GEMA-Gebühren reformieren – Kultur retten!

Das Problem

Die aktuellen GEMA-Gebühren sind zu hoch, zu starr – und gefährden die kulturelle Vielfalt in Deutschland.

Veranstalter:innen jeder Größe sehen sich mit einer Gebührenstruktur konfrontiert, die sich nicht am tatsächlichen Aufwand, Risiko oder an den Möglichkeiten eines Events orientiert. Statt fairer Beiträge für die Nutzung von Musik gibt es starre Pauschalen oder prozentuale Sätze, die zu hoch angesetzt sind und somit Veranstaltungen schnell unwirtschaftlich machen.

Besonders kritisch ist die Lage für kleine und unabhängige Veranstaltungen, wie sie in Clubs, Bars, Open-Air-Locations - aber auch auf Weihnachtsmärkten - stattfinden.
Diese Events:
- haben oft hohe Fixkosten (Technik, Personal, Miete),
- können aufgrund begrenzter Gästezahlen keine Massenumsätze generieren.

Das Ergebnis:
Viele dieser kulturell wertvollen Events werden nie realisiert – oder verschwinden, weil sie finanziell keinen Sinn mehr machen.
In manchen Städten läuft auf Weihnachtsmärkten keine Musik mehr – da die Gebühren zu hoch sind. Und bei kleinen Formaten zählt die GEMA inzwischen zu den größten Kostenfaktoren.

Unsere Forderungen an die GEMA:

  1. Deutliche Senkung der Gebühren insgesamt.
    Musik muss auch für kleine Veranstaltungen bezahlbar bleiben – sonst stirbt die lokale Kultur.
  2. Tarife abhängiger vom Umsatz machen - und nicht z.B. vom Ticketpreis!
    Eine Veranstaltung mit 150 Gästen darf nicht dieselbe Abgabe zahlen wie ein Event mit 500.
  3. Noch stärkere Deckelung des prozentualen Anteils – z. B. maximal 5 % des Bruttoumsatzes bei kleinen Events.
  4. Bessere Konditionen für gemeinnützige und kulturell wertvolle Veranstaltungen.
  5. Transparente, einfache und planbare Gebührenmodelle – verständlich auch für neue und kleinere Veranstalter.
  6. Abschaffung der Benachteiligung durch die Monopolstellung.
    Die GEMA ist in Deutschland faktisch die einzige Verwertungsgesellschaft für Musikrechte. Diese marktbeherrschende Stellung darf nicht weiter ausgenutzt werden, um ungerechtfertigt hohe Gebühren durchzusetzen.

Musiknutzung soll vergütet werden – aber fair.
Eine lebendige Musikkultur braucht nicht nur große Bühnen, sondern auch kleine Ideen, mutige Konzepte und Raum für Experimente.
Dafür brauchen wir eine zeitgemäße GEMA.

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Johannes B.Petitionsstarter*in

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Das Problem

Die aktuellen GEMA-Gebühren sind zu hoch, zu starr – und gefährden die kulturelle Vielfalt in Deutschland.

Veranstalter:innen jeder Größe sehen sich mit einer Gebührenstruktur konfrontiert, die sich nicht am tatsächlichen Aufwand, Risiko oder an den Möglichkeiten eines Events orientiert. Statt fairer Beiträge für die Nutzung von Musik gibt es starre Pauschalen oder prozentuale Sätze, die zu hoch angesetzt sind und somit Veranstaltungen schnell unwirtschaftlich machen.

Besonders kritisch ist die Lage für kleine und unabhängige Veranstaltungen, wie sie in Clubs, Bars, Open-Air-Locations - aber auch auf Weihnachtsmärkten - stattfinden.
Diese Events:
- haben oft hohe Fixkosten (Technik, Personal, Miete),
- können aufgrund begrenzter Gästezahlen keine Massenumsätze generieren.

Das Ergebnis:
Viele dieser kulturell wertvollen Events werden nie realisiert – oder verschwinden, weil sie finanziell keinen Sinn mehr machen.
In manchen Städten läuft auf Weihnachtsmärkten keine Musik mehr – da die Gebühren zu hoch sind. Und bei kleinen Formaten zählt die GEMA inzwischen zu den größten Kostenfaktoren.

Unsere Forderungen an die GEMA:

  1. Deutliche Senkung der Gebühren insgesamt.
    Musik muss auch für kleine Veranstaltungen bezahlbar bleiben – sonst stirbt die lokale Kultur.
  2. Tarife abhängiger vom Umsatz machen - und nicht z.B. vom Ticketpreis!
    Eine Veranstaltung mit 150 Gästen darf nicht dieselbe Abgabe zahlen wie ein Event mit 500.
  3. Noch stärkere Deckelung des prozentualen Anteils – z. B. maximal 5 % des Bruttoumsatzes bei kleinen Events.
  4. Bessere Konditionen für gemeinnützige und kulturell wertvolle Veranstaltungen.
  5. Transparente, einfache und planbare Gebührenmodelle – verständlich auch für neue und kleinere Veranstalter.
  6. Abschaffung der Benachteiligung durch die Monopolstellung.
    Die GEMA ist in Deutschland faktisch die einzige Verwertungsgesellschaft für Musikrechte. Diese marktbeherrschende Stellung darf nicht weiter ausgenutzt werden, um ungerechtfertigt hohe Gebühren durchzusetzen.

Musiknutzung soll vergütet werden – aber fair.
Eine lebendige Musikkultur braucht nicht nur große Bühnen, sondern auch kleine Ideen, mutige Konzepte und Raum für Experimente.
Dafür brauchen wir eine zeitgemäße GEMA.

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Petition am 28. Mai 2025 erstellt