Liebe Unterstützer,
da sich die Vermieter über Ihren Anwalt öffentlich geäußert haben, möchte ich gern Stellung dazu nehmen. Es ist bereits der 3. Artikel, bei dem ich mich fragen muss, ob diese namhaften Printmedien noch seriös berichten oder hier eher einseitige Berichterstattung betrieben wird. In einem Artikel betitelt man mich als Aktivistin und Hausbesetzerin, im nächsten stellt man meine bzw. unsere dramatische Situation in Frage und im aktuellen, berichtet man ohne Prüfung des Wahrheitsgehalt der Aussagen. Aber natürlich würde ein Anwalt ja nicht lügen, schwört er doch einen Eid: „Ich gelobe die verfassungsmäßige Ordnung zu wahren und die Pflichten eines Anwaltes gewissenhaft zu erfüllen.“
Dass Herr Bauer in der Vergangenheit es bereits nicht so mit der Wahrheit hatte und auch die Gewissenhaftigkeit wohl etwas schleifen ließ, darauf möchte ich gerne näher eingehen. Bestandteil der Kündigung und einziger Kündigungsgrund ist mehrfach verspätete Mietzahlungen, so wie von mir angegeben. Seit der Besichtigung der Wohnung im Mai 2014 und dem beginnenden Mietverhältnis im Juni 2014 besteht kein persönlicher Kontakt zu den Vermietern bzw. Mitgliedern der Erbengemeinschaft.
Jegliche Kommunikation lief über die bereits von mir genannte Hausverwaltung Waldenbuch und genau hier liegt ein sehr großes Problem. Es wurde behauptet, dass von einer fristlosen Kündigung bislang abgesehen wurde. Siehe hier verlinktes Schreiben vom 06.11.2017 nach meiner letzten verspäteten Zahlung im Oktober 2017. Mehr muss ich dazu nicht sagen, steht hier doch ganz klar erneute fristlose Kündigung.
Es konnte keine außergerichtliche Einigung getroffen werden. Ja das stimmt, dies lag jedoch nicht an mir. Selbst als ich zusätzlich im Jahr 2017 vom Jobcenter Stuttgart ein Wohnungscoaching, welches mich bei der Wohnungssuche unterstützen sollte bekam, wurde auch hier die Kontaktaufnahme des Bildungsträgers von Vermieterseite sowie Anwalt Bauer abgelehnt und eine außergerichtliche Lösungsfindung war nicht von Interesse. Kommunikation lief wenn überhaupt nur über Hausverwaltung.
Wie kam es zu der einvernehmlichen Einigung von der Herr Bauer spricht? Richterin Frau Striffler-Sapper drohte mir mit einer Zwangsräumung innerhalb von 4 Wochen und das mit einem damals neugeborenem Kind (ich befand mich noch im Wochenbett) und 3 schulpflichtigen Kindern. Welche Alternative hat man als verantwortungsvolle Mutter dann? Dieser Vergleich bedeutete für mich Zeit zu gewinnen, dass die Stadt Stuttgart aus der Notfallhilfe rausfällt darüber klärte mich weder Richterin noch die damalige Prozessbevollmächtigte auf.
Mietpreise im Haus.
Erst im Jahr 2018 wurde die Miete einiger Mieter im Haus erhöht und angeglichen auf den Mietpreis den ich bereits seit 2014 zahle. Natürlich hätte man 2014 bereits mehr verlangen können, aber auch weniger.
Das Nachbargrundstück, auf dem sich damals das Bürogebäude einer bekannten Motorradzeitschrift befand, gehörte ebenfalls der Eigentümergemeinschaft und wurde natürlich gewinnbringend veräußert, warum dies Aussage absurd sein soll, verstehe ich beim besten Willen nicht, ist dies doch bekannt in unserem Viertel/ Stadtteil. Hier entstehen hochwertige Eigentumswohnungen und ein Teil Wohnungen entsteht für eine große und bekannte Wohnungsbaugenossenschaft mit Hauptsitz in Degerloch, welches mir Gleichgestellte nicht aufnimmt.
Kontaktaufnahme zur Prozessbevollmächtigten durch Anwalt Bauer.
Der damaligen Prozessbevollmächtigten wurde bereits 2018 durch mich das Mandat gekündigt und natürlich liegen ihr auch keine aktuellen Informationen vor. Bereits vor einigen Wochen hatte einer neuer Rechtsbeistands zu Herrn Bauer direkt Kontakt aufgenommen in meinem Beisein. Ich lehnte also zu keiner Zeit Kommunikation ab, war ich doch diejenige, die es immer wieder versuchte auch auf privatem Wege und abgelehnt wurde.
