„Gemeinwohl für Umwelt und Klima – Verantwortung für alle"

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Joachim Sievers und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Deutschland gilt als eines der reichsten Länder der Erde. Und doch sind Flüsse, Straßenränder, Wälder und sogar Innenstädte immer wieder vermüllt. Plastikinseln treiben auf den Weltmeeren, Mikroplastik gelangt in die Nahrungsketten, und selbst in deutschen Städten leben Menschen in Hinterhöfen, die so verdreckt sind, dass sich Ratten am Tage dort zeigen.

Müll ist jedoch nicht nur unschön oder gesundheitsschädlich – er kann auch akute Gefahren hervorrufen. Eine weggeworfene Flasche, ein Stück Plastik oder eine achtlos entsorgte Zigarette können in trockenen Sommern wie ein Brennglas wirken und ganze Wälder in Brand setzen. Die Folgen sind verheerend: zerstörte Natur, immense Schäden und Gefährdung von Menschenleben.

Einzelaktionen und PR-gesteuerte Promi-Events erzeugen kurzfristig Aufmerksamkeit, bringen aber keinen nachhaltigen Erfolg. Das Problem ist strukturell – und es braucht deshalb eine strukturelle Antwort, die alle in die Pflicht nimmt.

Unsere Forderungen:

Nationale Reinigungspflicht

Alle Bürgerinnen und Bürger sind verpflichtet, im Rahmen regelmäßiger und koordinierter Aktionen einen Beitrag zur Reinigung von Straßen, Ufern, Wäldern, Wiesen und Stränden zu leisten – je nach Alter, Kraft und Möglichkeit. Stärkere können Schwächere entlasten, Jüngere Ältere unterstützen.

Das Land wird dazu in Planquadrate aufgeteilt, sodass jede Gemeinde klare Zuständigkeiten erhält.

Unterstützung durch staatliche Strukturen

Bauhöfe, THW und Feuerwehr stellen geeignete Fahrzeuge und Container, um gesammelten Müll fachgerecht zu entsorgen.

Gemeinden organisieren die Einsätze und dokumentieren die Ergebnisse.

Müllsozialstunden für Umweltsünder

Wer durch weggeworfene Zigarettenkippen, Flaschen oder Plastikabfälle auffällt, wird zu Müllsozialstunden verpflichtet.

Über einen Laufzettel wird die Tätigkeit dokumentiert. Erst nach vollständiger Erfüllung gilt die „Strafe“ als abgegolten.

Härtere Strafen für illegale Entsorgung

Illegales Abladen von Altreifen, Kühlschränken, Bauschutt oder ähnlichem wird deutlich härter bestraft.

Gleichzeitig müssen Entsorgungskosten gerechter verteilt werden: Produkte wie Autoreifen, die sich recyceln oder weiterverwerten lassen, dürfen nicht auf Kosten der Verbraucher als Sondermüll enden.

Besondere Verantwortung der Reichen und Prominenten

Studien wie die von Oxfam zeigen: Rund 80 % der Umweltschäden gehen auf das Konto der wohlhabendsten Teile der Bevölkerung.

Prominente und Reiche zahlen bislang nicht mehr für Müllentsorgung als der Durchschnittsbürger. Das ist weder gerecht noch nachhaltig.

Wer durch hohen Konsum, Luxusreisen und PR-Aktionen in besonderem Maße Ressourcen verbraucht, muss auch in besonderem Maße zur Finanzierung und Durchführung von Reinigungspflichten beitragen.

Promi-Putzaktionen dürfen kein „Freibrief“ sein, sondern müssen echte Verantwortung, langfristige Unterstützung und Vorbildfunktion ohne PR-Effekthascherei zeigen.

Beseitigung militärischer Altlasten

Auf ehemaligen und noch aktiven Übungsplätzen liegt zu viel Munition, die Umwelt und Menschen gefährdet.

In Ost- und Nordsee sowie in Binnengewässern liegen noch versenkte Munition und chemische Abfälle aus dem Zweiten Weltkrieg.

Staatliche Stellen müssen hier konsequent aufräumen, Gefahren beseitigen und Maßnahmen zur Entsorgung, Sanierung und Prävention treffen.

Begründung:

Nur durch konsequente Mitwirkung aller Bürger, klare Sanktionen gegen Umweltverschmutzer und die Beseitigung historischer und militärischer Altlasten können wir den wachsenden Müllbergen und Gefahren wirksam begegnen. Freiwilligkeit allein reicht nicht mehr aus. So wie Schneeräumen oder Straßenkehrpflicht selbstverständlich sind, muss auch die Pflicht zur Sauberkeit im öffentlichen Raum selbstverständlich werden.

Müll ist nicht nur unschön – er gefährdet direkt unsere Umwelt, unsere Sicherheit und unsere Lebensqualität. Länder wie die Schweiz oder Singapur zeigen, dass konsequente Sauberkeit möglich ist. Deutschland darf hier nicht länger hinterherhinken.

Diese Petition richtet sich an die Bundesregierung, die Landesregierungen sowie die EU, mit dem Ziel:

National verbindliche Regelungen einzuführen,

Internationale Diskussionen über vergleichbare Programme anzustoßen,

und einen Beitrag zum Gemeinwohl für Umwelt und Klima zu leisten.

