
Liebe Unterstützer*innen,
kaum haben wir unsere Petition gestartet, gibt es schon einen ersten Erfolg: Die Hamburger Umweltbehörde hat die Entscheidung über die Holzverbrennung im Kohlekraftwerk Tiefstack verschoben! Erst zum Jahresende möchte sich die Behörde festlegen.
Das gibt uns die Gelegenheit, die guten Argumente gegen eine Verfeuerung von Buschholz in dem Kohlekraftwerk in die weitere Debatte einzubringen. Und genau das haben wir vor! Erst in der vergangenen Woche haben wir von der Deutschen Umwelthilfe ein Gutachten veröffentlicht, das wir bei Prof. Dr. Pierre Ibisch und Dr. Axel Schick von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Auftrag gegeben hatten.
Ergebnis: Das Gutachten stellt fest, dass die Hamburger Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) die Nutzung von namibischer Biomasse im Kohlekraftwerk Tiefstack mit falschen Annahmen begründet, die die Nachhaltigkeit und Klimabilanz des Vorhabens beschönigen. Vor diesem Hintergrund fordert die DUH die Hamburger Umweltbehörde auf, die Pläne für einen Import von Buschholz aus Namibia zu stoppen und stattdessen auf heimische Alternativen bei erneuerbarer Fernwärme zu setzen.
Eine super Zusammenfassung hat das Erneuerbare Energien-Portal Energiezukunft hier veröffentlicht.
Wie geht es jetzt weiter? Wir werden natürlich weiter Druck machen und mit der Hamburger Umweltbehörde über die Ergebnisse des Gutachtens sprechen. Wir sind überzeugt, dass die Argumente darin mehr als überzeugend sind.
Dafür brauchen wir auch Euren Rückenwind – bitte unterstützt uns und leitet diese Petition an Eure Freunde und die Familie weiter! https://www.change.org/kein-Holz-für-deutsche-Großkraftwerke Jede Stimme zählt, um die Zerstörung wertvoller Ökosysteme zu verhindern!
Eure Deutsche Umwelthilfe, ROBIN WOOD und Peter Wohlleben