Gerechtigkeit für Nelson: Untersuchungsausschuss jetzt. Schweigen ist Mittäterschaft.


Gerechtigkeit für Nelson: Untersuchungsausschuss jetzt. Schweigen ist Mittäterschaft.
Das Problem
Nelson – ein 15-jähriger schwarzer Jugendlicher, der in saarländischer Untersuchungshaft ums Leben kam. Laut Zeug:innen wurde er misshandelt, verspottet, gedemütigt. Wenig später war er tot – angeblich durch Suizid. Nelson war allein. Hungrig. Und auf die Fürsorge eines Staates angewiesen, der ihn stattdessen gebrochen hat.
Doch betroffen ist nicht nur Nelson.
Betroffen sind auch alle BIPOCs, die tagtäglich mit systemischem Rassismus rechnen müssen – in Behörden, Gefängnissen, Gerichten.
Betroffen sind alle, die sehen müssen, dass sogar Kinder in staatlicher Obhut sterben können – und niemand dafür Verantwortung übernimmt.
Wenn ein schwarzes Kind in staatlicher Obhut stirbt und alles, was folgt, Schweigen ist, dann ist das kein tragisches Versehen – es ist institutionelles Versagen. Es ist rassistische Staatsgewalt.
Was ist die Forderung?
Ich fordere den Saarländischen Landtag auf, einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss einzusetzen, der die Umstände rund um den Tod von Nelson in Untersuchungshaft umfassend, transparent und öffentlich aufklärt.
Der Fall Samuel Yeboah hat gezeigt, wie lange politische Aufarbeitung verschleppt wird, wenn es um rassistische Gewalt geht: Über 30 Jahre hat es gedauert, bis im Saarland überhaupt ein Untersuchungsausschuss einberufen wurde. So lange können und wollen wir diesmal nicht warten.
Wenn die aktuelle Landesregierung es ernst meint mit Aufklärung und Verantwortung, dann muss sie noch vor der Landtagswahl 2027 handeln.
Sonst bleibt nicht nur ein bitterer Nachgeschmack – sondern der Eindruck, dass Schwarze Leben auch weiterhin politisch nichts zählen.
Ein Untersuchungsausschuss ist kein Symbolakt – er ist ein notwendiger Schritt, um:
- politische, institutionelle und individuelle Verantwortung zu klären,
- rassistische Strukturen im Justizsystem offenzulegen,
- und konkrete Konsequenzen zu ziehen, damit so etwas niemals wieder passiert.
Der Landtag hat die Macht – und die Pflicht – jetzt zu handeln.
Nicht später. Nicht nach der Wahl.
Jetzt.
Warum ist es wichtig, jetzt aktiv zu werden?
Ein 15-jähriger Junge ist in staatlicher Obhut gestorben – unter Umständen, die nach Gewalt, Vernachlässigung und institutionellem Versagen schreien. Und wieder wird geschwiegen. Wieder wird abgewiegelt.
Doch diesmal dürfen wir das nicht zulassen.
Wenn wir jetzt nicht handeln, wird auch dieser Fall – wie bei Samuel Yeboah – jahrzehntelang ignoriert, verschleppt oder totgeschwiegen.
Und währenddessen bleibt ein rassistisches System unangetastet, das Schwarze Menschen gefährdet – selbst als Kinder, selbst in Haft.
Deshalb fordere ich den Saarländischen Landtag auf, JETZT einen Untersuchungsausschuss einzusetzen.
Nicht 2026. Nicht 2027 nach der nächsten Wahl.
Sondern jetzt – weil Gerechtigkeit keinen Wahltermin braucht.
Jeder Tag, an dem nichts geschieht, ist ein Tag, an dem Vertrauen verloren geht – besonders bei denen, die der Staat ohnehin schon im Stich lässt.
Und jeder Tag, an dem dieser Fall nicht aufgeklärt wird, sendet eine Botschaft:
Dass Schwarze Leben weniger zählen.
Ich sage: Nein. Nicht diesmal. Nicht wieder. Nicht mit uns.
📢 Unterschreibe jetzt. Teile diesen Aufruf. Bring den Fall in die Öffentlichkeit.
Der Landtag wird erst handeln, wenn wir laut genug sind. Lass uns gemeinsam Druck machen – für Nelson.
Ruhe in Frieden Nelson 🕊️
Folgt @justizfuernelson auf Instagram für weitere Informationen.
