

Gendern ohne Knoten - Einführung der neutralen Endung "as"


Gendern ohne Knoten - Einführung der neutralen Endung "as"
Das Problem
Gendern in Sprache und Text ist kontrovers, aufwendig und insbesondere in Texten schwierig. Doch es scheint wichtig zu sein denn in den letzten Jahren hat mir das Leben immer häufiger Kontakte zu betroffenen Menschen geschenkt, die mir die Wichtigkeit dieses Themas vor Augen geführt haben. Die gegenwärtigen Lösungen zur geschlechtergerechten Sprache, wie der Genderstern oder der Doppelpunkt, stellen oft eine Herausforderung in der Anwendung dar und können umständlich wirken. Zudem werden sie von vielen in unserer Gesellschaft nicht akzeptiert.
Wenn heute zu 99 Lehrerinnen nur ein einziger Lehrer hinzukommt, dann sind dies aktuell 100 Lehrer. Soll das wirklich so bleiben???!
Deshalb setzt sich dieser Aufruf dafür ein, dass die Gesellschaft für deutsche Sprache sich beim Deutschen Bundestag und allen dafür zuständigen Stellen für die Einführung der Endung „as“ als neutrale und geschlechtergleiche Lösung einsetzt. Mit dieser einfachen und klaren Lösung könnten wir die Stolpersteine beim Gendern vermeiden und eine Gleichberechtigung in der Sprache schaffen.
Sprache ist ein mächtiges Werkzeug der Inklusion und des Respekts. Die Endung „as“ würde nicht nur die Lesbarkeit von Texten verbessern, sondern auch ein Symbol der Gleichstellung sein. In Zeiten, in denen wir als Gesellschaft nach mehr Gleichberechtigung streben, sollte unsere Sprache diese Werte widerspiegeln.
Es wäre sehr leicht in der Umsetzung! Alle gederbetroffenen Wörter lassen sich dadurch einfach neutralisieren:
aus Elektriker:innen werden Elektrikas, aus Unterstützer*innen werden Unterstützas und aus Studentinnen und Studenten werden Studentas. Versucht es selbst! Es ist kinderleicht und macht sogar Spaß neue Wörter zu finden! Es mag dem ein oder anderen anfänglich vielleicht seltsam oder holprig erscheinen aber die Endung „as“ ist leichter und verständlicher als alle aktuellen Lösungen!
Und vor allem schließt es ALLE Geschlechter ein und bezieht sich nicht nur auf weiblich oder männlich!
Unter dem Motto „Gendern ohne Knoten“ möchte dieser Aufruf zur Diskussion und Umsetzung eines neuen Weges einladen, um die deutsche Sprache für alle gerechter zu gestalten.
Wie sieht es denn überhaupt mit dem Einfluss der Sprache auf die Gleichberechtigung aus? Im Folgenden mal ein paar zum Teil wissenschaftlich erwiesene Argumente pro und contra einer positiven Auswirkung:
Gendern, also die Verwendung einer geschlechtergerechten Sprache, kann sich positiv auf die Gleichberechtigung auswirken, indem es die Sichtbarkeit und Wertschätzung aller Geschlechter fördert und stereotypes Denken reduziert.Allerdings ist die Wirkung von Sprache nicht isoliert zu betrachten, da auch gesellschaftliche Rollenbilder eine wichtige Rolle spielen.
Positive Auswirkungen:
Erhöhte Sichtbarkeit:
Gendern, beispielsweise durch die Verwendung von Doppelpunkten oder Gendersternchen, kann Frauen und andere Geschlechter in der Sprache sichtbarer machen und so dazu beitragen, dass sie sich stärker angesprochen fühlen.
Reduzierung von Stereotypen:
Eine geschlechtergerechte Sprache kann dazu beitragen, stereotype Vorstellungen von Berufen oder Eigenschaften zu reduzieren, indem sie die Vielfalt der Geschlechter in der Sprache abbildet.
