

Liebe Unterstützer*innen,
in Diskussionen über Trophäenjagd tauchen sie kaum auf: Affen. Dabei sterben unsere nächsten Verwandten zu tausenden jedes Jahr durch die Flinten von Trophäenjäger*innen. Das darf so nicht weitergehen – Affen sind kein Kanonenfutter. Hilf uns, Affen besser zu schützen!
Die Importzahlen offenbaren das erschreckende Ausmaß: Mehr als 5.500 Trophäen von Affen, insbesondere Meerkatzen und Paviane, wurden zwischen 2017 und 2021 weltweit registriert. Allein 800 dieser Affentrophäen gehen auf das Konto deutscher Jäger*innen. Häufig können Affen bereits für 50 bis 100 Euro bejagt werden oder sie sind Teil sogenannter Jagdpakete, die als günstige Pauschal-Lockangebote den Abschuss verschiedener Tierarten umfassen.
Manchmal werden bei der Trophäenjagd ganze Affenfamilien ausgelöscht, in der Regel sind aber vor allem die imposanten Männchen im Visier der Jäger*innen. Da Affen in komplexen Sozialstrukturen leben, hat dies fatale Konsequenzen für den gesamten Familienverband. Geraten Affenfamilien regelmäßig ins Fadenkreuz der Trophäenjäger*innen, destabilisiert dies ihr fragiles Sozialgefüge und reduziert die Überlebenschancen auch der nicht-bejagten Familienmitglieder – eine tödliche Spirale setzt sich in Gang. Es ist nicht nachvollziehbar, dass diese sensiblen und sozialen Tiere, die uns Menschen so ähnlich sind, zum Spaß und für eine makabre Trophäe als Zielscheibe missbraucht werden.
Unterstütze unseren Einsatz gegen die Jagd auf Affen durch eine Spende oder Patenschaft.
Deine Spende hilft dabei,
- das Ende der Einfuhr von Jagdtrophäen nach Deutschland und Europa voranzutreiben.
- die Grausamkeit der Trophäenjagd und ihre Auswirkungen auf geschützte Arten aufzuzeigen.
- Schutzprojekte für Affen und andere Wildtiere in Afrika zu finanzieren.
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