Petition updateBitte verhindern Sie Einstellung des Verfahrens im #Vergewaltigungsfall trotz DNA-BeweisenEGMR lässt mich im Stich – Bitte helft ihr mir!
Fuchs NinaMunich, Germany
Mar 27, 2025

Liebe Unterstützer*innen,

Ihr wisst, ich habe fünf Jahre lang gekämpft – bis zum Bundesverfassungsgericht und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte – aus nur einem einzigen Grund: Ich wollte mit meinem Fall erwirken, dass andere Betroffene in Zukunft von der Justiz nicht genauso im Stich gelassen werden und dass sich in diesem Land, in dem nur eine von hundert Vergewaltigungen verurteilt wird, die Situation für Betroffene grundlegend verändert. Aber dieser Kampf war leider vergeblich. Letztes Jahr habe ich Bescheid bekommen, dass meine Klage vom EGMR abgewiesen wurde

Auch wenn ich juristisch keinen Erfolg hatte, konnte ich in den letzten Jahren durch mein Engagement das Thema in die Öffentlichkeit bringen und zur Enttabuisierung beitragen. Ich war in zahlreichen Medien vertreten – ob im Fernsehen (zuletzt Anfang Februar live im SAT1 Frühstücksfernsehen ), in Zeitungen (wie kürzlich in der SZ ) oder in Podcasts.
Und wie ihr wisst, rief ich 2020 den gemeinnützigen Verein "KO – Kein Opfer e.V." ins Leben, um Aufklärung-, Präventions- und Öffentlichkeitsarbeit zu sexualisierter Gewalt, K.-o.-Tropfen und Konsens zu leisten. Mein Ziel mit dem Verein war und ist es, an einer tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderung mitzuwirken – hin zu einer Gesellschaft, in der sexualisierte Gewalt konsequenter verhindert und Betroffenen besser geholfen wird.

Jedoch hat mich mein Engagement in den letzten Jahren an meine gesundheitlichen und finanziellen Grenzen gebracht. Ursprünglich finanzierte ich mich durch meine Arbeit als Übersetzerin, doch die Doppelbelastung durch den Vereinsaufbau führte zu einem Burnout, der 2023 in einem sechswöchigen Klinikaufenthalt endete und gegen dessen Folgen ich bis heute kämpfe. Seitdem arbeite ich unermüdlich daran, finanzielle Mittel für meinen Verein und mich selbst zu akquirieren. Dennoch stehe ich aktuell vor einer massiven finanziellen Herausforderung – meine Schulden für die letzten knapp fünf Jahre unbezahlte Vollzeitarbeit für den Verein belaufen sich auf fast 60.000 Euro. Bis Ende März muss ich diese Schulden bei meiner früheren Übersetzungsfirma bzw. meinem Geschäftspartner begleichen und das nimmt mir aktuell die Luft zum Atmen.

Die Tatsache, dass ich neben einer komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung (kPTBS) und einem Grad der Behinderung von 30 ADHS habe und Migräne-Patientin bin, erschwert das Ganze noch zusätzlich.

Daher wende ich mich heute an euch mit der Bitte: Könnt ihr oder jemand aus eurem Netzwerk meine Crowdfunding-Kampagne mit einer Spende unterstützen? Jeder Beitrag – sei es finanziell oder durch Kontakte und das Teilen meiner Kampagne – würde mir helfen, dieser ausweglosen Situation zu entkommen und meine Arbeit fortzusetzen.

Falls ihr euch ein Bild von meiner Arbeit machen möchtet, schaut euch gerne das Video von meiner Auszeichnung als Preisträgerin der Goldenen Bild der Frau 2023 (Dauer: 18 Min.) an.


Ich danke euch von Herzen dafür, dass ihr euch die Zeit genommen habt, euch mit meiner Geschichte zu befassen. Es würde mir unfassbar viel bedeuten, wenn ihr mich dabei unterstützt, dass ich weiter für eine gerechtere Gesellschaft kämpfen kann.

Mein tiefster Dank gilt all denjenigen, die mich auf welche Weise auch immer unterstützen!

Herzlichst,
eure Nina

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