Erhöhte Bewerberzahlen:
Studien zeigen, dass Frauen sich eher auf Stellenausschreibungen bewerben, die geschlechtergerecht formuliert sind.
Stärkung des Selbstbewusstseins:
Eine Sprache, die alle Geschlechter einschließt, kann das Selbstbewusstsein und die Identifikation von Menschen mit ihrer Geschlechtsidentität stärken.
Förderung einer offenen Gesellschaft:
Gendern kann einen Beitrag dazu leisten, eine offenere und inklusivere Gesellschaft zu gestalten, in der sich alle Menschen wertgeschätzt fühlen.
Herausforderungen und Kritik:
Sprachliche Hürden:
Einige Menschen empfinden das Gendern als sprachliche Verkomplizierung oder Bevormundung.
Barrierefreiheit:
Genderzeichen können für Menschen mit Leseschwächen oder Sehbehinderungen eine zusätzliche Hürde darstellen.
Wirkung von Sprache:
Es ist schwierig, den genauen Einfluss von Sprache auf das gesellschaftliche Verhalten und die Gleichberechtigung zu bestimmen, da auch gesellschaftliche Rollenbilder eine wichtige Rolle spielen.
Fazit:
Gendern kann ein wichtiges Instrument sein, um eine gerechtere und inklusivere Gesellschaft zu fördern, indem es die Sichtbarkeit aller Geschlechter erhöht und stereotypes Denken reduziert. Allerdings ist es wichtig, die Debatte um das Gendern differenziert zu betrachten und die verschiedenen Perspektiven und Argumente zu berücksichtigen.
Bitte unterzeichnen Sie diese Petition, um den Fortschritt in der geschlechtergerechten Sprache zu unterstützen.
Ihr könnt die GfdS auch zusätzlich selbst per E-Mail kontaktieren und sie auf diese Petition hinweisen!
GdfS - Zentrale Wiesbaden
Spiegelgasse 7
65183 Wiesbaden
Telefon: +49 (0)611 99955-0
E-Mail: sekr@gfds.de
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Das Problem
Gendern in Sprache und Text ist kontrovers, aufwendig und insbesondere in Texten schwierig. Doch es scheint wichtig zu sein denn in den letzten Jahren hat mir das Leben immer häufiger Kontakte zu betroffenen Menschen geschenkt, die mir die Wichtigkeit dieses Themas vor Augen geführt haben. Die gegenwärtigen Lösungen zur geschlechtergerechten Sprache, wie der Genderstern oder der Doppelpunkt, stellen oft eine Herausforderung in der Anwendung dar und können umständlich wirken. Zudem werden sie von vielen in unserer Gesellschaft nicht akzeptiert.
Wenn heute zu 99 Lehrerinnen nur ein einziger Lehrer hinzukommt, dann sind dies aktuell 100 Lehrer. Soll das wirklich so bleiben???!
Deshalb setzt sich dieser Aufruf dafür ein, dass die Gesellschaft für deutsche Sprache sich beim Deutschen Bundestag und allen dafür zuständigen Stellen für die Einführung der Endung „as“ als neutrale und geschlechtergleiche Lösung einsetzt. Mit dieser einfachen und klaren Lösung könnten wir die Stolpersteine beim Gendern vermeiden und eine Gleichberechtigung in der Sprache schaffen.
Sprache ist ein mächtiges Werkzeug der Inklusion und des Respekts. Die Endung „as“ würde nicht nur die Lesbarkeit von Texten verbessern, sondern auch ein Symbol der Gleichstellung sein. In Zeiten, in denen wir als Gesellschaft nach mehr Gleichberechtigung streben, sollte unsere Sprache diese Werte widerspiegeln.
