Обновление к петиции#GruenesLichtFuerAufnahme: Not an der polnisch-belarussischen Grenze – Jetzt Leben retten!Spendenaufruf am Tag der Menschenrechte: Lasst uns gemeinsam die Pressefreiheit in Polen verteidigen
Sonya Bobrik, Clara Bünger, Ansgar Gilster, Kamil Majchrzak
10 дек. 2021 г.

Journalist*innen dürfen nicht in das polnische Sperrgebiet am Grenzzaun zu Belarus. Es soll keine Zeugen des Sterbens und der Polizeigewalt geben. Das ist ein unerträglicher Skandal! Lasst uns die Journalist*innen von OKO.press unterstützen, die kritisch und unabhängig berichten – trotz aller politischen Widerstände!

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

In den letzten Wochen haben wir euch berichtet, wie brutal die Menschenrechte mitten in Europa, im polnisch-belarussischen Grenzgebiet mit Füßen getreten werden. Wie Menschen wenige Autostunden von uns entfernt hungern, frieren darunter sogar kleine Kinder. Und wie manche Schutzsuchende nur noch tot aus den Wäldern geborgen werden konnten.

Jedes einzelne Schicksal ist erschütternd, jede traurige Nachricht erschreckend. Was uns in den letzten Wochen jedoch die größte Sorge bereitete, war die zunehmende Stille. Immer weniger Informationen drangen aus dem militärisch abgeriegelten Grenzgebiet auf polnischer Seite, zu dem weiterhin weder Helfer*innen, Journalist*innen noch andere unabhängige Beobachter Zutritt haben. Immer seltener wurden Bilder und Berichte.

Eine Informationsquelle versiegte jedoch nie: Unser enger Kontakt zu OKO.press, einer kleinen Gruppe von Journalist*innen, die unabhängig, investigativ und nicht-kommerziell arbeiten. Sie teilen mit uns Hintergrundinformationen und Einschätzungen zur Lage. Und versorgen die polnische Öffentlichkeit laufend mit den neuesten Nachrichten aus dem Grenzgebiet – trotz aller Hürden und Einschränkungen der Politik. Diese Arbeit ist großartig und unverzichtbar!

Heute zum Tag der Menschenrechte möchten wir OKO.press für ihre wichtige Arbeit danken – und mit eurer Hilfe etwas zurückgeben! OKO.press braucht dringend Unterstützung: für ihre aufwendigen Recherchen, für Honorare, Fahrtkosten, Übersetzungen und Anwaltskosten für Journalist:innen, die festgenommen wurden oder Strafen zahlen sollen. Bitte helft mit eurer Spende! Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass auch weiterhin unabhängig über Menschenrechtsverletzungen im polnischen Grenzgebiet berichtet wird! Nur dank mutiger Journalist*innen wie von OKO.press erfahren wir, was vor Ort passiert und können Protest organisieren. Ihre Artikel sind auch Bedingung dafür, dass – wie in den vergangenen Monaten – polnische Hilfsorganisationen erfolgreich Spenden sammeln und damit vielen Geflüchteten helfen konnte.

Wie ihr OKO.press unterstützen könnt:

  • Spendet hier via Paypal an OKO.press! (Bitte beachtet den Umrechnungskurs: 1 Euro entspricht etwa 4,61 Złoty.) oder spendet
  • per Banküberweisung an 
    Kontoinhaber: Fundacja Ośrodek Kontroli Obywatelskiej OKO
    IBAN: PL 92 1160 2202 0000 0003 0434 1595
    Bank: Millenium Bank
    BIC (SWIFT): BIGBPLPW

Hier könnt ihr mehr über OKO.press erfahren und auch ihre englischsprachigen Artikel lesen: https://oko.press/about-oko-press/ 

Danke, dass ihr OKO-press unterstützt und weiter mit uns gemeinsam die Situation aufmerksam verfolgt! Gemeinsam werden wir nicht nachlassen, solange die Not so groß ist und Menschen an der östlichen EU-Außengrenze erfrieren.

Bleibt gesund und solidarisch! 

Clara Bünger, Ansgar Gilster, Sonya Bobrik, Kamil Majchrzak

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