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Joachim Sievers und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Deutschland gilt als eines der reichsten Länder der Erde. Und doch sind Flüsse, Straßenränder, Wälder und sogar Innenstädte immer wieder vermüllt. Plastikinseln treiben auf den Weltmeeren, Mikroplastik gelangt in die Nahrungsketten, und selbst in deutschen Städten leben Menschen in Hinterhöfen, die so verdreckt sind, dass sich Ratten am Tage dort zeigen.

Müll ist jedoch nicht nur unschön oder gesundheitsschädlich – er kann auch akute Gefahren hervorrufen. Eine weggeworfene Flasche, ein Stück Plastik oder eine achtlos entsorgte Zigarette können in trockenen Sommern wie ein Brennglas wirken und ganze Wälder in Brand setzen. Die Folgen sind verheerend: zerstörte Natur, immense Schäden und Gefährdung von Menschenleben.

Einzelaktionen und PR-gesteuerte Promi-Events erzeugen kurzfristig Aufmerksamkeit, bringen aber keinen nachhaltigen Erfolg. Das Problem ist strukturell – und es braucht deshalb eine strukturelle Antwort, die alle in die Pflicht nimmt.

Unsere Forderungen:

Nationale Reinigungspflicht

Alle Bürgerinnen und Bürger sind verpflichtet, im Rahmen regelmäßiger und koordinierter Aktionen einen Beitrag zur Reinigung von Straßen, Ufern, Wäldern, Wiesen und Stränden zu leisten – je nach Alter, Kraft und Möglichkeit. Stärkere können Schwächere entlasten, Jüngere Ältere unterstützen.

Das Land wird dazu in Planquadrate aufgeteilt, sodass jede Gemeinde klare Zuständigkeiten erhält.

Unterstützung durch staatliche Strukturen

Bauhöfe, THW und Feuerwehr stellen geeignete Fahrzeuge und Container, um gesammelten Müll fachgerecht zu entsorgen.

Gemeinden organisieren die Einsätze und dokumentieren die Ergebnisse.

Müllsozialstunden für Umweltsünder

Wer durch weggeworfene Zigarettenkippen, Flaschen oder Plastikabfälle auffällt, wird zu Müllsozialstunden verpflichtet.

Über einen Laufzettel wird die Tätigkeit dokumentiert. Erst nach vollständiger Erfüllung gilt die „Strafe“ als abgegolten.

Härtere Strafen für illegale Entsorgung

Illegales Abladen von Altreifen, Kühlschränken, Bauschutt oder ähnlichem wird deutlich härter bestraft.

Gleichzeitig müssen Entsorgungskosten gerechter verteilt werden: Produkte wie Autoreifen, die sich recyceln oder weiterverwerten lassen, dürfen nicht auf Kosten der Verbraucher als Sondermüll enden.

Besondere Verantwortung der Reichen und Prominenten

Studien wie die von Oxfam zeigen: Rund 80 % der Umweltschäden gehen auf das Konto der wohlhabendsten Teile der Bevölkerung.

Prominente und Reiche zahlen bislang nicht mehr für Müllentsorgung als der Durchschnittsbürger. Das ist weder gerecht noch nachhaltig.

Wer durch hohen Konsum, Luxusreisen und PR-Aktionen in besonderem Maße Ressourcen verbraucht, muss auch in besonderem Maße zur Finanzierung und Durchführung von Reinigungspflichten beitragen.

Promi-Putzaktionen dürfen kein „Freibrief“ sein, sondern müssen echte Verantwortung, langfristige Unterstützung und Vorbildfunktion ohne PR-Effekthascherei zeigen.

Beseitigung militärischer Altlasten

Auf ehemaligen und noch aktiven Übungsplätzen liegt zu viel Munition, die Umwelt und Menschen gefährdet.

In Ost- und Nordsee sowie in Binnengewässern liegen noch versenkte Munition und chemische Abfälle aus dem Zweiten Weltkrieg.

Staatliche Stellen müssen hier konsequent aufräumen, Gefahren beseitigen und Maßnahmen zur Entsorgung, Sanierung und Prävention treffen.

Begründung:

Nur durch konsequente Mitwirkung aller Bürger, klare Sanktionen gegen Umweltverschmutzer und die Beseitigung historischer und militärischer Altlasten können wir den wachsenden Müllbergen und Gefahren wirksam begegnen. Freiwilligkeit allein reicht nicht mehr aus. So wie Schneeräumen oder Straßenkehrpflicht selbstverständlich sind, muss auch die Pflicht zur Sauberkeit im öffentlichen Raum selbstverständlich werden.

Müll ist nicht nur unschön – er gefährdet direkt unsere Umwelt, unsere Sicherheit und unsere Lebensqualität. Länder wie die Schweiz oder Singapur zeigen, dass konsequente Sauberkeit möglich ist. Deutschland darf hier nicht länger hinterherhinken.

Diese Petition richtet sich an die Bundesregierung, die Landesregierungen sowie die EU, mit dem Ziel:

National verbindliche Regelungen einzuführen,

Internationale Diskussionen über vergleichbare Programme anzustoßen,

und einen Beitrag zum Gemeinwohl für Umwelt und Klima zu leisten.

Die Entscheidungsträger*innen

Umweltminister Carsten Schneider
Umweltminister Carsten Schneider
Bundeskanzler Friedrich Merz
Bundeskanzler Friedrich Merz

Kommentare von Unterstützer*innen

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