch zur Todesursache, dauern an. (Hamburg)
13. Juni 2019 in Bielefeld: Eine Frau wird von ihrem Sohn, einem Beamten erstochen. Anschließend suizidiert sich der Staatsdiener. (Nordrhein-Westfalen)
13. Juni 2019 in Nordhausen: Während eines Streits sticht ein Mann im Treppenhaus mehrfach auf die 28-jährige Mutter seines Kindes ein. Diese wird schwerst verletzt aufgefunden und muss notoperiert werden. (Thüringen)
EINUNDSIEBZIG GEWALTSAM GETÖTETE MÄDCHEN UND FRAUEN IN 2019 - MINDESTENS!
Trotz Menschenrechtscharta der UN.
Trotz Istanbul-Konventionen.
Trotz Grundgesetz.
Wo sind Frau Rebecca Reusch, Frau Claudia K. aus Zossen und Frau Bisrat T. H. aus Homberg mit ihrem fünf Monate alten Sohn?
SHAME – SHAME – SHAME!
(*) Stand 13.06.2019
PS: Liebe Unterzeichner*innen, liebe Leser*innen, liebe Community, bitte ignorieren Sie das destruktive Geschreibsel verschiedener Reichsbüger*innen und/oder AfDler*innen und/oder anderer Trolle, die sich auf dieser Plattform in nicht minder wirren Thesen ungebeten selbst multiplizieren.
Stellvertretend seien zum wiederholten Male Reinhard Sieber aus Göttingen, Rainer Kröhn und nikolaus seitz aus Oberbergkirchen namentlich genannt.