
18. Mai 2019 in Mannheim: Gegen 19:45 Uhr bedroht ein Mann seine 58-jährige Ex-Lebensgefährtin mit einem Messer. Die Frau hält sich, in Begleitung ihrer Tochter, zuvor in den Räumlichkeiten der Polizeiwache auf. Als beide das Gebäude verlassen, lauert der Täter ihnen bereits auf und führt mit einem Küchenmesser, mit Keramikschneide, in der Hand Stichattacken in Richtung der Mutter aus. Selbst als Einsatzkräfte der Polizei schlichtend in‘s Geschehen eingreifen wollen, zückt der Täter erneut das Messer und nimmt eine Drohhaltung ein. Mit gezückter Dienstwaffe fordern die Uniformierten den Aggressor auf, das Messer wegzulegen. Der Angesprochene wirft das Messer gezielt gegen Mutter und Tochter, die sich zwischenzeitlich in den Innenhof des Polizeireviers flüchten wollten, dann erst gelingt es den Einsatzkräfte der Polizei den Täter zu überwältigen. (Baden-Württemberg)
19. Mai 2019 in Langquaid: Gegen 20.10 Uhr, verlässt eine 50-jährige Frau eine Gaststätte am Marktplatz. Auf ihrem Weg wird von zwei Männern angegriffen und zu Boden gedrückt. Erst, als zufällig ein unbeteiligter Passant hinzukommt, lassen die Täter von der Frau ab und flüchten. Die Frau erleidet Verletzungen. (Bayern)
21. Mai 2019 in Düsseldorf: Ein bislang unbekannter Mann dringt unbefugt in eine Wohnung ein und attackierte dort ein 12-jähriges Mädchen. Sein Vorgehen wird als Sexualdelikt gewertet, das letztlich nur an der Gegenwehr und an den lauten Hilfe-Schreien des Mädchens scheiterte. Der Täter ist flüchtig. (Nordrhein-Westfalen)
22. Mai 2019 in Nordhausen: Ein Mann bedroht seine 28-jährige Lebensgefährtin mit einem Messer, nachdem er sie körperlich attackiert hat. Über Stunden bangt die Mutter um das Leben ihres elf Monate alten Babys – und um ihr eigenes. Ihr Freund hindert sie daran, die Wohnung zu verlassen und auch das gemeinsame, elf Monate alte Kind in Sicherheit zu bringen. (Thüringen)
22. Mai 2019 in Hamburg: In einer Doppelhaushälfte bedroht ein Mann seine 32-jährige Lebensgefährtin und das gemeinsame Baby mit einem Messer. Es bedarf eines Großaufgebots an polizeilichen Einsatzkräften und dem Einsatz einer Schusswaffe, um beide vor dem Angreifer zu retten. (Hamburg)
22. Mai 2019 in Köln: Ein Mann versucht, in einer Wohnung eine Frau zu betäuben. Er packt sie von hinten und drückt ihr einen nach Benzin riechenden Lappen auf Mund und Nase. Sie wehrte sich heftig, kann sich schließlich befreien und fliehen. Dabei erleidet sie blutende Verletzungen im Gesicht. Einsatzkräfte der Polizei ermitteln wegen versuchter Vergewaltigung und versuchter gefährlicher Körperverletzung. Da in seiner Wohnung mehrere mit Flüssigkeit getränkte Lappen sichergestellt wurden, wird nicht ausgeschlossen, dass der Mann in der Vergangenheit weitere Frauen auf diese Weise attackierte. (Nordrhein-Westfalen)
24. Mai 2019 in Dresden: Gegen 21:30 Uhr geraten im Treppenhaus eines Plattenbaus mehrere Personen in einen Streit, in dessen Verlauf es nicht bei einer verbalen Auseinandersetzung bleibt: Eine 24-jährige Frau wird durch Messerstiche verletzt, sie muss mit schweren Verletzungen auf der Intensivstation eines Krankenhauses behandelt werden. Nach dem Täter wird noch gefahndet. (Sachsen)
24. Mai 2019 in Kieferndorf: Am Freitagabend wird eine junge Frau, laut "Police, Police"-schreiend vor einem Wohnhaus aufgefunden. Die 23-Jährige ist vor ca. zwei Monaten mit ihrem Freund nach Schweinfurt gezogen. Sie bezeugt einen Streit, bei dem sie von ihrem Partner derart gewürgt und getreten wurde, dass sie aus Angst wieder in ihr Heimatland fliehen will. Davon bekommt der übergriffige Ex-Partner Wind und bedroht die fliehende Frau über das Handy. Nach 76 Kilometern Irrweg durch Franken alarmiert diese, vor Angst schreiend, die Anwohner, die letztlich Hilfe holen. (Bayern)
25. Mai 2018 in Tiefenbronn: Ein Familienvater bringt seine 38-jährige Frau und den achtjährigen Sohn um. Der zweite Sohn wird mit lebensgefährlichen Verletzungen von einem Passanten auf einer Straße entdeckt. Der schwer verletzte Elfjährige gibt Hinweise, auf Grund derer das Haus der Familie durchsucht wird. Dabei finden die Beamten die Leichen der Mutter und des jüngeren Bruders. (Baden-Württemberg)
DREIUNDSECHZIG GETÖTETE MÄDCHEN UND FRAUEN!
Wo sind Rebecca Reusch und Claudia K. aus Zossen?
Wo sind die 20-jährige Mutter und ihr fünf Monate altes Baby, die beide seit Monaten im hessischen Homberg an der Efze vermisst werden?
Weshalb musste die dreifache Mutter Nina D. in der Silvesternacht sterben?
@ Bundesjustizministerin Dr. Katarina Barley #barley
@ Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey #giffey,
Sie meinen wirklich, Sie werden mit Ihrem Hilfetelefon den betroffenen Mädchen und Frauen gerecht?
Ihr persönlicher Einsatz wird den Istanbul-Konventionen gerecht?
Ihr persönlicher Einsatz reicht aus für Deutschland?
Ihr persönlicher Einsatz reicht aus für Europa?
(*) Stand 25.05.2019