Gelpetal in Gefahr - Rettet das Landschaftsschutzgebiet Hipkendahl


Gelpetal in Gefahr - Rettet das Landschaftsschutzgebiet Hipkendahl
Das Problem
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit großer Besorgnis wenden wir uns an Sie, um den Bebauungsplan 1295 für das Gebiet Hipkendahl zu stoppen. Diese Petition zielt darauf ab, den Schutz dieses wertvollen Gebietes sicherzustellen und die ökologischen, sozialen und infrastrukturellen Probleme zu verhindern, die durch die geplante Bebauung entstehen würden.
Insbesondere die Auswirkungen auf die umliegende Natur sowie drohende Hochwassergefahr bereiten den Bewohnern des Gelpetals und Hipkendahls große Sorge.
Aktuelles:
- Mittwoch 28.08.24 9Uhr: Vor-Ort-Termin mit der SPD im Hipkendahl:
Treffpunkt Hipkendahl 15 mit anschließender Begehung bis zum Wanderparkplatz
- Am 06.06.2024 wurde die Entscheidung im Ausschuss für Stadtentwicklung und Bauen der Stadt Wuppertal über den Bebauungsplan vertagt. Voraussichtlich wird am 05.09.2024 über den Bebauungsplan abgestimmt.
Weitere Informationen auf pro-natur-hipkendahl.de
Umweltauswirkungen
Erhaltung des Landschaftsschutzgebiets
Das Landschaftsschutzgebiet im Hipkendahl sollte erhalten bleiben, um die Natur und die Erholungsräume für die Bevölkerung zu schützen. Ein Bauvorhaben würde diesen geschützten Raum unwiderruflich zerstören.
Artenschutz
Das geplante Bauvorhaben bedroht den Lebensraum zahlreicher geschützter Tierarten wie Uhu, Rotmilan, Mäusebussard, Graureiher, Rehe, Hasen und vielen weiteren. Der Verlust dieser Fläche würde einen erheblichen Eingriff in das bestehende Ökosystem bedeuten.
Klimaschutz und Flächenversiegelung
Die Versiegelung der 82 000 m2 großen Wiesenfläche würde wertvolle Schwamm- und Versickerungsflächen vernichten. Dies erhöht das Risiko von Hochwasser und Erosion, insbesondere durch das Gefälle der Fläche. Besonders betroffen wären Bewohner des unteren Hipkendahl sowie Grundstücke entlang des Gelper Bachs.
Quellgebiet
Das Fließgewässersystem Gelpetal ist als Flora-Fauna-Habitat (FFH) ein besonderes Erhaltungsgebiet der EU und steht somit als eines von nur zwei der 19 Wuppertaler Naturschutzgebiete unter europäischem Naturschutz. Quellflure und Zuläufe wie der Hipkendahler Bach müssen sauber bleiben und dürfen nicht versiegen.
Naherholung und Lebensqualität
Die Wiesen im Hipkendahls sind ein beliebtes Naherholungsgebiet für zahlreiche Menschen aus der Umgebung. Tägliches Gassi gehen mit dem Hund, Ausreiten mit dem Pferd von den umliegenden Höfen, Spaziergänge oder schlittenfahrende Kinder im Winter. Dieser wichtige Rückzugsort sollte erhalten bleiben.
Zusätzlich ist dieses Gebiet ein wichtiger Bestandteil für Projekte der Station Natur und Umwelt sowie dem anliegenden Kindergarten.
Landwirtschaftliche Nutzung:
Bedrohung für landwirtschaftliche Betriebe
Die Weideflächen im Hipkendahl sind essentiell für die zwei dort ansässigen Höfe. Eine Bebauung würde landwirtschaftliche Weideflächen zerstören und könnte die Existenz dieser Betriebe bedrohen.
Stadtplanung und Politik
Ablehnung durch Bezirksvertretung
Die Bezirksvertretung hat das Vorhaben der Stadt einstimmig abgelehnt und vor den negativen Auswirkungen auf die Umwelt gewarnt. Dies unterstreicht den breiten Widerstand gegen das Bauprojekt. Leider hat die Bezirksvertretung keine Entscheidungsgewalt, sondern nur eine beratende Funktion.
Fokus auf Renovierung statt Neubau
Trotz des Leerstands von über 11.000 Wohnungen in Wuppertal soll neu gebaut werden. (Stadt Wuppertal 2023)
Der Fokus sollte auf der Renovierung bestehender, nutzbarer Wohnräume liegen. Bei einem Neubau von mehr als 50 Wohneinheiten würden Leerstände und Brachflächen noch weniger Beachtung finden. In Wuppertal gibt es derzeit 360 000 m2 solcher Brachflächen.
Widersprüchliche Planung
Im Jahr 2019 lehnte die Stadt eine Bebauung dieser Flächen gegenüber der Landesregierung noch ab. Nun soll plötzlich doch gebaut werden, was die Glaubwürdigkeit und Konsistenz der städtischen Planung infrage stellt.
Trinkwasserschutz
Anwohner und Landwirte im unteren Hipkendahl sind auf Trinkwasserbrunnen angewiesen. Eine Bebauung der Flächen könnte das Grundwasser gefährden und die Versorgungssicherheit beeinträchtigen.
Fazit:
Wir fordern die Stadt Wuppertal und die verantwortlichen Entscheidungsträger auf, den Bebauungsplan 1295 für das Hipkendahl zu stoppen. Der Schutz unseres ökologisch wertvollen und landschaftlich reizvollen Gebiets muss Vorrang vor kurzfristigen Bauinteressen haben. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass das Hipkendahl als Natur- und Erholungsraum für Mensch und Tier erhalten bleibt.