Einschreiben an alle Eigentümer Dezember 2018 (keine Reaktion), Kontaktaufnahme durch Wohnungscoaching, Anwalt, mehrfach durch Redakteur Sat1 der unsere Geschichte seit November 2018 begleitet, verschiedene Medienvertreter, ich selbst nahm vor 2 Wochen erneut Kontakt auf wegen eines Wasserschaden im Haus und Emails mit Fragen über Handwerkertermine wurden nicht beantwortet, Kommunikation lief über Nachbarn.
Herr Bauer sagte, er wusste nichts von dem Besichtigungstermin am 17.04.2019.
Neuigkeiten hierzu habe ich am 30.03.2019 bereits auf der Petitionsseite veröffentlicht und als Entscheider bekommt auch er jede Neuigkeit per Mail zugesendet.
Dass Herr Rechtsanwalt Bauer, die Hausverwaltung Waldenbuch und Vermieter es in der Vergangenheit schon nicht so mit der Wahrheit hatten, zeigen diese verlinkten Auszüge aus der Klageschrift. Hier werden wissentlich Falschaussagen über unsere Familie und die gesamte Hausgemeinschaft getätigt. Es ist bis heute inakzeptabel, dass von der Gegenseite behauptet wird, dass gegen unsere Familie massive Beschwerden der Hausgemeinschaft beim Jugendamt Stuttgart
und der Polizei vorliegen diese Falschaussagen wurden bei Gericht vorgelegt, um einem Räumungsurteil gegen uns Nachdruck zu verleihen. Es wird behauptet, dass wir Sachbeschädigung begangen haben. Ein Zusammenleben mit der Hausgemeinschaft wegen erheblichen Spannungen wäre unmöglich. Dies alles entspricht dem Tatbestand der Verleumdung nach Paragraph 187 StGB und liegt als Anzeige der Staatsanwaltschaft Stuttgart vor. Die Hausgemeinschaft ist wegen dieser Äußerung mehr als verwundert gewesen, haben Sie doch ganz klar der Hausverwaltung vor Prozessbeginn kommuniziert, dass sie nicht gegen uns aussagen werden, da uns nichts vorgeworfen werden kann. Auch gegenüber Vermieter und Anwalt Bauer wurde dies schriftlich geäußert, da er die Hausgemeinschaft als Zeugen in unserem Prozess benannte. Bis zum heutigen Tag liegen keine Beschwerden gegen uns vor, noch gibt es Streitigkeiten innerhalb der Hausgemeinschaft und auch über unser angebliches Fehlverhalten können keine Aussagen gemacht werden! Warum? Da es erfunden wurde um uns mutwillig in ein schlechtes Licht zu rücken vor Gericht. Prozessbetrug? Definitiv! Interessiert es jemanden? Leider nein. Richter, Anwälte arbeiten hier Hand in Hand und Ihnen sind persönliche Schicksale egal.
Es ist egal das eine Familie sich in größter Not befindet zum Teil durch ihr Verhalten und Lügen verursacht. Verspätete Mietzahlungen rechtfertigen diese Vorgehensweise nicht! Ich zahle mtl. 1200 € Miete und seit knapp 2 Jahren ohne Verzögerung, wir sind eine ruhige Familie, wir leben ohne Streit in einer guten Hausgemeinschaft, es kann uns nichts vorgeworfen werden und trotzdem sind wir bald wohnungslos aufgrund herzloser Vermieter. Es beruhigt mich selbstverständlich nicht zu hören, dass eine andere mir gleichgestellte Familie eine Chance bekommen soll demnächst hier zu wohnen. Wurde doch den ganzen Prozess über behauptet, dass wir es ja nicht schwer hätten auf dem Wohnungsmarkt etwas zu finden bzw. dass ich als alleinerziehende mit 4 Kindern und geringem Einkommen, kein Härtefall bin. Die Gegenseite dreht sich alles wie es am besten passt. Wir werden im Sozialhotel auf unbestimmte Zeit feststecken und auf eine neue Wohnung warten müssen.
Ich bleibe dabei. GNADENLOS! Vermieter wirft alleinerziehende Mutter mit 4 Kindern aus der Wohnung! Ohne Aussicht auf Ersatzwohnung, dank der Räumungsklage null Chance auf dem Wohnungsmarkt und 4000 Euro Schulden (Anwaltskosten der Gegenseite) die gezahlt werden müssen.