Gemeinsam sind wir stärker. ✊🏿
3.854
Das Problem
Nelson – ein 15-jähriger schwarzer Jugendlicher, der in saarländischer Untersuchungshaft ums Leben kam. Laut Zeug:innen wurde er misshandelt, verspottet, gedemütigt. Wenig später war er tot – angeblich durch Suizid. Nelson war allein. Hungrig. Und auf die Fürsorge eines Staates angewiesen, der ihn stattdessen gebrochen hat.
Doch betroffen ist nicht nur Nelson.
Betroffen sind auch alle BIPOCs, die tagtäglich mit systemischem Rassismus rechnen müssen – in Behörden, Gefängnissen, Gerichten.
Betroffen sind alle, die sehen müssen, dass sogar Kinder in staatlicher Obhut sterben können – und niemand dafür Verantwortung übernimmt.
Wenn ein schwarzes Kind in staatlicher Obhut stirbt und alles, was folgt, Schweigen ist, dann ist das kein tragisches Versehen – es ist institutionelles Versagen. Es ist rassistische Staatsgewalt.
Was ist die Forderung?
Ich fordere den Saarländischen Landtag auf, einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss einzusetzen, der die Umstände rund um den Tod von Nelson in Untersuchungshaft umfassend, transparent und öffentlich aufklärt.
Der Fall Samuel Yeboah hat gezeigt, wie lange politische Aufarbeitung verschleppt wird, wenn es um rassistische Gewalt geht: Über 30 Jahre hat es gedauert, bis im Saarland überhaupt ein Untersuchungsausschuss einberufen wurde. So lange können und wollen wir diesmal nicht warten.
Wenn die aktuelle Landesregierung es ernst meint mit Aufklärung und Verantwortung, dann muss sie noch vor der Landtagswahl 2027 handeln.
Sonst bleibt nicht nur ein bitterer Nachgeschmack – sondern der Eindruck, dass Schwarze Leben auch weiterhin politisch nichts zählen.
Ein Untersuchungsausschuss ist kein Symbolakt – er ist ein notwendiger Schritt, um:
- politische, institutionelle und individuelle Verantwortung zu klären,
- rassistische Strukturen im Justizsystem offenzulegen,
- und konkrete Konsequenzen zu ziehen, damit so etwas niemals wieder passiert.
Der Landtag hat die Macht – und die Pflicht – jetzt zu handeln.
Nicht später. Nicht nach der Wahl.
Jetzt.
Warum ist es wichtig, jetzt aktiv zu werden?
Ein 15-jähriger Junge ist in staatlicher Obhut gestorben – unter Umständen, die nach Gewalt, Vernachlässigung und institutionellem Versagen schreien. Und wieder wird geschwiegen. Wieder wird abgewiegelt.
Doch diesmal dürfen wir das nicht zulassen.
Wenn wir jetzt nicht handeln, wird auch dieser Fall – wie bei Samuel Yeboah – jahrzehntelang ignoriert, verschleppt oder totgeschwiegen.
Und währenddessen bleibt ein rassistisches System unangetastet, das Schwarze Menschen gefährdet – selbst als Kinder, selbst in Haft.
Deshalb fordere ich den Saarländischen Landtag auf, JETZT einen Untersuchungsausschuss einzusetzen.
Nicht 2026. Nicht 2027 nach der nächsten Wahl.
Sondern jetzt – weil Gerechtigkeit keinen Wahltermin braucht.
Jeder Tag, an dem nichts geschieht, ist ein Tag, an dem Vertrauen verloren geht – besonders bei denen, die der Staat ohnehin schon im Stich lässt.
Und jeder Tag, an dem dieser Fall nicht aufgeklärt wird, sendet eine Botschaft:
Dass Schwarze Leben weniger zählen.
Ich sage: Nein. Nicht diesmal. Nicht wieder. Nicht mit uns.
📢 Unterschreibe jetzt. Teile diesen Aufruf. Bring den Fall in die Öffentlichkeit.
Der Landtag wird erst handeln, wenn wir laut genug sind. Lass uns gemeinsam Druck machen – für Nelson.
Ruhe in Frieden Nelson 🕊️
Folgt @justizfuernelson auf Instagram für weitere Informationen.
Gemeinsam sind wir stärker. ✊🏿
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Petition am 7. August 2025 erstellt