Das Problem
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit großer Besorgnis wenden wir uns an Sie, um den Bebauungsplan 1295 für das Gebiet Hipkendahl zu stoppen. Diese Petition zielt darauf ab, den Schutz dieses wertvollen Gebietes sicherzustellen und die ökologischen, sozialen und infrastrukturellen Probleme zu verhindern, die durch die geplante Bebauung entstehen würden.
Insbesondere die Auswirkungen auf die umliegende Natur sowie drohende Hochwassergefahr bereiten den Bewohnern des Gelpetals und Hipkendahls große Sorge.
Aktuelles:
- Mittwoch 28.08.24 9Uhr: Vor-Ort-Termin mit der SPD im Hipkendahl:
Treffpunkt Hipkendahl 15 mit anschließender Begehung bis zum Wanderparkplatz
- Am 06.06.2024 wurde die Entscheidung im Ausschuss für Stadtentwicklung und Bauen der Stadt Wuppertal über den Bebauungsplan vertagt. Voraussichtlich wird am 05.09.2024 über den Bebauungsplan abgestimmt.
Weitere Informationen auf pro-natur-hipkendahl.de
Umweltauswirkungen
Erhaltung des Landschaftsschutzgebiets
Das Landschaftsschutzgebiet im Hipkendahl sollte erhalten bleiben, um die Natur und die Erholungsräume für die Bevölkerung zu schützen. Ein Bauvorhaben würde diesen geschützten Raum unwiderruflich zerstören.
Artenschutz
Das geplante Bauvorhaben bedroht den Lebensraum zahlreicher geschützter Tierarten wie Uhu, Rotmilan, Mäusebussard, Graureiher, Rehe, Hasen und vielen weiteren. Der Verlust dieser Fläche würde einen erheblichen Eingriff in das bestehende Ökosystem bedeuten.
Klimaschutz und Flächenversiegelung
Die Versiegelung der 82 000 m2 großen Wiesenfläche würde wertvolle Schwamm- und Versickerungsflächen vernichten. Dies erhöht das Risiko von Hochwasser und Erosion, insbesondere durch das Gefälle der Fläche. Besonders betroffen wären Bewohner des unteren Hipkendahl sowie Grundstücke entlang des Gelper Bachs.
Quellgebiet
Das Fließgewässersystem Gelpetal ist als Flora-Fauna-Habitat (FFH) ein besonderes Erhaltungsgebiet der EU und steht somit als eines von nur zwei der 19 Wuppertaler Naturschutzgebiete unter europäischem Naturschutz. Quellflure und Zuläufe wie der Hipkendahler Bach müssen sauber bleiben und dürfen nicht versiegen.
Naherholung und Lebensqualität
Die Wiesen im Hipkendahls sind ein beliebtes Naherholungsgebiet für zahlreiche Menschen aus der Umgebung. Tägliches Gassi gehen mit dem Hund, Ausreiten mit dem Pferd von den umliegenden Höfen, Spaziergänge oder schlittenfahrende Kinder im Winter. Dieser wichtige Rückzugsort sollte erhalten bleiben.
Zusätzlich ist dieses Gebiet ein wichtiger Bestandteil für Projekte der Station Natur und Umwelt sowie dem anliegenden Kindergarten.
Landwirtschaftliche Nutzung:
Bedrohung für landwirtschaftliche Betriebe
Die Weideflächen im Hipkendahl sind essentiell für die zwei dort ansässigen Höfe. Eine Bebauung würde landwirtschaftliche Weideflächen zerstören und könnte die Existenz dieser Betriebe bedrohen.
Stadtplanung und Politik
Ablehnung durch Bezirksvertretung
Die Bezirksvertretung hat das Vorhaben der Stadt einstimmig abgelehnt und vor den negativen Auswirkungen auf die Umwelt gewarnt. Dies unterstreicht den breiten Widerstand gegen das Bauprojekt. Leider hat die Bezirksvertretung keine Entscheidungsgewalt, sondern nur eine beratende Funktion.
Fokus auf Renovierung statt Neubau
Trotz des Leerstands von über 11.000 Wohnungen in Wuppertal soll neu gebaut werden. (Stadt Wuppertal 2023)
Der Fokus sollte auf der Renovierung bestehender, nutzbarer Wohnräume liegen. Bei einem Neubau von mehr als 50 Wohneinheiten würden Leerstände und Brachflächen noch weniger Beachtung finden. In Wuppertal gibt es derzeit 360 000 m2 solcher Brachflächen.
Widersprüchliche Planung
Im Jahr 2019 lehnte die Stadt eine Bebauung dieser Flächen gegenüber der Landesregierung noch ab. Nun soll plötzlich doch gebaut werden, was die Glaubwürdigkeit und Konsistenz der städtischen Planung infrage stellt.
Trinkwasserschutz
Anwohner und Landwirte im unteren Hipkendahl sind auf Trinkwasserbrunnen angewiesen. Eine Bebauung der Flächen könnte das Grundwasser gefährden und die Versorgungssicherheit beeinträchtigen.
Fazit:
Wir fordern die Stadt Wuppertal und die verantwortlichen Entscheidungsträger auf, den Bebauungsplan 1295 für das Hipkendahl zu stoppen. Der Schutz unseres ökologisch wertvollen und landschaftlich reizvollen Gebiets muss Vorrang vor kurzfristigen Bauinteressen haben. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass das Hipkendahl als Natur- und Erholungsraum für Mensch und Tier erhalten bleibt.
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Die Entscheidungsträger*innen
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Petition am 26. Mai 2024 erstellt