

Altersarmut in Deutschland – Trotz Rente arbeiten
Altersarmut betrifft viele Menschen in Deutschland. Vier von zehn Rentnerinnen und Rentnern verfügen über ein Nettoeinkommen unterhalb der Armutsgrenze, wie Studien belegen.
Frauen trifft Altersarmut besonders hart. Sie erhalten wegen Familienzeiten und niedrigen Löhnen oft weniger Rente. Viele Menschen arbeiten trotz Rente weiter. Neben finanziellen Problemen zählen soziale Kontakte und Freude an der Arbeit zu den Gründen. Doch für die meisten ist es schlicht eine Frage des Überlebens. (Quelle: ZDF)
Nur ein Beispiel
Angelika, 75, fährt täglich kilometerweit, um im Supermarkt zu arbeiten. Sie räumt in der Spätschicht Regale ein – eine körperlich anstrengende Aufgabe. Doch in ihrer Umgebung findet sie keinen Job. Nach 28 Jahren Beruf und einer Scheidung erhält sie nur 800 Euro Rente. Ihre größte Sorge: „Anderen Leuten zur Last zu fallen.“
(Quelle: ZDF)
Dieses und weitere Beispiele sind zu sehen in der „37°“-Doku:
„Rente? Reicht nicht!“.
Die Doku läuft am Dienstag, 3. Juni 2025, um 22.15 Uhr im ZDF. Ab 8 Uhr des Sendetags steht die Dokumentation bereits in der Mediathek und in der ZDF-App zur Verfügung.
Fazit
4 von 10 Menschen, die immer gearbeitet und in den Rententopf eingezahlt haben, müssen trotzdem zusätzlich arbeiten gehen, weil ihre Rente nicht reicht. Alternativ können diese Menschen Grundsicherung beantragen, um wenigstens das Existenzminimum zu erreichen. Derzeit liegt es bei 12096€ pro Jahr = 1008€ im Monat. Und das, obwohl sie gearbeitet, ihre Steuern gezahlt und bis zur Rente dem Sozialstaat nicht auf der Tasche gelegen haben.
Menschen, die nie gearbeitet haben, dem Staat immer auf der Tasche lagen, steht auch Grundsicherung zu, wenn diese Menschen mehr als ein Kind groß gezogen haben, da Erziehungszeiten bei der Rentenberechnung berücksichtigt werden.
Die Grundsicherung wird von den Steuerzahlungen der zuerst genannten Menschen finanziert. Die haben also zweifach Leistungen erbracht! Und im Zweifel haben diese trotzdem nicht mehr zum Leben, als wenn sie nie gearbeitet hätten. Das ist nicht nur ungerecht, sondern macht Arbeiten überhaupt nicht attraktiv.
Menschen, die gearbeitet haben, sollten im Alter ein würdevolles Leben führen und nicht nur gerade so überleben können.
Dafür trete ich ein und freue mich über Deine Unterstützung. Deshalb unterschreibe diese Petition und teile den Link dazu mit Familien, Freunden, Kollegen, in sozialen Medien und mit Abgeordneten in Deiner Gegend. Damit wir gehört werden und eine umfassende Gesetzesänderung durchsetzen können, müssen wir viele sein.
Herzlichen Dank!