Es wäre sehr leicht in der Umsetzung! Alle gederbetroffenen Wörter lassen sich dadurch einfach neutralisieren:
aus Elektriker:innen werden Elektrikas, aus Unterstützer*innen werden Unterstützas und aus Studentinnen und Studenten werden Studentas. Versucht es selbst! Es ist kinderleicht und macht sogar Spaß neue Wörter zu finden! Es mag dem ein oder anderen anfänglich vielleicht seltsam oder holprig erscheinen aber die Endung „as“ ist leichter und verständlicher als alle aktuellen Lösungen!
Und vor allem schließt es ALLE Geschlechter ein und bezieht sich nicht nur auf weiblich oder männlich!
Unter dem Motto „Gendern ohne Knoten“ möchte dieser Aufruf zur Diskussion und Umsetzung eines neuen Weges einladen, um die deutsche Sprache für alle gerechter zu gestalten.
Wie sieht es denn überhaupt mit dem Einfluss der Sprache auf die Gleichberechtigung aus? Im Folgenden mal ein paar zum Teil wissenschaftlich erwiesene Argumente pro und contra einer positiven Auswirkung:
Gendern, also die Verwendung einer geschlechtergerechten Sprache, kann sich positiv auf die Gleichberechtigung auswirken, indem es die Sichtbarkeit und Wertschätzung aller Geschlechter fördert und stereotypes Denken reduziert.Allerdings ist die Wirkung von Sprache nicht isoliert zu betrachten, da auch gesellschaftliche Rollenbilder eine wichtige Rolle spielen.
Positive Auswirkungen:
Erhöhte Sichtbarkeit:
Gendern, beispielsweise durch die Verwendung von Doppelpunkten oder Gendersternchen, kann Frauen und andere Geschlechter in der Sprache sichtbarer machen und so dazu beitragen, dass sie sich stärker angesprochen fühlen.
Reduzierung von Stereotypen:
Eine geschlechtergerechte Sprache kann dazu beitragen, stereotype Vorstellungen von Berufen oder Eigenschaften zu reduzieren, indem sie die Vielfalt der Geschlechter in der Sprache abbildet.
Erhöhte Bewerberzahlen:
Studien zeigen, dass Frauen sich eher auf Stellenausschreibungen bewerben, die geschlechtergerecht formuliert sind.
Stärkung des Selbstbewusstseins:
Eine Sprache, die alle Geschlechter einschließt, kann das Selbstbewusstsein und die Identifikation von Menschen mit ihrer Geschlechtsidentität stärken.
Förderung einer offenen Gesellschaft:
Gendern kann einen Beitrag dazu leisten, eine offenere und inklusivere Gesellschaft zu gestalten, in der sich alle Menschen wertgeschätzt fühlen.
Herausforderungen und Kritik:
Sprachliche Hürden:
Einige Menschen empfinden das Gendern als sprachliche Verkomplizierung oder Bevormundung.
Barrierefreiheit:
Genderzeichen können für Menschen mit Leseschwächen oder Sehbehinderungen eine zusätzliche Hürde darstellen.
Wirkung von Sprache:
Es ist schwierig, den genauen Einfluss von Sprache auf das gesellschaftliche Verhalten und die Gleichberechtigung zu bestimmen, da auch gesellschaftliche Rollenbilder eine wichtige Rolle spielen.
Fazit:
Gendern kann ein wichtiges Instrument sein, um eine gerechtere und inklusivere Gesellschaft zu fördern, indem es die Sichtbarkeit aller Geschlechter erhöht und stereotypes Denken reduziert. Allerdings ist es wichtig, die Debatte um das Gendern differenziert zu betrachten und die verschiedenen Perspektiven und Argumente zu berücksichtigen.
Bitte unterzeichnen Sie diese Petition, um den Fortschritt in der geschlechtergerechten Sprache zu unterstützen.
Ihr könnt die GfdS auch zusätzlich selbst per E-Mail kontaktieren und sie auf diese Petition hinweisen!
GdfS - Zentrale Wiesbaden
Spiegelgasse 7
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Telefon: +49 (0)611 99955-0
E-Mail: sekr@gfds.de
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Die Entscheidungsträger*innen
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Petition am 8. August 2025 erstellt