Bleiberecht für fünf Kinder aus Hamburg-Wilhelmsburg und ihre Mutter!

Bleiberecht für fünf Kinder aus Hamburg-Wilhelmsburg und ihre Mutter!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Dorothee Salge und 9 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Wir brauchen weiterhin Eure Unterstützung: Anfang 2022 entscheidet die Härtefallkommission der Hamburgischen Bürgerschaft, ob eine alleinerziehende Mutter mit fünf Kindern aus Hamburg-Wilhelmsburg, die seit beinahe einem Jahr um ihr Bleiberecht kämpft, in den Kosovo abgeschoben wird. Die Kinder sind im Alter von ein bis zwölf Jahren und alle hier in Hamburg geboren und aufgewachsen. Die älteste Tochter geht auf das Helmut-Schmidt-Gymnasium, die zweitälteste zur Nelson-Mandela-Stadtteilschule, das drittälteste Kind in die Elbinselschule und die beiden jüngsten gehen in die Kita Sternipark.

Wir Unterzeichnenden fordern die Mitglieder der Härtefallkommission auf, der Familie Nimonaj im Wege eines Härtefallersuchens zu einem Bleiberecht zu verhelfen!

Alle Kinder werden vorbildlich gefördert, die Mutter arbeitet sehr eng mit den Lehrer:innen und Erzieher:innen ihrer Kinder zusammen; die beteiligten Schulen stehen geschlossen hinter der Familie und fordern: Ihr bleibt bei uns! Das erste und einzige YouTube-Video der Schüler:innen der Nelson-Mandela-Stadtteilschule gilt der Unterstützung der Familie: https://www.youtube.com/watch?v=7Kxf6OdjBic Auch wurde an den Schulen eine handschriftliche Petition organisiert.

Einen ersten Zwischenerfolg konnten wir bereits erringen: Aufgrund des Protestes hat die Härtefallkommission ihre Entscheidung nun schon das zweite Mal vertagt. (https://www.hamburgische-buergerschaft.de/haertefallkommission/ ) Es ist leider weiterhin absehbar, dass das Härtefallersuchen abgelehnt und die Familie damit der Abschiebung preisgeben wird, wenn wir unseren Protest nicht aufrecht erhalten. Die Kommission sollte nicht nur die Situation der Mutter in den Fokus nehmen und dabei die Situation der Kinder ignorieren.

Wir stellen uns auch die grundsätzliche Frage: Wo bleibt die vorrangige Berücksichtigung des Kindeswohls, die nach Art. 3 der Kinderrechtskonvention vorgeschrieben ist, wenn Ausländerbehörden Kinderrechte mit dem Satz: „Kinder unter 14 Jahren teilen das aufenthaltsrechtliche Schicksal ihrer Eltern“ vom Tisch wischen? Für uns ist klar, dass bei Einzelfallprüfungen kein Kind abgeschoben werden darf, das hier geboren ist und aufwächst.

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Jusos WilhelmsburgPetitionsstarter*in

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
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Das Problem

Wir brauchen weiterhin Eure Unterstützung: Anfang 2022 entscheidet die Härtefallkommission der Hamburgischen Bürgerschaft, ob eine alleinerziehende Mutter mit fünf Kindern aus Hamburg-Wilhelmsburg, die seit beinahe einem Jahr um ihr Bleiberecht kämpft, in den Kosovo abgeschoben wird. Die Kinder sind im Alter von ein bis zwölf Jahren und alle hier in Hamburg geboren und aufgewachsen. Die älteste Tochter geht auf das Helmut-Schmidt-Gymnasium, die zweitälteste zur Nelson-Mandela-Stadtteilschule, das drittälteste Kind in die Elbinselschule und die beiden jüngsten gehen in die Kita Sternipark.

Wir Unterzeichnenden fordern die Mitglieder der Härtefallkommission auf, der Familie Nimonaj im Wege eines Härtefallersuchens zu einem Bleiberecht zu verhelfen!

Alle Kinder werden vorbildlich gefördert, die Mutter arbeitet sehr eng mit den Lehrer:innen und Erzieher:innen ihrer Kinder zusammen; die beteiligten Schulen stehen geschlossen hinter der Familie und fordern: Ihr bleibt bei uns! Das erste und einzige YouTube-Video der Schüler:innen der Nelson-Mandela-Stadtteilschule gilt der Unterstützung der Familie: https://www.youtube.com/watch?v=7Kxf6OdjBic Auch wurde an den Schulen eine handschriftliche Petition organisiert.

Einen ersten Zwischenerfolg konnten wir bereits erringen: Aufgrund des Protestes hat die Härtefallkommission ihre Entscheidung nun schon das zweite Mal vertagt. (https://www.hamburgische-buergerschaft.de/haertefallkommission/ ) Es ist leider weiterhin absehbar, dass das Härtefallersuchen abgelehnt und die Familie damit der Abschiebung preisgeben wird, wenn wir unseren Protest nicht aufrecht erhalten. Die Kommission sollte nicht nur die Situation der Mutter in den Fokus nehmen und dabei die Situation der Kinder ignorieren.

Wir stellen uns auch die grundsätzliche Frage: Wo bleibt die vorrangige Berücksichtigung des Kindeswohls, die nach Art. 3 der Kinderrechtskonvention vorgeschrieben ist, wenn Ausländerbehörden Kinderrechte mit dem Satz: „Kinder unter 14 Jahren teilen das aufenthaltsrechtliche Schicksal ihrer Eltern“ vom Tisch wischen? Für uns ist klar, dass bei Einzelfallprüfungen kein Kind abgeschoben werden darf, das hier geboren ist und aufwächst.

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Jusos WilhelmsburgPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Härtefallkommission der Hamburgischen Bürgerschaft
Härtefallkommission der Hamburgischen Bürgerschaft
Ekkehard Wysocki (SPD)
Ekkehard Wysocki (SPD)
Vorsitzender der Härtefallkommission
Olaf Steinbiß (SPD)
Olaf Steinbiß (SPD)
Stellvertretendes Mitglied der Härtefallkommission
Dagmar Wiedemann (SPD)
Dagmar Wiedemann (SPD)
Stellvertretendes Mitglied der Härtefallkommission
Mareike Engels (GRÜNE)
Mareike Engels (GRÜNE)
Stellvertretende Vorsitzende der Härtefallkommission

Neuigkeiten zur Petition